Comment MPC Live – Programme Teil 2 - 10/12/17

MPC Live - Keygroups / Program / Instruments

Willkommen zum zweiten Teil der Tutorial-Serie zur MPC Live und die Eigenschaften der Programme. Im ersten Teil (MPC Live – Programme Teil 1) habe ich die Drum-Programme erläutert (Samples laden und speichern, Pads belegen usw.).  Hier geht es um die sogenannten Keygroups, bzw. Instrumente. Im Gegensatz zu den Samples wie sie bei den Drumkits vorkommen, können Instrumente in sogenannten Keygroups chromatisch gespielt werden. Das bedeutet, daß man hat hier keine Geschwindigkeitsveränderung hat, wenn man höhere oder tiefere Noten spielt. Vereinfacht dargestellt kann man es sich vorstellen, als wenn man ein Piano mit jeder Note einzeln aufnimmt und diese dann über die Klaviatur naturgetreu spielen kann. Die entsprechenden Klänge werden also auf die passenden Tasten / Noten gelegt.

MPC Live – Keygroup / Programm laden

Sobald man das Logo mit der Klaviatursymbol antippt, kann man per Shift+Menu Keygroups laden. Unter „Instruments“ auf dem internen Laufwerk [Internal]/Expansions/Instrument befinden sich recht viele Instrumente, die man per Audition Probehören kann.

MPC Live - Keygroup / Instruments Track 1

MPC Live – Keygroup / Instruments Track 1

Nach dem Laden eines Instruments sind die Pads nicht in unterschiedlichen Farben beleuchtet, sondern haben eine Farbe über mehrere Bänke. Das Instrument „Bass-EMc2 Moog“ wurde z.B. auf beinahe alle Pads der Bänke A-G gelegt. Da es sich hier um das selbe Instrument (nur in verschiedenen Noten) handelt, ist auch die Farbe der Pads dieselbe. Nun kann das entsprechende Instrument in den Sequenzer eingespielt werden. Dafür benutze ich entweder die Pads oder mein angeschlossenes LPK25 Wireless Keyboard. [ Artikel weiterlesen… ]

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Comment MPC Live – Programme Teil 1 - 10/11/17

MPC Live - Programs
Hallo liebe Freunde der MPC. In weiteren Tutorials möchte ich etwas genauer auf die grundlegenden Funktionen der MPC Live / X eingehen. Sehr wichtig sind hierbei die Programme (engl. PROGRAMS). Programme sind mehr oder weniger Container, die sowohl Sounds, als auch verschiedene Einstellungen hierzu (Pitch, Tuning, Loop-Einstellungen, Padbelegung, Effekte etc.) beinhalten. Damit werden die Sounds organisiert und festgelegt, um welche Art von Sounds es sich handelt. Es gibt dabei im Standalonebetrieb die vier Programmarten: Drum, Keygroup, Clip, und Midi. Die MPC X hat ein zusätzliches CV-Programm, welches bei der MPC Live aber ausgeblendet wurde, da es hier keine CV-Anschlüsse gibt.

MPC Live – Drum Programm laden

Um von vorne zu beginnen, öffne ich ersteinmal ein „empty-project“. Wie ich in den anderen Tutorials bereits erläutert habe, besteht ein Song / Beat bei der MPC fast immer aus Sequenzen, die einzelne Tracks beinhalten. Für jeden Track kann man ein individuelles Programm einstellen. In meinem Beispiel-Tutorial Teil 1 starte ich mit einem Drum-Programm (oben im Bild das erste Symbol). Mit Shift+Menu komme ich in den Browser, wo ich enstprechende Programme laden kann. Dies müssen nicht unbedingt nur Drums sein, es können Programme mit Samples jeglicher Art geladen und auch wieder gespeichert werden.

MPC Live - Drum Program

MPC Live – Drum Program

Wie man auf dem Bild sehen kann, befinde ich mich auf dem internen Verzeichnispfad [Internal]/Expansions/The Vault 2. Dort befinden sich die ca. 10 GB Sounds und Daten, die bei der Auslieferung der MPC Live bereits enthalten sind. Unter „Places“ kann man z.B. seine SD-Karte, die Festplatte oder einen USB-Speicher aufrufen. Die mitgelieferten Drumkits haben eine Audio-Abspielfunktion (Audition), die man über das „Play“- Symbol vorhören kann. Noch einfacher geht es, wenn man die Audition-Funktion auf Auto stellt. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC Live – Verbindung mit dem LPK25 Wireless Keyboard - 08/28/17

LPK25 Wireless Bluetooth - Keyboard

Hallo Freunde der mobilen Musikstudios! Heute möchte ich Euch in einem kurzen Artikel das Duo MPC Live + LPK25 Wireless Keyboard vorstellen. Meine Entscheidung für ein Mini-Keyboard fiel auf das LPK25 Wireless da ich hoffe, daß mit der Bluetooth®-Funktion der MPC Live in der zukünftigen Software evtl. eine drahtlose Verbindung zwischen der MPC Live und dem LPK25 Wireless hergestellt werden kann. Desweiteren soll sich das Keyboard natürlich in das mobile Setup einfügen und sich vernünftig spielen lassen.

Beim LPK25 handelt es sich um ein 25-Tasten Keyboard MIDI (zwei Oktaven), welches über drei AA-Batterien oder per USB mit Strom versorgt werden kann.  Das Keyboard hat einen integrierten Arpeggiator, zwei Oktave hoch / runter – Buttons, es können Programme aufgerufen werden und es gibt die erwähnte Bluetooth® 4.0 – Funktion. Letztere funktioniert momentan leider nur mit iOS und Mac OSX, weil Windows derzeit noch kein Midi over Bluetooth unterstützt bzw. über Umwege mittels MIDI LE for Windows (BETA).

LPK25 Wireless USB + Bluetooth - Keyboard + MPC 2.0 Software

LPK25 Wireless USB + Bluetooth – Keyboard + MPC 2.0 Software

Die angesprochenen Programme können über die Software am Rechner editiert und auf dem Keyboard gespeichert werden. Unter Windows 10 hatte ich keine Probleme, was die Software oder die Nutzung des Keyboards per USB angeht. Ich konnte das LPK25 Wireless direkt nach dem Anschließen benutzen. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC Live – Verbindung mit dem Virus B Synthesizer - 08/26/17

Virus B - Indigo VA - Synthesizer

Hallo Freunde, heute möchte ich Euch in einem Tutorial den Virus B von Access vorstellen. Es handelt sich beim Virus Synthesizer um einen sehr bekannten und beliebten VA-Synthesizer, den es in verschiedenen Ausführungen gibt (A/ TDM/ B/ Powercore/ C/ TI/ TI Snow und TI2). Meine Version ist ein Virus Indigo, also ein Virus B mit einer 3 Oktaven – Klaviatur in einem recht schweren Gehäuse. Ältere Virus – Synthesizer gibt es nur noch auf dem Gebrauchtmarkt.

In der Vergangenheit habe ich recht viel mit dem Indigo und der MPC 2500 gemacht (siehe Beispielsong). Heute möchte ich das Gerät mal zusammen mit der MPC Live ausprobieren und einzelne Schritte hierzu erläutern. Das Anschließen erfolgt – wie in den anderen Tutorials bereits erläutert – per Midikabel und Audiokabel. Midi ist dabei für die Daten (Noten, Reglerbewegungen etc.) und Audio für den Sound zuständig.

MPC Live - Virus B Indigo - Synthesizer

MPC Live – Virus B / Indigo – Synthesizer

Der Virus B ist 16-fach multitimbral, wodurch man 16 verschiedene Midikanäle mit jeweils einem Sound ansteuern kann. Man kann das auch kombinieren und z.B. 4 Sounds auf einen Kanal legen. Die Polyphonie beträgt 24 Stimmen bevor die Grenze erreicht ist. Es gibt insgesamt 1024 programs / presets (256 User / 768 ROM / 128 Multi). [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC Live – Verbindung mit dem Novation Nova Synthesizer - 08/23/17

Novation Nova Desktop - Synthesizer + MPC Live

Hallo Leute, herzlich willkommen im neuen MPC Live Tutorial. Heute möchte ich ein wenig über den Novation Nova Desktop – Synthesizer schreiben, insbesondere was die Nutzung zusammen mit der MPC Live angeht. Der Novation Nova ist ein „virtual analog“ – Synthesizer (kurz VA) aus dem Jahr 1999, den es in verschiedenen Ausführungen gibt. Die Version die ich hier beschreibe ist die Desktop Version ohne Klaviatur. Es gibt auch noch Varianten mit einer 49er und 61er Tastatur, sowie den SuperNova und den SuperNova II als Rackversion.

Novation Nova - Desktop VA - Synthesizer

Novation Nova – Desktop VA – Synthesizer

Die Synthesizer der Nova-Reihe eignen sich sehr gut für das Produzieren elektronischer Musik, die Bedienung ist vergleichsweise einfach. Die kleinste Version ist die Desktop-Variante, welche über eine Polyphonie von 12 Stimmen (voices) verfügt und sechsfach multitimbral ist. Das bedeutet, das Gerät kann z.B. über sechs verschiedene Midikanäle mit jeweils einem Sound angesteuert werden, oder man legt sechs Programme (Sounds) auf einen Kanal. [ Artikel weiterlesen… ]