Archive for Januar, 2007

Comment Reason Tutorial – Part 5 - 01/29/07

Die Mastering Suite von Reason (ab Reason 3.0)

Im vierten Teil ( Reason Tutorial-Part4 ) haben wir uns den NN-19 Sampler angeschaut und einen kleinen Sample zu unserem Sequenzer hinzugefügt.

Auch in diesem Tutorial heisst es wieder: ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr.

reason3-mastering-suite

Die Geräte der MClass Mastering Suite

Bei einer Präsentation von Propellerheads haben wir damals bereits zur Veröffentlichung von Reason 3.0 in Berlin die Vorteile der neuen Mastering-Einheit kennengelernt. Durch dieses Gerät kann man nun mehr Druck und Lautstärken in seine Musik einbringen und den Klang erweitern.

Zu der Mastering-Suite zählen:

Der MClass Compressor

Ein Stereo Kompressor, um seinem Mix mehr Genauigkeit zu geben. Hier gibt es Einstellungen wie z.B. Input Gain, Threshold, Ratio Attack, Release, Output-Gain usw.

Der MClass Equalizer

Ein 4 Band Mastering Equalizer zum Einstellen der Frequenzen, z.B: Lo Shift für mehr Bass / Tiefen, High Shift für mehr Höhen usw.

Der MClass Stereo Imager

Mit dem Stereo Imager kann dem Mix eine Weite gegeben werden, einstellbar von Mono bis Wide in den Bereichen Lo Band und High Band.

Der MClass Maximizer

Um kein Clipping zu haben oder um mehr Lautstärke aus seinem Mix herauszuholen gibt es bei Reason 3.0 den Maximizer, ein Lautstärke-Maximierer, womit man neben dem Input-und Output-Gain verschiedene Einstellmöglichkeiten hat, um die Gesamtlautstärke seines Mixes zu erhöhen. In früheren Versionen von Reason hatte man oft im unteren Bereich eine rot-leuchtende Lampe, welche ein “Audio out clipping” signalisierte, durch das Mastering kommt dies nun seltener vor.

Voreingestellte Patches für das Mastering

Sobald wir unsere Mastering Suite hinzugefügt haben sehen wir, das dort ein default-patch eingestellt ist. Wir wollen unserem HipHop-Beat nun ein Patch zuweisen, welches uns am ehesten zusagt, dazu können wir die voreinstellten Patches laden und die verschiedenen “Presets” ausprobieren. Zur Auswahl stehen uns folgende Mastering-Patches (voreingestellte Presets, welche wir anschliessend aber auch verändern und unter einem eigenen Namen abspeichern können):

- Acoustic
- Bass & Drum
- Brick WAll+Hi Band Spread Mastering
- Dance
- DeDigitalizer
- Default Mastering Suite
- Dual Band Compression
- Energy
- Gentle Mastering
- Hard Rock
- Hip Hop
- Kompakt Mastering
- Light & Wide
- Pop

reason 3.0 mastering suite patches

Wir wählen nun das Patch aus, welches unserer Meinung nach am Besten zu unserem Instrumental passt. Da wir hier versuchen wollen einen HipHop-Beat mit Reason zu erstellen, eignet sich vielleicht das Patch “HipHop”, hier gillt ausprobieren und Feineinstellungen vornehmen.

Tipp: Das Speichern des selbsterstellten Patches nicht vergessen! Wenn wir ein Patch abspeichern, können wir einen eigenen Namen vergeben und das Ganze als Combinator Patch-File speichern. Der Combinator ist ebenfalls ein neues Gerät in Reason 3.0, was es damit auf sich hat versuchen wir im nächsten Teil zu erläutern.

Viel Spass beim Ausprobieren wünscht Euch

DjHighfly, Jan. 2007

Für Quereinsteiger: Die Software Reason 3.0, der Firma Propellerheads kann man hier bestellen.

 

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serato scratchm-audiotechnics mk2

Defshop.de - Hip Hop Bekleidung online!

Comment Eine neue HipHop-Topliste ist online - 01/28/07

Eine neue Top100-Topliste für Eure HipHop-Seiten

hiphop top100 topliste

Ab sofort könnt Ihr Eure Webseiten mit der HipHop-Topliste noch mehr promoten! Im Idealfall passt Eure Webseite auch zu den Themen, die wir unter anderem auch in diesem Blog vorstellen, z.B.:

Welche Seiten passen in die Top100?

Oldschool-HipHop, Electro, Breakdance, Graffiti, Dj-Seiten (Turntablism) Britcore oder Experimenteller HipHop, gerne auch Breakbeat oder Drum and Bass, halt alles was fetzt ;)

Nicht so gerne gesehen sind Stilrichtungen welche auf “hart” machen, aber langweilige Beats haben und Gewalt verherrlichen, davon gibt es leider schon genug.

Es können auch Myspace-Seiten eingetragen werden. Es ist anschliessend lediglich ein Code in Eure Seite einzufügen und Ihr seid dabei!

Hier noch der Link zur Topliste:

www.britcore.net/hiphop-topliste/

Viel Spass mit unserer HipHop-Top100 Topliste!

DjHighfly, 2007

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Comment Reason Tutorial – Part 4 - 01/27/07

Willkommen im vierten Teil unseres Tutorials für Reason

Im dritten Teil ( Reason Tutorial-Part3 ) haben wir uns die ReDrum-Drum Machine angeschaut und einen kleinen Beat zu unserem Sequenzer hinzugefügt.

Auch in diesem Tutorial heisst es wieder: ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr.

Der NN-19 Digital Sampler

Samples und Beats hinzufügen und mit dem NN-19 Sampler bearbeiten

nn-19 sampler - beats und samples

Der NN-19 Sampler kann unter anderem Multisamples und Sampler-Patches verarbeiten, wir beschränken uns ersteinmal auf das einfache Hinzufügen von Wav-Samples und Beats.

Es gibt zahlreiche Sample-Cds wie z.B. die “Pro-Samples”-Serie und Sample Serien zahlreicher anderer Hersteller. Viele dieser Sample-Cds sind unterteilt in Rubriken, z.B.: Solo Strings, Drums & Bass, Breakbeat, Orchester, Fx, Loops, Choirs usw. Man kann sich so , für seine Musik passende – Samples, zusammentragen. Für den Anfang bietet sicherlich das Internet zahlreiche Quellen für kostenlose Sample downloads, eine davon ist das Freesound-Project .

Der NN-19-Sampler kann unter anderem .aif, .wav-Files laden, wir nehmen hier als erstes ein Wav-Sample, z.B. einen Beat.

Normalerweise ist der Sample schon halbwegs zurechtgeschnitten, idealerweise als Loop. Sollte unser Sample am Anfang noch ein wenig zu lang sein, können wir beim NN-19 Sampler den Sample-Startpunkt einstellen (Sample Start von 0 bis 127), dadurch lässt sich der Anfang unseres Samples etwas feiner einstellen.

Sobald wir unseren Beat in den NN-19 geladen haben und dieser im Sequenzer aufgelistet ist, können wir auch hier wieder eine Vorschau hören, indem wir mit der Maus über die Klaviatur gehen und klicken.

Anders als beim Dr.Rex verändert sich die Tonhöhe je nach Note, wir versuchen hier den entsprechenden Beat dem Tempo anzupassen. Wir hatten 100 Bpm eingestellt und verschieben unseren Loop so, dass er er in etwa zum Takt passt ( Wir stellen unseren NN-19 Sampler unten auf Solo, sodass er alleine zu hören ist, Loop ON/OFF ist auf ON gestellt)

Nun können wir noch das Metronom (kleiner Button unten, neben dem “Click” steht) anschalten, somit hören wir auch, ob unser Loop zum Takt passt.

Im rechten Bereich des NN-19 können wir neben Pitch, Semi, Sample-Start usw auch “Fine” einstellen. Die “Feineinstellung ermöglicht uns eine genauere Einstellung, und wir können so unseren Loop genau dem Takt anpassen.

nn-19 - sampler mit beat loop

Tipp: Wenn man nun seinen Loop erstellt hat und dieser “rund” läuft, kann man mit dem Tastaturkürzel Strg+c kopieren und mit Strg+V wieder einfügen. Man kann diese “rote Linien” auch mit der Maus einrahmen und mittels rechter Maustaste und der Funktion “Group” zu einer Gruppe zusammenfügen, dadurch hat man später im Arrangement eine bessere Übersicht, da Gruppen auch verschiedene Farben erhalten.

Viel Spass beim Ausprobieren wünscht

DjHighfly, im Jan 2007

Für alle, die noch überlegen, ob sie sich Reason 4 kaufen sollen (sehr empfehlenswert), es gibt Record auch mit Reason 4 zusammen im Bundle! Wir wünschen Euch viel Spass beim Musikmachen mit den sehr interessanten Produkten der Firma Propellerheads.

Record und Reason 4 im Bundle Komplettpaket:

 

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Reason 4 + Record

Reason 4 + Record Bundle

Comment Reason Tutorial – Part 3 - 01/24/07

Willkommen im dritten Teil unseres Tutorials für Reason

Im zweiten Teil ( Reason Tutorial-Part2 ) haben wir uns den Sequenzer und den Dr.Rex angeschaut und unsere ersten Beats mit einer Bassline erstellt.

Auch in diesem Tutorial heisst es wieder: ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr.

ReDrum Drum Machine

reason3-redrum-drumcomputer

Der ReDrum “Drumcomputer” ist angelehnt an älteren Drum-Machines wie z.B. dem Tr-909. Es gib zahlreiche Funktionen wie Shuffle, Flam usw. Wir versuchen hier ansatzweise einige Grundfunktionen zu erläutern, z.B. das Laden von Drum Kits oder Wav-Sounds.

Laden eines Drum Kits in die ReDrum Drum Machine

Wir gehen als erstes, nachdem wir die Drum-Machine hinzugefügt haben auf das Ordnersymbol (Browse Patch) und wählen aus dem Verzeichnis /Redrum Drum Kits/Dub Kits das Drum Kit mit dem Namen Dub Kit 02.drp aus. Nun wurde das Drum Kit geladen und wir können uns die einzelnen Sounds anhöhren in dem Wir auf das kleine “Play-Symbol” der einzelnen Spuren klicken (die Buttons M und S, bedeuten auch hier wieder M für Mute-Stummschaltung und S für Solo-Spur). 10 Kanäle stehen hier zur Verfügung, jeder Kanal kann auch andere Reason-Instrumente ansteuern und man kann eigene Samples (Aif oder Wav) in die einzelnen Kanäle laden.

Im unteren Bereich haben wir 16 einzelne Schalter, welche man aktivieren kann (aktiviert ist ein Schalter sobald er leuchtet) und somit beim Abspielen (Run) den entsprechenden Ton hört.

Zum Auswählen eines Kanals gibt es im unteren Bereiche eines jeden Kanals die “Select-Taste”. Man wählt also die Select-Taste, klickt im unteren Bereich auf die gewünschte Schalter (Steps) und kann sich somit seinen Beat zusammenstellen. Voreingestellt sind hier 16 Steps, wenn wir nun z.B. den “Shak_Rootsman” auf Kanal 4 wählen, Select drücken und unten jeden Button von 1-16 anklicken hören wir 16 mal den entprechenden Ton innerhalb des Taktes.

Es gibt weiterhin zahlreiche Einstellungen für jeden Kanal, unter anderem Level für die Lautstärke, Length für die Länge des Samples, Pitch für die Tonhöhe, L-Pan-R für die Balance und weitere Einstellmöglichkeiten. Hier heisst es wieder “Ausprobieren und die einzelnen Funktionen nach und nach Studieren”.

Sobals wir uns einen kleinen Beat erstellt haben, können wir mit der rechten Maustaste auf unseren ReDrum klicken und die Funktion “Copy Pattern to Track” wählen, dadurch wird unser Beat nach unten in die entsprechende Sequenzer-Spur kopiert, und wir können den Beat im Editier-Modus weiter bearbeiten.

reason3-redrum-drumcomputer2

Ein sehr schönes Tutorial findet man auch bei producer-network.de , dort findet man auch weitere interessante Tutorials.

Ich hoffe, mit diesem kleinen Beitrag eine kleine Hilfe für den Schnelleinstieg der ReDrum-Machine geben zu können, selbstverständlich sind die Funktionen im Allgemeinen weitaus umfangreicher, vielleicht mag ja der eine oder andere User genauer auf das Thema eingehen.

Viel Spass beim Beatbauen wünscht Euch

DjHighfly 2007

Fortsetzung folgt…..

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3 Comments HipHop-Beats mit Reason produzieren – Tutorial Part 2 - 01/19/07

Willkommen im zweiten Teil unserers Tutorials für Reason

Im ersten Teil ( Reason Tutorial-Part1 ) konnten wir uns einen Überblick des Programms Reason von der Firma Propellerhead verschaffen.

Als erstes Gerät wurde der Synthesizer Subtractor hinzugefügt, in diesem Teil des Tutorials wollen wir nun versuchen eine kleine Bassline und einen Beat mit Dr.Rex zu erstellen, vorab ohne ein Keyboard.

Auch in diesem Tutorial heisst es wieder: ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr!

Der Squenzer in Reason 3.0

reason-sequenzer

Um eine Melodie zu erstellen benötigen wir den Sequenzer, welcher den gesamten Aufbau der Kompositionen darstellt, die Geräte auflistet und spielbar macht, sowie zahlreiche weitere Funktionien wie z.b. Stummschaltung (Mute) , Solo-Schalter etc. bietet, um seine Musik zu arrangieren.

Seit der Version 3.0 von Reason gibt es einige neue Funktionen, unter anderem das Maximieren (Abdocken) des Sequenzers und die Solo und Mute-Buttons.

Wir hatten im Reason-Tutorial Teil 1 den Subtractor als Klangerzeuger hinzugefügt und sehen diesen nun auch unten links im Sequenzer angezeigt, dieser Teil ist nun blau umrandet, da das Gerät ausgewählt ist. Das kleine Symbol mit der Klaviatur zeigt uns an, das dieses Gerät auch für Midi-in ausgewählt ist und nun theoretisch mit dem externen Keyboard spielbar ist. Dazu mehr später.

Der Editier Modus

Oben links in der Ecke haben wir ein dreifarbiges Symbol (3 Balken untereinander) welches den Editier-Modus darstellt. Klickt man nun darauf, gelangt man in den Editier-Bereich, wo wir unsere Noten in Form von “Balken” mit Hilfe des Zeichenstifts (Pencil Tool) eintragen können. Fährt man mit der Maus über die Klaviatur, ändert sich der Mauszeiger in ein kleines Lautsprecher-Symbol, und man kann die einzelnen Noten und das eingestellte Instrument durch das Anklicken einer Note anhören. Der Subtractor hat hier bereits einen “Standart-Ton” eingestellt, welchen wir durch das Laden eine Patches ändern können (Ordnersymbol beim Subtractor). Wir wählen hier als Beispiel einfach mal den “AnalogBrass” aus der Reason Factory Sound Bank / PolySynths / AnalogBrass.zyp.

Durch das Pencil-Tool (Zeichenstift) können wir wir nun die einzelnen Noten setzen, diese werden in Abhängigkeit vom Tempo (ganz unten im Reason Transport-Gerät unter “Tempo” einstellbar – voreingestellt sind 120 BPM – Beats Per Minute) gesetzt, wir stellen hier ersteimal probehalber 100 BPM ein.

Es gibt die Möglichkeit einen Links-und Rechtspunkt einzustellen (L und R) Wir stellen den “L-Regler” auf 1 und den “R-Regler” auf 3, somit haben wir 2 Takte die wir als Loop laufen lassen (unten im Transport-Gerät auf Loop on stellen) . Der Regler “E” ist zum Einstellen des Endpunktes (vom gesamtem Lied) gedacht.Tipp: Funktionen und Namen in Reason werden meisten auch als Text dargestellt wenn man mit der Maus rüber geht. Wir tragen nun unsere Noten ein ,die wär danach auch mit Hilfe des Selection Tools (Pfeil) markieren können und in der Länge verändern können.

reason-sequenzer-editor

Sobald wir unsere Noten gesetzt haben und diese im Loop laufen, können wir auch im Subtractor-Instrument andere Instrumente auswählen, auch während die Wiedergabe läuft, somit hat meine eine gute Möglichkeit ein gewünschstes Instrument zu finden und in das Gerät zu laden, neu in Reason 3.0 ist auch ein Browser mit Vorschaufunktionen (Vorab-Hören einzelner laufender Instrumente) und eine Suchfunktion, womit sich Festplatten oder Verzeichnisse nach Instrumenten o.Ä. durchsuchen lassen.

reason-sequenzer-subtractor

Hier kann nun eine ganze Menge ausprobiert werden um z.B. eine Bassline zu erzeugen. Jeh nach Geschmack und Stilrichtungen stehen eine ganze Menge an Instrumenten zur Verfügung um auf einfache Art und Weise Melodien und anschliessend komplette Instrumentale daraus zu erzeugen.

Tipp: Als sehr guten Einstieg ist es empfehlenswert, verschiedene Demo-Songs zu laden, um sich anschauen zu können, wie andere Musiker Ihre Stücke erstellt und arrangiert haben. Auch hier sei Euch die Herrstellerwebseite wärmstens empfohlen, dort bekommt Ihr Song-Demos, Downloads, Refills und vieles Mehr.

Für Quereinsteiger: Die Software Reason 4, der Firma Propellerheads kann man hier online bestellen


Der Dr.Rex Loop-Player in Reason 3.0

DrRex-Loop-Player-Reason3

Nachdem wir unsere Bassline mit dem Subtractor erstellt haben, gehen wir oben auf “Create / Dr.REX Loop Player”, bitte beachtet dabei, das der Subtractor als letztes Gerät ausgewählt, d.h. blau umrandet ist, da das nächste Gerät, nämlich der Dr.Rex Loop Player, als nächstes logisches Gerät hinzugefügt wird (in Reihe), das gleiche gillt für die Auswahl unten Im Sequenzer!

Der Dr.Rex Loop Player wurde nun hinzugefügt und wir können zahlreiche Drum Loops, Beats und Instrumente aus unserer Reason Factory Sound Bank laden. Der Vorteil vom Dr.Rex Loop Player ist unter Anderem das die Instrumente in zahlreiche “Slices” unterteilt wurden und somit die Instrumente sich der jeweiligen Geschwindigkeit anpassen ohne das sich die Tonhöhe dabei verändert. Dr.Rex-Files können z.B. mit dem Programm “Recycle” erstellt werden, ebenfalls ein Produkt der Firma Propellerhead. Für unser Tutorial benutzen wir ersteinmal die vorhandenen Instrumente der Sound Bank, dazu gehen wir beim Dr.Rex auf das Ordnersymbol zum Öffnen von Loops (Browse Loop) und wählen den gewünschten Loop aus, z.B. /Reason Factory Sound Bank/Dr Rex Drum Loops/Abstract HipHop/Trh23_16thTurbo_110_eLAB.rx2.

Klickt man nun auf “Preview” kann man sich den Loop anhören, klick man hingegen auf “To Track”, wird der Loop nach unten in unseren Sequenzer hinzugefügt, man sieht dann dort die zahlreichen einzelnen Slices und kann nun beide Instrumente abspielen, verändern und weiter beabeiten.

Unser erster Beat mit einer Bassline ist somit enstanden, und eine kleine Basis wurde geschaffen um weitere vielleicht umfangreichere Beats und Instrumentale zu erstellen.

Fortsetzung folgt…!

Written by DjHighfly 2007

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3 Comments HipHop-Beats mit Reason produzieren – Tutorial - 01/9/07

Reason 4 mixer

HipHop Beats mit Reason produzieren

Hallo liebe Musikfreunde!

Ich möchte in diesem Beitrag anfangen ein Einsteiger-Tutorial zu erstellen, in dem es um das Musikmachen mit Reason (3.0) bzw. um Beats und anschliessend fertige Instrumentale im Allgemeinen geht. Anmerkung: Ich möchte Euch hier ein Tutorial (für Einsteiger) einer Musiksoftware anbieten welche ich selber nutze, ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr!

Einleitung

Es gibt unheimlich viele Möglichkeiten Musik am Computer zu machen, man kann zusätzliche externe Hardware dafür benutzen (z.B. Drumcomputer, Synthesizer, Sampler, MPC 1000 etc., sowie zahlreiche weitere Tasteninstrumente und Geräte). Ich beschränke mich hierbei ersteinmal auf die Software Reason von Propellerheads ( www.propellerheads.se ) und die Benutzung eines Usb-Midi Keyboards dafür, da wir diese Mittel unter anderem auch für unsere Musik benutzen.

Am Anfang zu den Amiga 500 – Zeiten waren in unserem Bekanntenkreis (bzw. bei sehr vielen Musikern) sogenannte Tracker-Programme sehr beliebt, wie z.B. Fasttracker, Protracker usw. Diese Programme gibt es für den Mac oder Pc heute immer noch, oftmals als kostenlose Vollversionen oder Shareware. Bei diesen Programmen wurden meistens sogenannte “Samples” in das entprechende Programm geladen und mit Hilfe der Tastatur (Maus oder per Keyboard) in einzelne Spuren eingefügt. Beim Amiga 500 waren dies meistens 4-8 Spuren, die Samples waren in Mono, 8 Bit. Wer sich für diese Trackerprogramme interessiert findet unter www.madtracker.org ein recht interessantes Programm.

Die Technik, mit der das Programm Reason arbeitet funktioniert ähnlich, es gibt hier jedoch weitere Möglichkeiten als ein einfaches Einspielen von Samples, z.B. die Klangerzeugung mit Hilfe von Synthesizern. Samples sind im Grunde Klänge bzw. digitalisierte Auschnitte aus Original-Instrumenten. Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Sampling findet man sehr gute Informationen zum Thema Sampling.

Viele Neueinsteiger sind oftmals am Anfang ein wenig überfordert mit den zahlreichen Funktionen die das Programm Reason bietet, nach einer kurzen Einarbeitungszeit wird allerdings schnell klar: Nicht alle Funktionen werden für einen Schnelleinstieg gebraucht und man kann sehr schön die Übersicht behalten, sofern man sich ersteinmal mit den Grundfunktionen vertraut gemacht hat. Tipp: Man kann sehr viel aus den Demosongs lernen, welche bereits mit der Software mitgeliefert werden, oder als Download im Internet auf zahlreichen Webseiten bereitstehen.

Die Grundfunktionen bei Reason 3.0

Um eine Übersicht der Software zu bekommen, starten wir hier ersteinmal mit einem Tutorial-Video für Reason. Das Tutorial-Video ist in englischer Sprache, ein Grossteil der Software ist ebenfalls in Englisch gehalten (Update: Reason auch auf Deutsch!), es sollten daher Sprach-Grundkentnisse vorhanden sein.

Auf die Einzelheiten der zahlreichen Geräte gehen wir später ein, ersteinmal schauen wir anhand des Videos, was uns bei der Software Reason 3.0 der Firma Propellerheads in etwa erwartet . Im Video hat der Sprecher ein Keyboard an seinen Computer angeschlossen, um so Noten in das Programm einspielen zu können. Grundsätzlich kann man Reason auch ohne Keyboard benutzen, für umfangreichere Melodien etc. ist es auf jeden Fall zu empfehlen.

Reason Tutorial-Video 1

Quelle: www.youtube.com/watch?v=OADBlQKqPzU

Propellerheads Reason Song Tutorial – make a track in 20min!

Woher bekommt man die Software Reason?

Empfehlung: Neben Testversionen (als Download auf der Hersteller-Webseite) kann man die Software in so gut wie jedem Musikhaus kaufen oder im Internet bestellen, z.B. hier:

Propellerheads – Reason 4.0 im Internet bestellen. Die Vorteile diese Software zu kaufen liegen klar auf der Hand. Ich habe bei meinem Software-Paket 3 Cds dabei gehabt, 2 Handbücher (Deutsch), sowie eine Art Kundenkarte, auf der meine Lizenznummer usw. eingetragen ist. Ausserdem gibt es für Kunden auf der Webseite des Herstellers einen grossen Kundenbereich mit aktuellen Updates und massenhaft freien Downloads (Samples, Songs, Instrumente, Patches uvm.). Ich habe damals ausserdem einen zusätzlichen Account bei einem Dritthersteller über 300 MB professionelle Samples kostenlos dazu erhalten, als kleinen Bonus für das Registrieren der Software, ob das Heute noch so ist weiss ich nicht.

Auf den Cds befinden sich zum Einen die Daten für die Installation, sowie 2 weitere Cds voll mit Samples, Instrumenten, Loops, Orchester, Soundbänke, Effekte usw. usw., da wird einem ziemlich viel geboten, wahrscheinlich ist dies einer der Gründe, warum die Software neben dem enormen Umfang und der Qualität überall so beliebt ist. Soweit ich weiss, arbeitet sogar Liam Howlett von Prodigy mit Reason, sowie viele weitere bekannte Künstler.

Mit Reason wurden bereits eine Menge professioneller Studio-Produktionen ermöglicht, wer ernsthaft Musik machen, bzw. für sein Geld ein super Programm erwerben möchte, dem sei die Software unbedingt empfohlen, ich jedenfalls möchte Reason nichtmehr missen, auch auf meinem Notebook läuft es sehr gut. Ich hatte zuerst Reason 2.0 gekauft und konnte später dann relativ günstig auf Reason 3.0 und später auf Reason 4 updaten – auch eine Alternative. Kleinere Updates bekommt man gratis im Memberbereich des Herstellers.

Der Aufbau von Reason

Propellerheads Reason 3.0 Tutorial

Midi In Device

Das Midi In Device ist voreingestellt und stellt die Verbindung zwischen der Software und der Soundkarte bzw. zu anderen Schnittstellen (Midi etc.) her. hier muss soweit erstmal nichts eingestellt werden, wenn die Soundkarte in den Voreinstellungen richtig eingestellt wurde, bekommt man diese auch im Midi In Device angezeigt (z.B. DirectX – primärer Soundtreiber), weitere Einzelheiten dazu findet man im Handbuch.

Der Mixer

Fängt man bei Reason mit dem Template-Song “Empty Rack” an, hat man als erstes nur das Midi in Device vor sich. Klickt man oben in der Menüleiste auf Create und wählt Mixer 14:2 wird unterhalb des Midi in Device ein Mixer hinzugefügt, dieser ist dann blau umrandet. Das sieht dann folgendermaßen aus:

reason3-2

Mixer Einstellungen

Im Mixer gibt es zahlreiche Einstellungen wie z.B. die Aux-Regler, einen Equalizer, Buttons für Mute (Stummschaltung) und Solo, sowie Lautstärkeregler für die einzelnen Kanäle. Wenn man jetzt die Tab-Taste drückt ändert sich die Ansicht von Reason und man sieht das Programm von der Rückseite und die entsprechenden “virtuellen Verkabelungen”, hierzu ein Bild:

reason3 mixer und setup

Es wurde hier das Midi In Device automatisch vom Programm mit der “MClass Mastering Suite Combi” verkabelt, welches dann mit dem Mixer verbunden wurde. Die Mastering-Möglichkeit ist relativ neu und existiert erst ab der Version 3.0, hiermit hat man die Möglichkeit mehr “Druck” in seine Musik zu bringen, zahlreiche Voreinstellungen erleichtern die Auswahl. Dieses Gerät wird ebenfalls durch “Create” hinzugefügt. Zu beachten ist beim Hinzufügen neuer Geräte immer, dass man vorher ein Gerät auswählt, welches “davor” stehen soll. In unserem Beispiel wurde also das Midi In Device angeklickt und dann das “MClass Mastering Suite Combi” hinzugefügt, somit ist die Verkabelung und die Anordnung der Geräte in der gewünschten Reihenfolge. Ein aktiviertes Gerät ist immer blau umrandet, was die Vorgehensweise übersichtlicher gestaltet.

Weitere Geräte die nun hinzugefügt werden schliesst das Programm an den Mixer an, somit durchlaufen die Klänge den Mixer, weiter zum Mastering-Gerät und zur Schnittstelle des Midi in Device.

Subtractor

Der Subtractor ist ein virtueller Analoger Software-Synthesizer. Sobald man dieses Gerät hinzugefügt hat (Create / Subtractor Analog Synthesizer ) kann man zahlreiche “Patches” laden. Patches sind voreingestellte Grundeinstellungen die den jeweiligen Sound ergeben (z.B. Bass Guitar usw.).

Zum Öffnen eines Patches geht man oben links auf das Ordnersymbol und wählt z.B. aus der Liste der “Reason Factory Sound Bank” das gewünschte Patch aus. Bereits hier steht uns eine recht ordentliche Auswahl an Kategorien und den dazugehörigen Sounds zur Verfügung, die verschiedenen Kategorien beinhalten unter anderem: Bass, Fx, MonoSynths, Pads, Percussion und PolySynths.

reason subtractor synthesizer

Die zahlreichen Funktionen und Einstellungen zu beschreiben würde hier den Rahmen sprengen, es gillt: Ausprobieren und sich Schritt für Schritt mit den Funktionen vertraut machen, erste Erfolgserlebnisse stellen sich schon recht schnell ein, das Handbuch sollte auch hierbei nicht fehlen. Ich trage hier einige interessante Links zu diesem Gerät ein, auf den folgenden Webseiten könnt Ihr Euch umfangreich über den Subtractor von Reason informieren:

http://www.propellerheads.se

http://encycl.opentopia.com

Record und Reason 4 im Bundle Komplettpaket:

Comment Vocoder for electro and robot-voice - 01/7/07

roland-svc-350-vocoder

Making Vocoder-Sounds

Robot-voices are very nice to make cool vocals for music like electro and oldschool hiphop. The history of vocoders is very long, you can find a lot of information by looking on websites like wikipedia etc. Some crews like Kraftwerk, Knightz of bass, Grandmaster Flash, Freestyle, Bass Partrol, The Alliance, Man Parrish – Boogie Down (Bronx) and a lot of other artists used a vocoder, often the Roland SVC-350.

There are many ways to make robot-voices, some of them are hardware-based, some are software based. I like to write here some informations i found in the internet.

Hardware-Vocoder:

Roland SVC-350

The Roland Vocoder is the first truly sophisticated Vocoder to be priced within range of most musicians. The primary function of the Roland Vocoder is to analyze the spoken or sung human voice and use this information (or program) to trigger another musical signal (or carrier) giving the instrument the ability to ’speak.’ This vocal synthesis is accomplished by processing the voice through a series of eleven Voice Character analysis filters. All of the filters within the Voice Character control are active and control an envelope follower which reacts according to the volume of that individual frequency. This information is then used to shape those frequencies of the carrier (musical instrument) signal. (found at http://web.inter.nl.net/hcc/davies/vocbaro2.htm )

Boss Vt1-Vocoder

A little cheaper version of a vocoder (voice transformator)

boos-vt1-vocoder

A sound-sample that we made with a Boss Vt1 Voice-transformator:

www.britcore.net/sounds/Class-Action-Back-To-The-Roots-demo.mp3

 

KORG KAOSS PAD KP3 – Vocoder

Software-Vocoder Tutorial:

Warbeats Tutorial – Vocoder in FL Studio

I hope this will be a start into a nice discussion.

Thx!

DjHighfly

A nice overview (german)

 

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1 Comment Talkbox - 01/7/07

talkbox vocoder

Hi oldschool and music-friends!

a very interesting way to do funny vocals is to use a talkbox

here is a little video-preview of this technique:

please feel free to write a blog about this theme!

peace

djhighly

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