Comment MPC Live – Verbindung mit dem JD-Xi Synthesizer - 08/12/17

MPC Live - JD-Xi Synthesizer - Tutorial

Hallo Freunde der MPC und der Synthesizer! Über den JD-Xi – Synthesizer von Roland habe ich bereits einiges geschrieben. Heute möchte ich das Gerät mit der MPC Live verbinden und die einzelnen Schritte hierzu erläutern. Vorab noch eine kurze Erläuterung: Der JD-Xi ist ein digitaler / analoger – hybrid – Synthesizer, d.h. er hat drei „Parts“ mit denen man digitale Klänge abspielen kann und einen analogen Part, also insgesamt vier. In Kurzform: der JD-Xi ist vierfach multitimbral.

MPC Live und JD-Xi – Midieinstellungen vornehmen

Um die einzelnen Parts, (Kanäle / Tracks / Spuren) nutzen zu können, stellt man bei der MPC den entsprechenden Midikanal ein. In meinen vorherigen Tutorials bin ich bereits auf das Einstellen der Midikanäle eingegangen, dazu schreibe ich aber weiter unten in diesem Artikel noch mehr.

JD-Xi - Midi Sync Mode: Master

JD-Xi – Midi Sync Mode: Master oder Slave

Bei dem JD-Xi habe ich vorab einige Midi-Einstellungen vorgenommen. Hier hilft oftmals auch das Ausprobieren der Einstellungen, da verschiedene Sequenzer unterschiedlich auf Midibefehle reagieren können. So habe ich z.B. den Midi Sync Mode einmal auf Master gestellt, um den internen Arpeggiator des JD-Xi zu nutzen und später wieder auf Slave gestellt. Hierbei musste ich die Geschwindigkeit (BPM) des Synthesizers auf die BPM der MPC Live stellen. Zu den Einstellungen des JD-Xi gelangt man über den Menu/Write – Button. [ Artikel weiterlesen… ]

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Comment MPC Live – Song Mode - 08/11/17

MPC Live - Song Mode -Software 2.0

MPC Live – Song Mode – Software 2.0

Willkommen zu einem weiteren MPC Live – Tutorial. Heute möchte ich ein wenig auf die Funktionen des „Song Mode“ mittels Hardware eingehen. Wie wir in vorherigen Tutorials zur MPC Live bereits gesehen haben, besteht ein Song bzw. ein Instrumental i.d.R. aus mehreren einzelnen Sequenzen. Die Sequenzen beinhalten die jeweiligen Tracks, in denen die Spuren (Instrumente, Beats etc.) aufgenommen und eingestellt wurden.

Sobald man eine Sequenz mit mehreren Tracks erstellt hat, kann man diese komplett kopieren. Hierzu geht man (bei der Hardware) in der oberen „Sequence“- Zeile ganz nach rechts zum Stiftsymbol. Hier erscheint das EDIT – Menü, wo man unten links COPY findet. Dort wählt man SEQUENCE wodurch sich das COPY SEQUENCE – Fenster öffnet und man im oberen Feld die Sequenz und unten das Ziel (unused) aussuchen kann. Dadurch wird der Inhalt der ausgewählten Sequenz mit dem Inhalt der Ziel-Sequenz kopiert, bzw. überschrieben.

MPC-Live - Sequenz kopieren (Copy Sequence)

MPC-Live – Sequenz kopieren (Copy Sequence)

In meinem Beispiel habe ich die erste Sequenz, in der verschiedene Tracks eingespielt wurden, mehrfach kopiert, sodaß ca. 5-6 identische Teile entstanden sind. Alle Sequenzen werden zur besseren Übersicht umbekannt, z.B. in Intro, Verse, Bridge, Hook, Chorus, Refrain usw.. Nun kann man die Sequenzen hintereinander ablaufen lassen. Man kann dies z.B. beim Abspielen ausprobieren, indem man auf den Namen der Sequenz tippt das große Rad einmal nach rechts dreht. Es erscheint ein Next:Name…., was bedeutet, daß die nächste ausgewählte Sequenz nach dem Durchlaufen der Bars abgespielt wird. Somit kann man einfach ausprobieren, welche Sequenzen zueinander passen. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC Live – Verbindung mit dem Blofeld Desktop Synthesizer - 08/5/17

Blofeld Desktop - Synthesizer

Willkommen zum neuen MPC Live – Tutorial. Heute geht es darum, die MPC Live mit dem Blofeld Synthesizer zu verbinden, um ihn als multitimbrales Soundmodul zu nutzen. Ich habe seit einigen Jahren die Desktop-Version vom Blofeld, es gibt aber auch eine Keyboardversion.

Der Unterschied von einem multitimbralen Synthesizer zur monotimbralen Variante darin, daß man hiermit in der Lage ist, z.B. bis zu 16 Midispuren / Sounds gleichzeitig zu nutzen. Die Polyphonie (Mehrstimmigkeit) hingegen gibt die Anzahl der maximal gleichzeitig abspielbaren Klänge an (unabhängig von der Anzahl der Midikanäle).

Um den Blofeld auch spielen zu können, benötige ich ein Keyboard (Klaviatur). Dies kann entweder ein anderer Synthesizer sein, oder ein reiner Midi / USB – Controller (Masterkeyboard), wie z.B. der Akai MPK Mini MK2. Theoretisch kann man die Sounds auch über die Pads spielen, mit einer Tastatur klappt es aber i.d.R. besser. Der Anschluß erfolgt per USB oder Midi.

MPC Live - Blofeld / JD-Xi - Synthesizer

MPC Live – Blofeld / JD-Xi – Synthesizer

In meinem Beispiel habe ich einen Roland JD-Xi per Midi angeschlossen. Hierbei habe ich den JD-Xi mit dem Midi 1-In der MPC und den Midi-Out A mit dem Midi-In des Blofelds verbunden.

Mit dieser Kombination an Midiverbindungen habe ich nun die Möglichkeit die Noten per Tastatur in die MPC einzuspielen, während die MPC diese an den Blofeld weiterleitet. Ein Multiprogramm /  Multimode verfügt über 16 Midikanäle. Das bedeutet, der Blofeld kann über 16 Midikanäle angesteuert werden. Zum Umschalten vom Single – in den Multimode benutzt man Shift + Sound / Multi. Hält man den Play-Button gedrückt und dreht am Rad oben links kann der Kanal geändert werden. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC Live – Verbindung mit dem Minibrute Analog Synthesizer - 08/4/17

MPC Live - Minibrute Synthesizer

Herzlich Willkommen zum Minibrute Synthesizer – und MPC Live Tutorial. In einem früheren Artikel bin ich bereits auf die Merkmale des Minibrute Analog Synthesizers eingegangen. Heute möchte ich das Gerät zusammen mit der MPC Live nutzen und ein paar meiner Schritte erläutern.

Ohne zu sehr auf die Details des Minibrute einzugehen sei noch kurz erwähnt, daß es sich um einen monophonen analogen Synthesizer handelt, mit dem man sehr gut Bässe und Leadsounds erzeugen kann. In der Praxis nutze ich den Synthesizer z.B. für druckvolle Bässe oder auch mal für Arpeggios mit verschiedenen Leadsounds. Da der Synthesizer monotimbral ist, muss ich – um mehrere Sounds in einem Track zu erstellen – per Overdubverfahren bzw. im Bereich der Audio-Mehrspuraufnahme arbeiten. D.h. ich nehme jede Spur einzeln und getrennt voneinander auf.

Der Minibrute wird per Midikabel mit der MPC Live verbunden (siehe Synthesizer verbinden), ein Monokabel reicht für die Audioübertragung  aus. Bei der MPC Live wird beim Audioeingang unter den Audio Config-Einstellungen der Kanal ausgewählt, an dem der Minibrute angeschlossen wurde. Auf dem Bild sieht man den Master Out (mono).

Arturia MiniBrute - Connections

Arturia MiniBrute – Anschlüsse Audio – Mono Ausgang

Ich habe den Synthesizer per Patchkabel (im Bild ganz oben das grüne Audiokabel) an den Line-in der MPC bei R angeschlossen. Dies entspricht in den Audioeinstellungen der MPC den Channel 2 (mono). Generell kann man festhalten, daß Mono gewisse Vorteile gegenüber Stereo hat, z.B. haben Mono-Audiofiles die Hälfte der Datengröße im Vergleich zu Stereo-Files. Auch im Mix ist eine gewisse Mono-Summe sinnvoll, zuviel Stereo kann für Verwirrungen sorgen. Bässe, Kick, Snare, Vocals werden i.d.R. auch in Mono aufgenommen. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC Live – Verbindung mit dem TR-8 Drumcomputer - 08/2/17

MPC Live - Roland TR-8

Hallo Freunde der elektronischen Musik! Heute möchte ich kurz auf die Nutzung der MPC Live in Verbindung mit dem TR-8 Drumcomputer von Roland eingehen. Der TR-8 (Rhythm Performer) aus der Aira-Serie ist ein Drumcomputer, welcher ab Werk die Sounds der originalen Roland 808 und 909 digital per „Analog Circuit Behavior“ (ACB)-Technologie recht authentisch emuliert.

Midi –  und Audioeinstellungen

Die Verbindung der TR-8 mit der MPC Live erfolgt genauso, wie z.B. die Verbindung mit einem Synthesizer (siehe Synthesizer verbinden und einrichten). Ein Midikabel geht von der TR-8 Midi-Out in den Midi-in der MPC und vom Midi-in der Tr-8 in den Midi-Out der MPC.

Roland TR-8 - Midi und Audio

Roland TR-8 – Midi und Audio

Der Audioausgang der TR-8 geht in den Line-In der MPC. Um die einzelnen Schlagzeugelemente hören zu können, stelle ich eine Midispur bei der MPC auf Kanal 10 (Standard für Drums). [ Artikel weiterlesen… ]