MPC-2500-SE-Display

 

Die MPC 2500 SE – Special Edition in schwarz / weiss

Hallo Leute, Beatmaker, Produzenten und Hobbymusiker! Heute hatte ich die Ehre, mir von einem Bekannten (Rudi von BST) die nagelneue Mpc 2500 Se Special Edition von Akai anschauen und ein wenig testen zu dürfen. Der Kollege hat sich das Gerät heute gekauft und wir haben uns etwas Zeit genommen, um die Grundfunktionen und den Workflow einmal mit der Mpc 1000 zu vergleichen.

Das Design und die Verarbeitung der MPC 2500 SE

Also rein optisch ist dieses Gerät ein absoluter Hingucker, die Farbkombinationen sind sehr gut getroffen, schwarz/weisses Gehäuse, einige rote Buttons und Regler, schwarze Pads sowie das blaue Display wurden sehr gelungen und ansprechend gewählt und untereinander kombiniert. Am liebsten möchte man das Gerät in eine Glasvitrine stellen und als Exponat dort stehen lassen. Die Gehäuseumrandung wurde in einem interessanten “Carbon-Look” (Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff) angebracht, und das “Special Edition” – Metallschild rundet die ganze Sache edel ab.

MPC 2500 SE

MPC 2500 SE

Das Display kann in mehrere Positionen geneigt werden, auch auf der Rückseite des Displays wurde ebenfalls ein sehr gelungener Schriftzug “MPC” aufgebracht. Die Verarbeitung wirkt solide und hochwertig. Die Pads fühlen sich etwas geschmeidiger an, als die der MPC 1000 und sind quadratisch und nicht wie bei der MPC 1000 und MPC 500 rechteckig. Auch vom Gewicht her wirkt das Gerät mit ca. 6 Kg sehr robust und kräftig. Die Lakierung in weiss wirkt sehr ordentlich.

Erste Eindrücke / Workflow

Anzeige:

MPC X / Bild: Thomann.de

MPC X / Bild: Thomann.de

MPC Live / Bild: Thomann.de

MPC Live / Bild: Thomann.de

 

Sobald man das Gerät einschaltet, werden die im Autoload festgelegten Daten in den Ram-Speicher  (128 MB eingebauter Speicher) geladen. Es sind einige Demosongs/Sequencen, diverse Programme und Samples dann im Ramspeicher und man kann sich die Demos anhören und die Funktionen relativ schnell kennenlernen. Als “immernoch” MPC 1000 Einsteiger konnte ich auf Anhieb die meisten Grundfunktionen finden und ausprobieren. Das erste Highlight war für mich dann gleich das Importieren einer Audio-Datei von einer Cd. Cd (oder Dvd?) reinlegen, Mode/Load wählen, Cd/Dvd Laufwerk auswählen und zack: Alle Tracks schön aufgelistet, inklusive der Datengrösse in MB! Auf “do it” klicken und schon wird das komplette Stück geladen, das ging ziemlich schnell.

MPC-2500-SE 128 MB

MPC-2500-SE 128 MB

Als JJ OS – Nutzer habe ich mich ein wenig schwergetan, im “Trim”-Bereich den Anfang und Endpunkt zu bestimmen, da ich ersteinmal nur per Steuerrad gescrollt habe, wie es besser geht, steht sicherlich im Handbuch, welches wir ersteinmal eingepackt gelassen haben aber unbedingt gelesen werden sollte. Ich werde weiter dranbleiben und mit dem Kollegen die Maschine genauer studieren, von meiner Seite aus ist das Gerät schon jetzt der Kauf-Tipp des Monats!

Sofern erhältlich, kann man die MPC 2500 SE hier kaufen.

Viel Spass beim Beatbauen wünscht Euch

Dj Highfly Feb.2010