Reason 3 unter Windows Vista

13. Februar 2007

reason3 unter windows vista

Reason 3 unter Windows Vista läuft, aber….

Ich habe mir Windows Vista gekauft, um unter anderem einige Programme nutzen zu können, welche unter Windows 2000 nicht laufen, z.B. Premiere Pro 2, Internet Explorer 7 usw.. Als Entwickler muss man eben verschiedene Software-Produkte berücksichtigen, besonders im Bereich Videobearbeitung, Dual-Prozessoren, Quad-Prozessoren und was da alles noch in Zukunft auf uns zukommt. Schauen wir doch mal bei Vista rein:

Vista hat alle Geräte in meinem Rechner alleine erkannt und von Hause aus mit den entprechenden Treibern installiert. Für die Soundblaster Live-Soundkarte gibt es einen “hauseigenen” Treiber.

Die Installation von Reason 3 lief reibungslos und die Benutzung läuft wie gehabt, schön anzusehen ist natürlich die Oberfläche von Vista, wie z.B. die Transparenz der einzelnen Fenster usw. das ist aber eher Spielerei und nicht wichtig für unsere Arbeit mit Reason. Das Usb-Keyboard wurde ebenfalls erkannt und alles läuft wie gehabt.

Aber was ist das? Ein neuer Windows - Volume Mixer?

Ich arbeite seit einer ganzen Weile neben einer externen Soundkarte (M-Audio Firewire 410) mit einer klassischen Creative Soundblaster-Live Soundkarte, die immer ihre Dienste vernünftig geleistet hat und immer noch leistet. Für Windows 2000 usw. gabs bisher reichlich Treiber und alles läuft, nicht so unter Vista, denn hier gibt es massive Veränderungen im Aufbau vom Volume-Mixer.

Hier mein Mixer unter Windows 2000 in der Wiedergabe-Einstellung:

soundblaster-mixer

Der Mixer in der Aufnahmeeinstellung:

soundblaster-mixer-aufnahme

Man kann also hier mit der “Was Sie hören” bzw. auf Englisch “What you here” - Funktion die Stereosumme, bzw. den Mix aufnehmen, dh. ich lasse einen Beat oder mehrere Audiospuren unter Adobe Audition laufen und kann dann entscheiden von welcher Quelle ich aufnehme, Full Duplex - Abspielen und gleichzeitig aufnehmen.

Unter Vista kommt ein Mixer daher, der mein gewohntes Arbeiten auf einmal völlig durcheinandergebracht hat, wo sind die Einstellungen für die Höhen und Tiefen? Wo kann ich aufnehmen und gleichzeitig abspielen? Ich konnte diese Funktionen teilweise nur durch Umwege finden, andere Funktionen bisher nicht.

Die einzelnen Geräte werden zwar aufgelistet, nach ein paar Stunden ausprobieren habe ich es aber aufgegeben, wahrscheinlich muss man hier abwarten bis Treiber für die Soundblaster Live erscheinen oder man muss sich eingehender mit der Materie beschäftigen, ist halt noch Neuland dieses Betriebssystem und Treiber müssen wohl noch nachgereicht werden.

Der Windows Vista Volume-Mixer

vistamixer

Sobald ich die (hoffentlich) anfänglichen Probleme mit dem Vista Volume-Mixer gelöst bekomme und einige Software-Probleme (z.B. Snapshot-Funktionen bei Paintshop-Pro, Blogdesk-Bilderfunktionen usw.) beseitigt sind, kann ich vielleicht einen Komplett-Umstieg zu Windows Vista starten, so ersteinmal nicht.

Wer Lösungen oder Ideen hat wie man seinen klassischen Volume-Mixer für die Soundblaster-Live zu Laufen bekommt möge dies bitte Posten ;)

Gruss

Highfly

 

Tags:

Reason Tutorial - Part 5

29. Januar 2007

Die Mastering Suite von Reason (ab Reason 3.0)

Im vierten Teil ( Reason Tutorial-Part4 ) haben wir uns den NN-19 Sampler angeschaut und einen kleinen Sample zu unserem Sequenzer hinzugefügt.

Auch in diesem Tutorial heisst es wieder: ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr.

reason3-mastering-suite

Die Geräte der MClass Mastering Suite

Bei einer Präsentation von Propellerheads haben wir damals bereits zur Veröffentlichung von Reason 3.0 in Berlin die Vorteile der neuen Mastering-Einheit kennengelernt. Durch dieses Gerät kann man nun mehr Druck und Lautstärken in seine Musik einbringen und den Klang erweitern.

Zu der Mastering-Suite zählen:

Der MClass Compressor

Ein Stereo Kompressor, um seinem Mix mehr Genauigkeit zu geben. Hier gibt es Einstellungen wie z.B. Input Gain, Threshold, Ratio Attack, Release, Output-Gain usw.

Der MClass Equalizer

Ein 4 Band Mastering Equalizer zum Einstellen der Frequenzen, z.B: Lo Shift für mehr Bass / Tiefen, High Shift für mehr Höhen usw.

Der MClass Stereo Imager

Mit dem Stereo Imager kann dem Mix eine Weite gegeben werden, einstellbar von Mono bis Wide in den Bereichen Lo Band und High Band.

Der MClass Maximizer

Um kein Clipping zu haben oder um mehr Lautstärke aus seinem Mix herauszuholen gibt es bei Reason 3.0 den Maximizer, ein Lautstärke-Maximierer, womit man neben dem Input-und Output-Gain verschiedene Einstellmöglichkeiten hat, um die Gesamtlautstärke seines Mixes zu erhöhen. In früheren Versionen von Reason hatte man oft im unteren Bereich eine rot-leuchtende Lampe, welche ein “Audio out clipping” signalisierte, durch das Mastering kommt dies nun seltener vor.

Voreingestellte Patches für das Mastering

Sobald wir unsere Mastering Suite hinzugefügt haben sehen wir, das dort ein default-patch eingestellt ist. Wir wollen unserem HipHop-Beat nun ein Patch zuweisen, welches uns am ehesten zusagt, dazu können wir die voreinstellten Patches laden und die verschiedenen “Presets” ausprobieren. Zur Auswahl stehen uns folgende Mastering-Patches (voreingestellte Presets, welche wir anschliessend aber auch verändern und unter einem eigenen Namen abspeichern können):

- Acoustic
- Bass & Drum
- Brick WAll+Hi Band Spread Mastering
- Dance
- DeDigitalizer
- Default Mastering Suite
- Dual Band Compression
- Energy
- Gentle Mastering
- Hard Rock
- Hip Hop
- Kompakt Mastering
- Light & Wide
- Pop

reason 3.0 mastering suite patches

Wir wählen nun das Patch aus, welches unserer Meinung nach am Besten zu unserem Instrumental passt. Da wir hier versuchen wollen einen HipHop-Beat mit Reason zu erstellen, eignet sich vielleicht das Patch “HipHop”, hier gillt ausprobieren und Feineinstellungen vornehmen.

Tipp: Das Speichern des selbsterstellten Patches nicht vergessen! Wenn wir ein Patch abspeichern, können wir einen eigenen Namen vergeben und das Ganze als Combinator Patch-File speichern. Der Combinator ist ebenfalls ein neues Gerät in Reason 3.0, was es damit auf sich hat versuchen wir im nächsten Teil zu erläutern.

Viel Spass beim Ausprobieren wünscht Euch

DjHighfly, Jan. 2007

Für Quereinsteiger: Die Software Reason 3.0, der Firma Propellerheads kann man hier bestellen.

 

Tags:

Reason Tutorial - Part 4

27. Januar 2007

Willkommen im vierten Teil unseres Tutorials für Reason

Im dritten Teil ( Reason Tutorial-Part3 ) haben wir uns die ReDrum-Drum Machine angeschaut und einen kleinen Beat zu unserem Sequenzer hinzugefügt.

Auch in diesem Tutorial heisst es wieder: ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr.

Der NN-19 Digital Sampler

Samples und Beats hinzufügen und mit dem NN-19 Sampler bearbeiten

nn-19 sampler - beats und samples

Der NN-19 Sampler kann unter anderem Multisamples und Sampler-Patches verarbeiten, wir beschränken uns ersteinmal auf das einfache Hinzufügen von Wav-Samples und Beats.

Es gibt zahlreiche Sample-Cds wie z.B. die “Pro-Samples”-Serie und Sample Serien zahlreicher anderer Hersteller. Viele dieser Sample-Cds sind unterteilt in Rubriken, z.B.: Solo Strings, Drums & Bass, Breakbeat, Orchester, Fx, Loops, Choirs usw. Man kann sich so , für seine Musik passende - Samples, zusammentragen. Für den Anfang bietet sicherlich das Internet zahlreiche Quellen für kostenlose Sample downloads, eine davon ist das Freesound-Project .

Der NN-19-Sampler kann unter anderem .aif, .wav-Files laden, wir nehmen hier als erstes ein Wav-Sample, z.B. einen Beat.

Normalerweise ist der Sample schon halbwegs zurechtgeschnitten, idealerweise als Loop. Sollte unser Sample am Anfang noch ein wenig zu lang sein, können wir beim NN-19 Sampler den Sample-Startpunkt einstellen (Sample Start von 0 bis 127), dadurch lässt sich der Anfang unseres Samples etwas feiner einstellen.

Sobald wir unseren Beat in den NN-19 geladen haben und dieser im Sequenzer aufgelistet ist, können wir auch hier wieder eine Vorschau hören, indem wir mit der Maus über die Klaviatur gehen und klicken.

Anders als beim Dr.Rex verändert sich die Tonhöhe je nach Note, wir versuchen hier den entsprechenden Beat dem Tempo anzupassen. Wir hatten 100 Bpm eingestellt und verschieben unseren Loop so, dass er er in etwa zum Takt passt ( Wir stellen unseren NN-19 Sampler unten auf Solo, sodass er alleine zu hören ist, Loop ON/OFF ist auf ON gestellt)

Nun können wir noch das Metronom (kleiner Button unten, neben dem “Click” steht) anschalten, somit hören wir auch, ob unser Loop zum Takt passt.

Im rechten Bereich des NN-19 können wir neben Pitch, Semi, Sample-Start usw auch “Fine” einstellen. Die “Feineinstellung ermöglicht uns eine genauere Einstellung, und wir können so unseren Loop genau dem Takt anpassen.

nn-19 - sampler mit beat loop

Tipp: Wenn man nun seinen Loop erstellt hat und dieser “rund” läuft, kann man mit dem Tastaturkürzel Strg+c kopieren und mit Strg+V wieder einfügen. Man kann diese “rote Linien” auch mit der Maus einrahmen und mittels rechter Maustaste und der Funktion “Group” zu einer Gruppe zusammenfügen, dadurch hat man später im Arrangement eine bessere Übersicht, da Gruppen auch verschiedene Farben erhalten.

Viel Spass beim Ausprobieren wünscht

DjHighfly, im Jan 2007

 

 

Tags: ,, , , , ,,

Reason Tutorial - Part 3

24. Januar 2007

Willkommen im dritten Teil unseres Tutorials für Reason

Im zweiten Teil ( Reason Tutorial-Part2 ) haben wir uns den Sequenzer und den Dr.Rex angeschaut und unsere ersten Beats mit einer Bassline erstellt.

Auch in diesem Tutorial heisst es wieder: ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr.

ReDrum Drum Machine

reason3-redrum-drumcomputer

Der ReDrum “Drumcomputer” ist angelehnt an älteren Drum-Machines wie z.B. dem Tr-909. Es gib zahlreiche Funktionen wie Shuffle, Flam usw. Wir versuchen hier ansatzweise einige Grundfunktionen zu erläutern, z.B. das Laden von Drum Kits oder Wav-Sounds.

Laden eines Drum Kits in die ReDrum Drum Machine

Wir gehen als erstes, nachdem wir die Drum-Machine hinzugefügt haben auf das Ordnersymbol (Browse Patch) und wählen aus dem Verzeichnis /Redrum Drum Kits/Dub Kits das Drum Kit mit dem Namen Dub Kit 02.drp aus. Nun wurde das Drum Kit geladen und wir können uns die einzelnen Sounds anhöhren in dem Wir auf das kleine “Play-Symbol” der einzelnen Spuren klicken (die Buttons M und S, bedeuten auch hier wieder M für Mute-Stummschaltung und S für Solo-Spur). 10 Kanäle stehen hier zur Verfügung, jeder Kanal kann auch andere Reason-Instrumente ansteuern und man kann eigene Samples (Aif oder Wav) in die einzelnen Kanäle laden.

Im unteren Bereich haben wir 16 einzelne Schalter, welche man aktivieren kann (aktiviert ist ein Schalter sobald er leuchtet) und somit beim Abspielen (Run) den entsprechenden Ton hört.

Zum Auswählen eines Kanals gibt es im unteren Bereiche eines jeden Kanals die “Select-Taste”. Man wählt also die Select-Taste, klickt im unteren Bereich auf die gewünschte Schalter (Steps) und kann sich somit seinen Beat zusammenstellen. Voreingestellt sind hier 16 Steps, wenn wir nun z.B. den “Shak_Rootsman” auf Kanal 4 wählen, Select drücken und unten jeden Button von 1-16 anklicken hören wir 16 mal den entprechenden Ton innerhalb des Taktes.

Es gibt weiterhin zahlreiche Einstellungen für jeden Kanal, unter anderem Level für die Lautstärke, Length für die Länge des Samples, Pitch für die Tonhöhe, L-Pan-R für die Balance und weitere Einstellmöglichkeiten. Hier heisst es wieder “Ausprobieren und die einzelnen Funktionen nach und nach Studieren”.

Sobals wir uns einen kleinen Beat erstellt haben, können wir mit der rechten Maustaste auf unseren ReDrum klicken und die Funktion “Copy Pattern to Track” wählen, dadurch wird unser Beat nach unten in die entsprechende Sequenzer-Spur kopiert, und wir können den Beat im Editier-Modus weiter bearbeiten.

reason3-redrum-drumcomputer2

Ein sehr schönes Tutorial findet man auch bei producer-network.de , dort findet man auch weitere interessante Tutorials.

Ich hoffe, mit diesem kleinen Beitrag eine kleine Hilfe für den Schnelleinstieg der ReDrum-Machine geben zu können, selbstverständlich sind die Funktionen im Allgemeinen weitaus umfangreicher, vielleicht mag ja der eine oder andere User genauer auf das Thema eingehen.

Viel Spass beim Beatbauen wünscht Euch

DjHighfly 2007

Fortsetzung folgt…..

Tags: