Comment MPC Live – Verbindung mit dem MFB 522 Drumcomputer - 08/21/17

MFB 522 - Analog Drumcomputer / MPC Live
Hallo Liebe Musiker! Der MFB 522 ist ein sehr interessanter und gut klingender analoger Drumcomputer. Ich habe bereits mit den älteren MPC – Modellen (MPC 1000 und MPC 2500) und dem MFB 522 verschiedene Beats gemacht, zumeist im Bereich Electro-Funk / Miami Bass / Synthie Pop. Ein Demo könnt Ihr Euch z.B. hier anhören. Heute möchte ich den Drumcomputer mit der MPC Live per Midi und Audio verbinden und Euch meine einzelnen Schritte dazu notieren.

MFB 522 – Ein paar Informationen vorab:

Der MFB 522 ist mit seinen ca. 175 mm x 125 mm x 35 mm sehr kompakt und leicht. Es handelt sich um einen Drumcomputer mit analoger Klangerzeugung, welcher bei mehreren Instrumenten ziemlich nahe an die bekannten Sounds der TR-808 herankommt.  Man hat einen direkten Zugriff auf alle Parameter wie z.B. Tune, Decay Attack, Filter Lautstärke etc.. Das Gerät hat auschließlich 3,5 mm Miniklinken-Ausgänge wie z.B. Stereo für die Summe und vier Monoausgänge für einzelne Instrumente. Es gibt einen Midi-In Anschluss, sowie einen Anschluss für die Stromversorgung über das mitgelieferte externe Netzteil (12 Volt / 800 mA).

MFB 522 - Midi und Audio

MFB 522 – Midi und Audio

Auf den internen – für mich recht umständlich zu bedienenden – Sequenzer gehe ich in einem anderen Artikel vielleicht noch ein. Meine Anwendung beschränkte sich bisher immer auf die Nutzung als Drummodul per Midi und der MPC als Sequenzer. An Instrumenten verfügt der MFB 522 über Bassdrum, Snare, Clap, Hihat, Cymbal, Tom, Conga, Rimshot, Clave und Cowbell. [ Artikel weiterlesen… ]

Werbung / Musik-Hardware / Bilder: Amazon.de* / Akai

AKAI Professional MPK Mini MKIIWerbung: MPC Live im Onlineshop

Comment MPC Live – Verbindung mit dem MiniNova Synthesizer - 08/15/17

MPC Live - Novation MiniNova

Hallo liebe Musiker! In diesem MPC Live Tutorial möchte ich ein wenig über die Verbindung der MPC Live mit dem MiniNova – Synthesizer schreiben. Der MiniNova stammt aus dem Hause Novation und eignet sich sehr gut für elektronische Musik. Es fiel mir dieses Mal recht leicht, mit dem Synthesizer und einem internen Drum-Programm einen kurzen instrumentalen Song zu erstellen. Mit anderen Worten: es macht unheimlich Spaß mit dem MiniNova schnell mal ein paar Tracks mit der MPC Live aufzunehmen. Die Verbindung erfolgt wie gewohnt (Midi in / out, sowie Audio in / out).

MiniNova – VA Synthesizer mit Vocoder

Der MiniNova ist ein VA – Synthesizer (virtuell analog) mit 37 anschlagdynamischen Tasten. Die Polyphonie beträgt maximal 18 Stimmen und es gibt jede Menge Effekte wie Delay, Gator, Reverb, EQ etc.. Als Besonderheit verfügt das Gerät über einen gut klingenden Vocoder, im Lieferumfang befindet sich ein passendes Schwanenhalsmikrofon.

MiniNova VA - Synthesizer

MiniNova VA – Synthesizer

Wie bei den vorherigen Tutorials habe ich den Synthesizer über zwei Midikabel und den Audio-Master Out (L/R) mit dem Line-in mit der MPC Live verbunden. Zum Testen, ob ein Audiosignal bei der MPC ankommt, stellte ich bei einem Audiotrack das Monitoring an (Channel 1/2 Stereo Line-in). Sobald ich ein Signal hören – und über den Line-in – Pegel sehen konnte, habe ich die Lautstärken noch ein wenig reguliert und konnte per „RECORD ARM“ + REC die Midispuren (nachdem die jeweilige Midispur fertig eingespielt war) ebenfalls als Audio aufnehmen. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC Live – Verbindung mit dem JD-Xi Synthesizer - 08/12/17

MPC Live - JD-Xi Synthesizer - Tutorial

Hallo Freunde der MPC und der Synthesizer! Über den JD-Xi – Synthesizer von Roland habe ich bereits einiges geschrieben. Heute möchte ich das Gerät mit der MPC Live verbinden und die einzelnen Schritte hierzu erläutern. Vorab noch eine kurze Erläuterung: Der JD-Xi ist ein digitaler / analoger – hybrid – Synthesizer, d.h. er hat drei „Parts“ mit denen man digitale Klänge abspielen kann und einen analogen Part, also insgesamt vier. In Kurzform: der JD-Xi ist vierfach multitimbral.

MPC Live und JD-Xi – Midieinstellungen vornehmen

Um die einzelnen Parts, (Kanäle / Tracks / Spuren) nutzen zu können, stellt man bei der MPC den entsprechenden Midikanal ein. In meinen vorherigen Tutorials bin ich bereits auf das Einstellen der Midikanäle eingegangen, dazu schreibe ich aber weiter unten in diesem Artikel noch mehr.

JD-Xi - Midi Sync Mode: Master

JD-Xi – Midi Sync Mode: Master oder Slave

Bei dem JD-Xi habe ich vorab einige Midi-Einstellungen vorgenommen. Hier hilft oftmals auch das Ausprobieren der Einstellungen, da verschiedene Sequenzer unterschiedlich auf Midibefehle reagieren können. So habe ich z.B. den Midi Sync Mode einmal auf Master gestellt, um den internen Arpeggiator des JD-Xi zu nutzen und später wieder auf Slave gestellt. Hierbei musste ich die Geschwindigkeit (BPM) des Synthesizers auf die BPM der MPC Live stellen. Zu den Einstellungen des JD-Xi gelangt man über den Menu/Write – Button. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC Live – Song Mode - 08/11/17

MPC Live - Song Mode -Software 2.0

MPC Live – Song Mode – Software 2.0

Willkommen zu einem weiteren MPC Live – Tutorial. Heute möchte ich ein wenig auf die Funktionen des „Song Mode“ mittels Hardware eingehen. Wie wir in vorherigen Tutorials zur MPC Live bereits gesehen haben, besteht ein Song bzw. ein Instrumental i.d.R. aus mehreren einzelnen Sequenzen. Die Sequenzen beinhalten die jeweiligen Tracks, in denen die Spuren (Instrumente, Beats etc.) aufgenommen und eingestellt wurden.

Sobald man eine Sequenz mit mehreren Tracks erstellt hat, kann man diese komplett kopieren. Hierzu geht man (bei der Hardware) in der oberen „Sequence“- Zeile ganz nach rechts zum Stiftsymbol. Hier erscheint das EDIT – Menü, wo man unten links COPY findet. Dort wählt man SEQUENCE wodurch sich das COPY SEQUENCE – Fenster öffnet und man im oberen Feld die Sequenz und unten das Ziel (unused) aussuchen kann. Dadurch wird der Inhalt der ausgewählten Sequenz mit dem Inhalt der Ziel-Sequenz kopiert, bzw. überschrieben.

MPC-Live - Sequenz kopieren (Copy Sequence)

MPC-Live – Sequenz kopieren (Copy Sequence)

In meinem Beispiel habe ich die erste Sequenz, in der verschiedene Tracks eingespielt wurden, mehrfach kopiert, sodaß ca. 5-6 identische Teile entstanden sind. Alle Sequenzen werden zur besseren Übersicht umbekannt, z.B. in Intro, Verse, Bridge, Hook, Chorus, Refrain usw.. Nun kann man die Sequenzen hintereinander ablaufen lassen. Man kann dies z.B. beim Abspielen ausprobieren, indem man auf den Namen der Sequenz tippt das große Rad einmal nach rechts dreht. Es erscheint ein Next:Name…., was bedeutet, daß die nächste ausgewählte Sequenz nach dem Durchlaufen der Bars abgespielt wird. Somit kann man einfach ausprobieren, welche Sequenzen zueinander passen. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC Live – Verbindung mit dem Blofeld Desktop Synthesizer - 08/5/17

Blofeld Desktop - Synthesizer

Willkommen zum neuen MPC Live – Tutorial. Heute geht es darum, die MPC Live mit dem Blofeld Synthesizer zu verbinden, um ihn als multitimbrales Soundmodul zu nutzen. Ich habe seit einigen Jahren die Desktop-Version vom Blofeld, es gibt aber auch eine Keyboardversion.

Der Unterschied von einem multitimbralen Synthesizer zur monotimbralen Variante darin, daß man hiermit in der Lage ist, z.B. bis zu 16 Midispuren / Sounds gleichzeitig zu nutzen. Die Polyphonie (Mehrstimmigkeit) hingegen gibt die Anzahl der maximal gleichzeitig abspielbaren Klänge an (unabhängig von der Anzahl der Midikanäle).

Um den Blofeld auch spielen zu können, benötige ich ein Keyboard (Klaviatur). Dies kann entweder ein anderer Synthesizer sein, oder ein reiner Midi / USB – Controller (Masterkeyboard), wie z.B. der Akai MPK Mini MK2. Theoretisch kann man die Sounds auch über die Pads spielen, mit einer Tastatur klappt es aber i.d.R. besser. Der Anschluß erfolgt per USB oder Midi.

MPC Live - Blofeld / JD-Xi - Synthesizer

MPC Live – Blofeld / JD-Xi – Synthesizer

In meinem Beispiel habe ich einen Roland JD-Xi per Midi angeschlossen. Hierbei habe ich den JD-Xi mit dem Midi 1-In der MPC und den Midi-Out A mit dem Midi-In des Blofelds verbunden.

Mit dieser Kombination an Midiverbindungen habe ich nun die Möglichkeit die Noten per Tastatur in die MPC einzuspielen, während die MPC diese an den Blofeld weiterleitet. Ein Multiprogramm /  Multimode verfügt über 16 Midikanäle. Das bedeutet, der Blofeld kann über 16 Midikanäle angesteuert werden. Zum Umschalten vom Single – in den Multimode benutzt man Shift + Sound / Multi. Hält man den Play-Button gedrückt und dreht am Rad oben links kann der Kanal geändert werden. [ Artikel weiterlesen… ]