3 Comments HipHop-Beats mit Reason produzieren – Tutorial Part 2 - 01/19/07
Willkommen im zweiten Teil unserers Tutorials für Reason
Im ersten Teil ( Reason Tutorial-Part1 ) konnten wir uns einen Überblick des Programms Reason von der Firma Propellerhead verschaffen.
Als erstes Gerät wurde der Synthesizer Subtractor hinzugefügt, in diesem Teil des Tutorials wollen wir nun versuchen eine kleine Bassline und einen Beat mit Dr.Rex zu erstellen, vorab ohne ein Keyboard.
Auch in diesem Tutorial heisst es wieder: ich gebe keine Garantie auf Richtigkeit, keine Erfolgsgarantie und hafte auch nicht für Schäden o.Ä., das Tutorial bezieht sich ausschliesslich auf meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Reason 3.0., daher keine Gewähr!
Der Squenzer in Reason 3.0
Um eine Melodie zu erstellen benötigen wir den Sequenzer, welcher den gesamten Aufbau der Kompositionen darstellt, die Geräte auflistet und spielbar macht, sowie zahlreiche weitere Funktionien wie z.b. Stummschaltung (Mute) , Solo-Schalter etc. bietet, um seine Musik zu arrangieren.
Seit der Version 3.0 von Reason gibt es einige neue Funktionen, unter anderem das Maximieren (Abdocken) des Sequenzers und die Solo und Mute-Buttons.
Wir hatten im Reason-Tutorial Teil 1 den Subtractor als Klangerzeuger hinzugefügt und sehen diesen nun auch unten links im Sequenzer angezeigt, dieser Teil ist nun blau umrandet, da das Gerät ausgewählt ist. Das kleine Symbol mit der Klaviatur zeigt uns an, das dieses Gerät auch für Midi-in ausgewählt ist und nun theoretisch mit dem externen Keyboard spielbar ist. Dazu mehr später.
Der Editier Modus
Oben links in der Ecke haben wir ein dreifarbiges Symbol (3 Balken untereinander) welches den Editier-Modus darstellt. Klickt man nun darauf, gelangt man in den Editier-Bereich, wo wir unsere Noten in Form von “Balken” mit Hilfe des Zeichenstifts (Pencil Tool) eintragen können. Fährt man mit der Maus über die Klaviatur, ändert sich der Mauszeiger in ein kleines Lautsprecher-Symbol, und man kann die einzelnen Noten und das eingestellte Instrument durch das Anklicken einer Note anhören. Der Subtractor hat hier bereits einen “Standart-Ton” eingestellt, welchen wir durch das Laden eine Patches ändern können (Ordnersymbol beim Subtractor). Wir wählen hier als Beispiel einfach mal den “AnalogBrass” aus der Reason Factory Sound Bank / PolySynths / AnalogBrass.zyp.
Durch das Pencil-Tool (Zeichenstift) können wir wir nun die einzelnen Noten setzen, diese werden in Abhängigkeit vom Tempo (ganz unten im Reason Transport-Gerät unter “Tempo” einstellbar – voreingestellt sind 120 BPM – Beats Per Minute) gesetzt, wir stellen hier ersteimal probehalber 100 BPM ein.
Es gibt die Möglichkeit einen Links-und Rechtspunkt einzustellen (L und R) Wir stellen den “L-Regler” auf 1 und den “R-Regler” auf 3, somit haben wir 2 Takte die wir als Loop laufen lassen (unten im Transport-Gerät auf Loop on stellen) . Der Regler “E” ist zum Einstellen des Endpunktes (vom gesamtem Lied) gedacht.Tipp: Funktionen und Namen in Reason werden meisten auch als Text dargestellt wenn man mit der Maus rüber geht. Wir tragen nun unsere Noten ein ,die wär danach auch mit Hilfe des Selection Tools (Pfeil) markieren können und in der Länge verändern können.
Sobald wir unsere Noten gesetzt haben und diese im Loop laufen, können wir auch im Subtractor-Instrument andere Instrumente auswählen, auch während die Wiedergabe läuft, somit hat meine eine gute Möglichkeit ein gewünschstes Instrument zu finden und in das Gerät zu laden, neu in Reason 3.0 ist auch ein Browser mit Vorschaufunktionen (Vorab-Hören einzelner laufender Instrumente) und eine Suchfunktion, womit sich Festplatten oder Verzeichnisse nach Instrumenten o.Ä. durchsuchen lassen.
Hier kann nun eine ganze Menge ausprobiert werden um z.B. eine Bassline zu erzeugen. Jeh nach Geschmack und Stilrichtungen stehen eine ganze Menge an Instrumenten zur Verfügung um auf einfache Art und Weise Melodien und anschliessend komplette Instrumentale daraus zu erzeugen.
Tipp: Als sehr guten Einstieg ist es empfehlenswert, verschiedene Demo-Songs zu laden, um sich anschauen zu können, wie andere Musiker Ihre Stücke erstellt und arrangiert haben. Auch hier sei Euch die Herrstellerwebseite wärmstens empfohlen, dort bekommt Ihr Song-Demos, Downloads, Refills und vieles Mehr.
Der Dr.Rex Loop-Player in Reason 3.0
Nachdem wir unsere Bassline mit dem Subtractor erstellt haben, gehen wir oben auf “Create / Dr.REX Loop Player”, bitte beachtet dabei, das der Subtractor als letztes Gerät ausgewählt, d.h. blau umrandet ist, da das nächste Gerät, nämlich der Dr.Rex Loop Player, als nächstes logisches Gerät hinzugefügt wird (in Reihe), das gleiche gillt für die Auswahl unten Im Sequenzer!
Der Dr.Rex Loop Player wurde nun hinzugefügt und wir können zahlreiche Drum Loops, Beats und Instrumente aus unserer Reason Factory Sound Bank laden. Der Vorteil vom Dr.Rex Loop Player ist unter Anderem das die Instrumente in zahlreiche “Slices” unterteilt wurden und somit die Instrumente sich der jeweiligen Geschwindigkeit anpassen ohne das sich die Tonhöhe dabei verändert. Dr.Rex-Files können z.B. mit dem Programm “Recycle” erstellt werden, ebenfalls ein Produkt der Firma Propellerhead. Für unser Tutorial benutzen wir ersteinmal die vorhandenen Instrumente der Sound Bank, dazu gehen wir beim Dr.Rex auf das Ordnersymbol zum Öffnen von Loops (Browse Loop) und wählen den gewünschten Loop aus, z.B. /Reason Factory Sound Bank/Dr Rex Drum Loops/Abstract HipHop/Trh23_16thTurbo_110_eLAB.rx2.
Klickt man nun auf “Preview” kann man sich den Loop anhören, klick man hingegen auf “To Track”, wird der Loop nach unten in unseren Sequenzer hinzugefügt, man sieht dann dort die zahlreichen einzelnen Slices und kann nun beide Instrumente abspielen, verändern und weiter beabeiten.
Unser erster Beat mit einer Bassline ist somit enstanden, und eine kleine Basis wurde geschaffen um weitere vielleicht umfangreichere Beats und Instrumentale zu erstellen.
Fortsetzung folgt…!
Written by DjHighfly 2007
Tags: reason lernkurs dr-rex loops hiphop beats rap instrumental



















Hallo!
Wie bekomme ich den Subtractor in stereo??
Subtractor ist ein monosynth. Den gibts nicht in stereo. Bau zwei kopier den Track im sequenzer auf den anderen und zauber die lustigsten Stereoeffekte
hi,.
zu subtraktor sounds,.
das das teil is reason nich “stereo” erscheint hat schon seine richtigkeit,. also da “sub sounds” vor allem bässe in einer frequenz von ca 20Hz-50Hz gelegt sind ist auch ein “stereofield manager” unnötig da man den ton damit nur verzerren würde und nicht “stereo” machen würde,… und wenn du das teil kopierst und einen subtraktor im pan nach links und den anderen nach rechts regelst hörst du trotzdem nur ein mono singnal aus der mitte welches nur lauter klingt mehr nicht,.. du kannst 2 subtraktoren zwar kopieren und z.b. den hohen subsound nach rechts und den tiefen nach links legen nur bleibt das singal ansich immer mono!
es gibt also kein subsound der in stereo klingt,. warum auch? der subsound läuft in der regel unter dem frequenzbereich der bassdrum,. und bis zu einem pegel von 20Hz bis 300 Hz isses unnötig iwas in stereo zu legen,..
nun gibt es leute wie dr. dré die sogar ihre kickdrums in “stereo” bearbeiten alleidings ist dabei zu beachten das nur der “click” bereich bei solchlechen “modernen” kickdrums in stereo gelegt ist und diser bereich beliebig angepasst werden kann,. aber das ist eine physik für sich worauf man gerne verzichten kann,..
also kurz und knapp,. subsounds in stereo -- unnötig und kaum möglich bis unmöglich!
peace
cynic-k
http://www.myspace.com/cynick