Reason Tutorial - Part 5
29. Januar 2007
Die Mastering Suite von Reason (ab Reason 3.0)
Im vierten Teil ( Reason Tutorial-Part4 ) haben wir uns den NN-19 Sampler angeschaut und einen kleinen Sample zu unserem Sequenzer hinzugefügt.
Auch in diesem Tutorial heisst es wieder: ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr.

Die Geräte der MClass Mastering Suite
Bei einer Präsentation von Propellerheads haben wir damals bereits zur Veröffentlichung von Reason 3.0 in Berlin die Vorteile der neuen Mastering-Einheit kennengelernt. Durch dieses Gerät kann man nun mehr Druck und Lautstärken in seine Musik einbringen und den Klang erweitern.
Zu der Mastering-Suite zählen:
Der MClass Compressor
Ein Stereo Kompressor, um seinem Mix mehr Genauigkeit zu geben. Hier gibt es Einstellungen wie z.B. Input Gain, Threshold, Ratio Attack, Release, Output-Gain usw.
Der MClass Equalizer
Ein 4 Band Mastering Equalizer zum Einstellen der Frequenzen, z.B: Lo Shift für mehr Bass / Tiefen, High Shift für mehr Höhen usw.
Der MClass Stereo Imager
Mit dem Stereo Imager kann dem Mix eine Weite gegeben werden, einstellbar von Mono bis Wide in den Bereichen Lo Band und High Band.
Der MClass Maximizer
Um kein Clipping zu haben oder um mehr Lautstärke aus seinem Mix herauszuholen gibt es bei Reason 3.0 den Maximizer, ein Lautstärke-Maximierer, womit man neben dem Input-und Output-Gain verschiedene Einstellmöglichkeiten hat, um die Gesamtlautstärke seines Mixes zu erhöhen. In früheren Versionen von Reason hatte man oft im unteren Bereich eine rot-leuchtende Lampe, welche ein “Audio out clipping” signalisierte, durch das Mastering kommt dies nun seltener vor.
Voreingestellte Patches für das Mastering
Sobald wir unsere Mastering Suite hinzugefügt haben sehen wir, das dort ein default-patch eingestellt ist. Wir wollen unserem HipHop-Beat nun ein Patch zuweisen, welches uns am ehesten zusagt, dazu können wir die voreinstellten Patches laden und die verschiedenen “Presets” ausprobieren. Zur Auswahl stehen uns folgende Mastering-Patches (voreingestellte Presets, welche wir anschliessend aber auch verändern und unter einem eigenen Namen abspeichern können):
- Acoustic
- Bass & Drum
- Brick WAll+Hi Band Spread Mastering
- Dance
- DeDigitalizer
- Default Mastering Suite
- Dual Band Compression
- Energy
- Gentle Mastering
- Hard Rock
- Hip Hop
- Kompakt Mastering
- Light & Wide
- Pop

Wir wählen nun das Patch aus, welches unserer Meinung nach am Besten zu unserem Instrumental passt. Da wir hier versuchen wollen einen HipHop-Beat mit Reason zu erstellen, eignet sich vielleicht das Patch “HipHop”, hier gillt ausprobieren und Feineinstellungen vornehmen.
Tipp: Das Speichern des selbsterstellten Patches nicht vergessen! Wenn wir ein Patch abspeichern, können wir einen eigenen Namen vergeben und das Ganze als Combinator Patch-File speichern. Der Combinator ist ebenfalls ein neues Gerät in Reason 3.0, was es damit auf sich hat versuchen wir im nächsten Teil zu erläutern.
Viel Spass beim Ausprobieren wünscht Euch
DjHighfly, Jan. 2007
Für Quereinsteiger: Die Software Reason 3.0, der Firma Propellerheads kann man hier bestellen.
Tags: reason mastering suite musik mastern hiphop beats
Equalizer Lautstärke einstellen rap selber machen beats produzieren
Eine neue HipHop-Topliste ist online
28. Januar 2007
Eine neue Top100-Topliste für Eure HipHop-Seiten
Ab sofort könnt Ihr Eure Webseiten mit der HipHop-Topliste noch mehr promoten! Im Idealfall passt Eure Webseite auch zu den Themen, die wir unter anderem auch in diesem Blog vorstellen, z.B.:
Welche Seiten passen in die Top100?
Oldschool-HipHop, Electro, Breakdance, Graffiti, Dj-Seiten (Turntablism) Britcore oder Experimenteller HipHop, gerne auch Breakbeat oder Drum and Bass, halt alles was fetzt
Nicht so gerne gesehen sind Stilrichtungen welche auf “hart” machen, aber langweilige Beats haben und Gewalt verherrlichen, davon gibt es leider schon genug.
Es können auch Myspace-Seiten eingetragen werden. Es ist anschliessend lediglich ein Code in Eure Seite einzufügen und Ihr seid dabei!
Hier noch der Link zur Topliste:
www.britcore.net/hiphop-topliste/
Viel Spass mit unserer HipHop-Top100 Topliste!
DjHighfly, 2007
Tags: hiphop-topliste toplist hiphop top100
Reason Tutorial - Part 4
27. Januar 2007
Willkommen im vierten Teil unseres Tutorials für Reason
Im dritten Teil ( Reason Tutorial-Part3 ) haben wir uns die ReDrum-Drum Machine angeschaut und einen kleinen Beat zu unserem Sequenzer hinzugefügt.
Auch in diesem Tutorial heisst es wieder: ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr.
Der NN-19 Digital Sampler
Samples und Beats hinzufügen und mit dem NN-19 Sampler bearbeiten

Der NN-19 Sampler kann unter anderem Multisamples und Sampler-Patches verarbeiten, wir beschränken uns ersteinmal auf das einfache Hinzufügen von Wav-Samples und Beats.
Es gibt zahlreiche Sample-Cds wie z.B. die “Pro-Samples”-Serie und Sample Serien zahlreicher anderer Hersteller. Viele dieser Sample-Cds sind unterteilt in Rubriken, z.B.: Solo Strings, Drums & Bass, Breakbeat, Orchester, Fx, Loops, Choirs usw. Man kann sich so , für seine Musik passende - Samples, zusammentragen. Für den Anfang bietet sicherlich das Internet zahlreiche Quellen für kostenlose Sample downloads, eine davon ist das Freesound-Project .
Der NN-19-Sampler kann unter anderem .aif, .wav-Files laden, wir nehmen hier als erstes ein Wav-Sample, z.B. einen Beat.
Normalerweise ist der Sample schon halbwegs zurechtgeschnitten, idealerweise als Loop. Sollte unser Sample am Anfang noch ein wenig zu lang sein, können wir beim NN-19 Sampler den Sample-Startpunkt einstellen (Sample Start von 0 bis 127), dadurch lässt sich der Anfang unseres Samples etwas feiner einstellen.
Sobald wir unseren Beat in den NN-19 geladen haben und dieser im Sequenzer aufgelistet ist, können wir auch hier wieder eine Vorschau hören, indem wir mit der Maus über die Klaviatur gehen und klicken.
Anders als beim Dr.Rex verändert sich die Tonhöhe je nach Note, wir versuchen hier den entsprechenden Beat dem Tempo anzupassen. Wir hatten 100 Bpm eingestellt und verschieben unseren Loop so, dass er er in etwa zum Takt passt ( Wir stellen unseren NN-19 Sampler unten auf Solo, sodass er alleine zu hören ist, Loop ON/OFF ist auf ON gestellt)
Nun können wir noch das Metronom (kleiner Button unten, neben dem “Click” steht) anschalten, somit hören wir auch, ob unser Loop zum Takt passt.
Im rechten Bereich des NN-19 können wir neben Pitch, Semi, Sample-Start usw auch “Fine” einstellen. Die “Feineinstellung ermöglicht uns eine genauere Einstellung, und wir können so unseren Loop genau dem Takt anpassen.

Tipp: Wenn man nun seinen Loop erstellt hat und dieser “rund” läuft, kann man mit dem Tastaturkürzel Strg+c kopieren und mit Strg+V wieder einfügen. Man kann diese “rote Linien” auch mit der Maus einrahmen und mittels rechter Maustaste und der Funktion “Group” zu einer Gruppe zusammenfügen, dadurch hat man später im Arrangement eine bessere Übersicht, da Gruppen auch verschiedene Farben erhalten.
Viel Spass beim Ausprobieren wünscht
DjHighfly, im Jan 2007
Tags: beatloop,beat samples, sampler reason, samples, free-samples, sampler-tutorial,beat tutorial,
Reason Tutorial - Part 3
24. Januar 2007
Willkommen im dritten Teil unseres Tutorials für Reason
Im zweiten Teil ( Reason Tutorial-Part2 ) haben wir uns den Sequenzer und den Dr.Rex angeschaut und unsere ersten Beats mit einer Bassline erstellt.
Auch in diesem Tutorial heisst es wieder: ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr.
ReDrum Drum Machine

Der ReDrum “Drumcomputer” ist angelehnt an älteren Drum-Machines wie z.B. dem Tr-909. Es gib zahlreiche Funktionen wie Shuffle, Flam usw. Wir versuchen hier ansatzweise einige Grundfunktionen zu erläutern, z.B. das Laden von Drum Kits oder Wav-Sounds.
Laden eines Drum Kits in die ReDrum Drum Machine
Wir gehen als erstes, nachdem wir die Drum-Machine hinzugefügt haben auf das Ordnersymbol (Browse Patch) und wählen aus dem Verzeichnis /Redrum Drum Kits/Dub Kits das Drum Kit mit dem Namen Dub Kit 02.drp aus. Nun wurde das Drum Kit geladen und wir können uns die einzelnen Sounds anhöhren in dem Wir auf das kleine “Play-Symbol” der einzelnen Spuren klicken (die Buttons M und S, bedeuten auch hier wieder M für Mute-Stummschaltung und S für Solo-Spur). 10 Kanäle stehen hier zur Verfügung, jeder Kanal kann auch andere Reason-Instrumente ansteuern und man kann eigene Samples (Aif oder Wav) in die einzelnen Kanäle laden.
Im unteren Bereich haben wir 16 einzelne Schalter, welche man aktivieren kann (aktiviert ist ein Schalter sobald er leuchtet) und somit beim Abspielen (Run) den entsprechenden Ton hört.
Zum Auswählen eines Kanals gibt es im unteren Bereiche eines jeden Kanals die “Select-Taste”. Man wählt also die Select-Taste, klickt im unteren Bereich auf die gewünschte Schalter (Steps) und kann sich somit seinen Beat zusammenstellen. Voreingestellt sind hier 16 Steps, wenn wir nun z.B. den “Shak_Rootsman” auf Kanal 4 wählen, Select drücken und unten jeden Button von 1-16 anklicken hören wir 16 mal den entprechenden Ton innerhalb des Taktes.
Es gibt weiterhin zahlreiche Einstellungen für jeden Kanal, unter anderem Level für die Lautstärke, Length für die Länge des Samples, Pitch für die Tonhöhe, L-Pan-R für die Balance und weitere Einstellmöglichkeiten. Hier heisst es wieder “Ausprobieren und die einzelnen Funktionen nach und nach Studieren”.
Sobals wir uns einen kleinen Beat erstellt haben, können wir mit der rechten Maustaste auf unseren ReDrum klicken und die Funktion “Copy Pattern to Track” wählen, dadurch wird unser Beat nach unten in die entsprechende Sequenzer-Spur kopiert, und wir können den Beat im Editier-Modus weiter bearbeiten.

Ein sehr schönes Tutorial findet man auch bei producer-network.de , dort findet man auch weitere interessante Tutorials.
Ich hoffe, mit diesem kleinen Beitrag eine kleine Hilfe für den Schnelleinstieg der ReDrum-Machine geben zu können, selbstverständlich sind die Funktionen im Allgemeinen weitaus umfangreicher, vielleicht mag ja der eine oder andere User genauer auf das Thema eingehen.
Viel Spass beim Beatbauen wünscht Euch
DjHighfly 2007
Fortsetzung folgt…..
Tags: Redrum Beats Drumloops Drum Sequenzer Beat-Tutorial Drumcomputer Drum-Machine
