Comment Akai Miniak Digital Synthesizer mit Vocoder - 02/8/18

Akai Miniak - Synthesizer

Heute möchte ich Euch kurz ein weiteres Instrument vorstellen und zwar den Miniak Synthesizer von Akai professional. Es handelt sich hierbei um einen VA – Synthesizer (virtual-analog) mit einigen interessanten Merkmalen. Der Miniak ist ein vergleichsweise einfach zu bedienender Synthesizer mit einer beachtlichen Anzahl von Preset-Sounds. Es gibt hier mehr 600 Werksounds, die in verschiedenen Kategorien wie Lead, Pad, String, Bass, Brass, Keys, Drum, Comp und SFX eingeteilt sind. Das Gerät hat 37 gewichtete Tasten mit Anschlagdynamik, die sich recht gut spielen lassen. Einige der Hauptmerkmale sind auch der integrierte Vocoder (inkl. Schwanenhalsmikrofon) und die häufig gelobten Multi und Sequences-Programme.

Akai Miniak - Virtual Analog Synthesizer mit Vocoder

Akai Miniak – Virtual Analog Synthesizer

Der Miniak verfügt über 8 Stimmen mit jeweils drei Oszillatoren, wobei bis zu acht multitimbrale Parts mit Stereoeffekten und 40-Band Vocoder genutzt werden können. In meinem Setup habe ich den Synthesizer an die MPC Live angeschlossen und per Midi die Noten eingespielt. [ Artikel weiterlesen… ]

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AKAI Professional MPK Mini MKII
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Akai - MPC Live

 

2 Comments Boombox – DIY Selbstbau-Projekt - 01/11/18

Boombox -Do It Yourself - Case

Boombox -Do It Yourself Projekt – Case

Hallo Freunde der Musik! Heute möchte ich Euch mein aktuelles DIY (Do It Yourself) – Projekt vorstellen und zwar: eine Bluetooth Boombox. Der Grund für den Bau war bei mir eine TV-Soundbar, die plötzlich kaputt gegangen ist (nach Ablauf der Garantie). Ich hatte die Wahl die Soundbar zur Reparatur zu schicken, oder die Teile – insbesondere die Lautsprecher – weiter zu verwerten. Also habe ich mich entschlossen, das Gerät auseinander zu bauen und alle Lautsprecher zu entfernen. Insgesamt habe ich vier Basslautsprecher und vier Mittel / Hochtöner ausgebaut. Dabei konnte ich sehen, daß die Verstärkereinheit der Soundbar ziemlich durchgeschmort ist. Eine Reparatur wäre wahrscheinlich sehr teuer geworden.

Boombox - Do It Yourself Projekt Casebau

Boombox – Do It Yourself Projekt Casebau

Nach diversen Zeichnungen und Skizzen habe ich mir überlegt, eine Boombox als “Truhen Case” mit den Maßen 820 mm x 450 mm x 600 mm (B/T/H) zu bauen. Der Preis für ein fertiges Case in der Größenordnung wäre in der Summe in etwa ähnlich ausgefallen, wie mein Selbstbauprojekt. Ein Wunsch war dabei, die MPC Live, den Pt-01 Scratch Plattenspieler, sowie den mobilen Mixer mit zu integrieren. Also eine Art rollbares und tragbares Case für mobile – per Akku betriebene – elektronische Musikinstrumente. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment Virus B Synthesizer – Batteriewechsel Tutorial - 09/5/17

Virus B - Batteriewechsel CR2032

Hallo liebe Musiker und Freunde der Synthesizer! Wie ich in meinem Artikel zur Verbindung der MPC Live mit dem Virus B – Synthesizer bereits erwähnt habe, musste ich die Batterie vom Virus B – Indigo 1 wechseln. Hier möchte ich Euch kurz ein paar Symptome beschreiben, die ein Batteriewechsel nötig gemacht haben und die notwendigen Schritte dazu erläutern.

Batteriewechsel vom Virus Synthesizer

Ich gehe davon aus, daß sich der Batteriewechsel vom Virus B – Indigo 1 Synthesizer nicht sonderlich von den Modellen Virus A und C und Ähnliche (Desktop – und Keyboardvarianten) unterscheidet. Die benötigte 3V Lithium Knopfzelle trägt die Bezeichnung CR2032, welche man momentan recht günstig im 5er Pack z.B. im Onlineshop bestellen kann.

Virus B - Indigo 1 zusammen mit der MPC-Live

Virus B – Indigo 1 zusammen mit der MPC-Live

Leere Batterie – Bank A und B nicht mehr im Speicher

Mir ist aufgefallen daß die Batterie leer war, weil bei jedem Start des Virus eine Aufforderung kam, die Bank A und B (RAM) neu zu laden bzw. zu speichern. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment JD-XI Synthesizer Tutorial Part 1 - 07/7/16

JD-XI - Synthesizer Tutorial

Heute möchte ich mal ein wenig über den JD-XI Synthesizer von Roland schreiben, den ich mittlerweile sehr gerne zusammen mit der MPC oder im Standalone-Betrieb benutze.  Ich werde hier ersteinmal kurz auf die elementaren Funktionen vom JD-XI eingehen, wenn Euch der Artikel interessiert, kann ich gerne in einem weiteren Artikel etwas genauer auf die Details eingehen.

Der JD-XI Synthesizer im Standalone-Betrieb

Einfach erklärt: Der Analog/Digital Crossover Synthesizer kann 4 Tracks auf einen internen Sequenzer aufnehmen. Es handelt sich dabei um einen Pattern Sequenzer mit Lauflichtprogrammierung (ähnlich dem TR-8 Drumcomputer aus der Roland Aira Serie etc.) Die einzelnen Spuren beinhalten den Digital Synth 1, Digital Synth 2, die Drums und einen Analog Synth. Es gibt also zwei Tracks, die mit einer Auswahl an Synthesizer Sounds wie Strings / Pads, Bass, Lead, Keyboard, FX etc. bespielt werden können. Ein weiterer Track ist für Drums reserviert, man kann hier aus einer Auswahl von 33 Drumkits auswählen und Drums einspielen. Der vierte Part ist ein analoger Synthesizer, der sich sehr gut für das Einspielen von Bass – und Leadsounds eignet.

JD-XI - Synthesizer Tracks

JD-XI – Synthesizer Tracks

Die Polyphony beträgt 129 Stimmen, wovon 128 für die Digital Synths und Drum Kits reserviert sind, und eine für den Analog Synth. Jeder Track kann einzeln ausgewählt werden, über den Pattern Sequencer hat man die Möglichkeit entweder per Real Time Recording oder Step Recording den jeweiligen Track einzuspielen. Ein Metronom hilft dabei, den Takt zu halten. Über die – Tone + Buttons kann in den einzelnen Tracks das entsprechende Instrument ausgewählt werden. Ein Drehregler hilft dabei, verschiedene Sounds aus einzelnen Kategorien zu finden (nur bei den digitalen Synth 1+2).

Der analoge Synthesizer hingegen hat eigene Einstellungen für den jeweiligen Oscillator und Sub OSC, sowie analoge Filter (LPF, HPF, BPF und PKG). Es gibt verschiedene Effekte wie z.B. Distortion, Fuzz, Compressor, Bitcrusher, Flanger, Phaser, Ring Mod und Slicer, sowie Delay und Reverb. Interessant an der Stelle ist die Möglichkeit, die Effekte auch auf die einzelnen Elemente der PCM Drumkits legen zu können. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment Hip Hop Sample Cd - 03/11/13

Rap Sample Cd

Wofür braucht man Sample Cd´s und wie benutzt man diese?  

Hallo werte Beatbastler, Produzenten und Musiker! Heute möchte ich ein wenig über Sample Cd´s schreiben, hierbei insbesondere im Bereich Hip Hop / Rap, wobei die Samples für nahezu alle Musikbereiche eingesetzt werden können. Im Laufe der letzten 20 Jahre habe ich sehr viele Schallplatten (Vinyl) und Cd´s gekauft, um von diesen Drums, Beats und einzelne Effekte in eigene Instrumentale Beats einbauen zu können, irgendwoher müssen ja die Instrumente kommen, sofern man selber nicht über verschiedene Schlagzeuge und Instrumente verfügt oder?

Bei vielen DAW (Digital Audio Workstation) wie Reason, Cubase, Logic, Sonar, Studio One etc. sind bereits eine gewisse Anzahl an Samples vorhanden, diese werden normalerweise aber recht schnell “verbraucht” und man sucht spezielle Drumkits, Loops und entsprechende Samples für seinen eigenen Stil. Die geläufigsten Formate an Samples sind Wav und Aiff oder neuerdings auch Mp3. Die Klangqualität richtet sich dabei nach der Abtastrate (Samplerate) und nach der Auflösung (Bits per Sample) z.B. 44.1kHz/192bit.

Beat Loop

Hip-Hop Loop

Hip-Hop Loop

Loops, Multisamples, einzelne Samples und Drumkits

Im Bereich der Samplingpakete gibt es unterschiedliche “Sets / bzw. Programme” die man in die entsprechende Hardware bzw. Software laden kann. Hierfür nutzen die Hersteller zumeist ihre eigenen Formate (File Extension), z.B. Rex-Files ( .rex für Mono oder  .rx2 für Stereo – oft auch als Sliced Samples / zerteilte Wellenformen) oder “sxt” bedeutet NNXT Patch file, für die Mpc gibt es Programme (.pgm),  usw., im Endeffekt werden die meisten “Sets” aus Wav-Dateien hergestellt.

Ein Loop wird normalerweise so geschnitten, dass man ihn in einer Schleife abspielen kann. Die verschiedenen Sampler bieten hierbei die Möglichkeit Loop-Punkte zu setzen, oder man spielt die Beats als “one shots”, also setzt den Startpunkt in der Software oder Hardware manuell.

Einzelne Elemente / Drums aus dem Loop:

Kick / Bassdrum Sample:

Snare Sample:

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