Comment Synthesizer Part 8 – JX-305 - 04/25/12

Der JX – 305 Groovesynth von Roland

Ein weiterer beliebter Synthesizer ist der JX-305 Groovesynth von Roland, der sehr gut für die Musikrichtungen Electro und Techno geeignet ist. Die Technik entspricht dem Innenleben der Mc 505 Groovebox, jedoch mit einer anschlagdynamischen 61 Tasten- Tastatur (mit aftertouch). Es sind alle Sounds der Mc 505 plus zusätzlichen 4 mb an danceorientierten Sounds integriert worden. Ingesamt befinden sich in den Bänken 768 dance patterns, 256 User Plätze, 640 patches und 28 hochwertige drum kits (z.B. 808, 909 usw.). Die Polyphonie beträgt 64 Stimmen (8 fach multitimbral, Track 8 entspricht der Rhythmus-Spur , Midikanal 10). Insgesamt 9 realtime Controller können die verschiedenen Sounds beeinflussen, die Bewegungen können im Sequenzer aufgezeichnet werden.

Der eingebauter Sequenzer

Der Jx-305 verfügt – wie die MC 505 – über einen eingebauten 8 Spur Pattern-Sequenzer, in dem einzelne Tracks ausgewählt und bespielt werden können. Die einzelnen Pattern ergeben hintereinander zusammengereiht dann einen Song. Spur 8 ist wie bereits erwähnt für die Drumspuren reserviert, über eine Unterkategorie können die einzelnen Elemente eines Drumsets ebenfalls Stummgeschaltet oder editiert werden. Das Gerät verfügt eine vollständige Midi-Funktionalität (Midi in/out/thru), sodass man den Synthesizer auch über andere Geräte/Sequenzer steuern kann, wie in meinem Aufbau mit der MPC 2500 SE, sodass der Jx-305 auch als Soundmodul eingesetzt werden kann. Die Midikanäle sind fest zugeordnet, Midikanal 1-7 und Kanal 10 für die Drums. 

JX-305-Synthesizer Sequenzer

Der JX-305 Sequenzer

Pro Kanal kann auch der Arpeggiator und der RPS-Sequenzer eingesetzt, sowie verschiedene Quantize-Funktionen in Echtzeit benutzt werden (Grid, Shuffle und Groove + 71 Rhythmen-Presets). Auf dem oberen Bild sieht man die Transport-Buttons des Sequenzers, Play/Stop, Record, BWD, FWD etc., diese dienen zum Aufnehmen und Abspielen der Pattern oder Songs.

JX-305-Synthesizer Controller

JX-305 Controller

Realtime Regler für Live-Anwendungen

Der Syntesizer verfügt über insgesamt 10 Regler, wovon einer für die Gesamtlautstärke/Volume zuständig ist, die weiteren 9 Regler sind für die Steuerung von Attack, Decay, Sustain, Release (ADSR), Envelope Depth, Cutoff, Resonance, Arpeggio und Quantize, über verschiedene Menüschalter erhalten die Regler eine Doppel - bzw. dreifach-Funktion (Filter / Amp / Pitch). Die Reglerbewegungen können über Midi Out auch an andere Geräte ausgegeben werden, um somit z.B. mit der Mpc die Bewegungen in Echtzeit aufzuzeichnen und wieder abspielen zu lassen.

JX-305-Synthesizer Menü

JX-305 Menü

Die Menüs des Jx-305 Synthesizer

Neben dem Value – Rad und den verschiedenen Buttons (DEC/INC etc.) zur Benutzung der verschiedenen Untermenüs, die auf einem 2 Zeilen Display angezeigt werden, findet man auf der rechten Seite 24 Buttons, die für zahlreiche Funktionen des Geräts zuständig sind, u.a. können hier die verschiedenen Preset und User-Bänke ausgewählt und die einzelnen Spuren (Tracks) ausgewählt und stummgeschaltet werden. Mit dem Shift-Button gibt es die Möglichkeit auf einige doppeltbelegte Funktionen zuzugreifen. Im Menü können auch die verschiedenen Systemeinstellungen wie z.B. Midi, Arpeggio, Effekte etc. editiert werden. Desweiteren gibt es für die Pattern in der unteren Reihe mehrere Schalter, die zum Editieren benutzt werden können (Kopieren, Löschen, Einfügen, Quantisieren uvm.). Um alle Funktionen zu beherrschen empfiehlt sich auf jeden Fall das Durchlesen des Handbuches, dieser Artikel soll nur einen kleinen Überblick vermitteln.

Fazit: Eine Mc 505 als Keyboardversion + zusätzlichen Sounds, ein sehr schönes und schweres Gerät mit sehr interessanten Sounds (JV-Synthese) und bedingt als Workstation einzusetzen, die Bedienung will gelernt sein, ein Durchlesen des Handbuches ist empfehlenswert. Wenn man die Grundfunktionen bereits kennt, lassen sich so sehr interessante Sounds aus dem Jx-305 herausholen. Das Gerät stammt aus dem Jahr 1998 und ist momentan nur auf dem Gebrauchtmarkt/Kleinanzeigen zu bekommen, teilweise als Schnäppchen. Anschliessend noch 2 Videos, ich hoffe einen kleinen Überblick verschafft zu haben und freue mich auf Kommentare und weitere Anregungen von Euch, einfach anmelden und mitmachen!

Videos


Anmerkung: Roland ist ein eingetragenes Warenzeichen der ROLAND CORPORATION in den USA und/oder anderen Ländern und wird hier zur Beschreibung des Artikels genannt.

 

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AKAI PRO RAP MPC2500 WORKSTATIONS SERIE


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Korg MicroKorg

analog modeling und multi-band vocoding synthesizer

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Comment Synthesizer Part 7 – Korg Microkorg - 04/19/12

MicroKorg Synthesizer

Der Microkorg Synthesizer und Vocoder

Der Microkorg ist ein sehr beliebter Analog Modeling Synthesizer (virtuell analoger Synthesizer) mit 37 Minitasten (3 Oktaven) bei einer sehr kompakten Grösse. Das Gerät kann per Batterien betrieben werden, was ihn auch für den mobilen Gebrauch sehr attraktiv macht. Optisch macht das Gerät einiges her (Vintage/Retro – Look mit schicken Holz-Seitenteilen). Als Anschlüsse findet man auf der Rückseite die Audio-Out Klinken (L/R), Midi in/out und thru, Audio in 1 (Mic/Line Condenser Micro und Dynamic Micro), sowie Audio in 2 (Line), einen Kopfhörerausgang und den Anschluss für das externe Netzteil mit 9V. Den MicroKorg gibt es bereits seit dem Jahr 2002 und wird noch gefertigt.

Kurzübersicht der Funktionen

Auf der Oberfläche befindet sich oben Links der Lautstärkeregler, da drunter der Arpeggiator on/off Button und eine Tempo Anzeige / LED. Mit Octave Shift kann man die Oktaven hoch und runterschalten, um so die Töne einer kompletten Tastatur spielen zu können (mehr als 3 Oktaven). Das grosse graue Rad dient zur Auswahl der Kategorien, um an die abgespeicherten Sounds/Presets zu gelangen, die Kategorien beinhalten Trance, Techno/House/Electronica, DnB/Breaks/, HipHop/Vintage, Retro, S.E./Hit und Vocoder und bietet eine verbesserte Übersicht.

MicroKorg Synthesizer 8 Kategorien

MicroKorg Synthesizer - Kategorien

Insgesamt hat der MicroKorg 128 Programme, die über das Program Select Rad in den Kategorien ausgewählt werden können, jede Kategorie hat 16 Bänke , also 8 Kategorien x 16 Bänke = 128 Sounds, wobei sich die Bänke in A und B aufteilen, wofür es einen *A Side B* Schalter gibt und entsprechend die 8 Buttons zum Aufrufen der Programm-Nummer. Das jeweils ausgewählte Programm wird im Display mit einer Zahl angezeigt. Die einzelnen Presetsounds können mittels der “write”-Funktion überschrieben werden, mittels Midi-Dump bzw. einer Software kann man ein Backup für die Sounds erstellen und man kann mit dem Editor (über die Webseite von Korg als Download verfügbar) relativ übersichtlich die Klänge programmieren, editieren und entsprechend speichern.

Synthesizer Pitch und Modwheel

Pitch und Modwheel

Klangerzeugung und Bedienmatrix

Die Klangerzeugung des vierstimmigen MicroKorg ist ähnlich wie der eines analogen Synthesizers und funktioniert mittels subtraktiver Synthese (von Subtrahieren: es werden Klangelemente herausgefiltert /abgezogen). 2 Oszillatoren durchlaufen Wellenformen wie Sägezahn, Sinus, Dreieck etc. und über eine Bedienmatrix kann das Ganze dann einstellt werden (siehe nachfolgendes Bild). Die Hüllkurven/Filter sorgen für massive Klangveränderungsmöglichkeiten (z.B. die ADSR Lautstärke und Filter – Hüllkurven), die Effekte erlauben es z.B. Delay, Chorus, Reverb, Phaser und Flanger auf die Klänge wirken und zum Teil auf die Geschwindigkeit (BPM) synchronisieren zu lassen.

MicroKorg Synthesizer und Vocoder
MicroKorg Bedienmatrix

Die zwei grossen Regler (im Bild links) dienen zum Aufrufen der verschiedenen Menüs, so kann man z.B. den Arpeggiator auswählen und mittels der 5 oberen Regler einstellen, in der Bedienmatrix ist unter den Reglern jeweils die Funktion aufgedruckt. Als Beispiel: Edit select 2 auf Arpeg. A stellen und schon kann man mit dem Poti 1 oben dann das Tempo einstellen, mit Poti 2 die Auflösung (Resolution), Poti 3 regelt das Gate usw..

Der Vocoder

Im Lieferumfang wird mit dem Synthesizer auch ein Schwanenhalsmikrofon ausgeliefert, die Bank “Vocoder” liefert Carriersignale als editierbare Presets. Wenn man nun eine Taste drückt und ins Mikrofon spricht, ändert sich die Stimme in einen vocodertypischen Klang. Das Gleiche gilt für sämtliche Signale, die man in das Gerät einspielt, mehr dazu später.

Im nächsten Artikel zum MicroKorg werde ich versuchen eine Programmierung von einfachen Sounds von Grundauf  zu beschreiben, bis dahin muss ich ebenfalls noch eine Menge zum Thema lernen, der MicroKorg klingt auf jeden Fall beindruckend und macht auch mit wenig Kentnissen über die subtraktive Synthese sehr viel Spass, da bereits die Presetsounds hervorragend programmiert wurden, ein toller vergleichsweise günstiger Synthesizer auch für Einsteiger.

Hier noch 2 Videos zum MicroKorg, viel Spass beim Sounddesign!

Anmerkung: Korg ist ist ein eingetragenes Warenzeichen
und wird hier auschliesslich zur Beschreibung des Artikels genannt.

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Comment Synthesizer Part 6 – Korg Micro X - 04/18/12

Korg Micro X Controller

Der micro X Synthesizer / Controller von Korg

Heute möchte ich ein wenig über den Micro X Synthesizer von Korg schreiben. Es handelt sich hierbei um 16 fach multitimbralen Klangerzeuger mit 25 Tasten (2 Oktaven), der sowohl als Controller für die Computer DAW, als auch standalone eingesetzt werden kann. Der Micro X verfügt über die bekannte Klangerzeugung der Triton Serie (HI-Synthese), die Soundbänke umfassen insg. 64 MB PCM Rom, als Verbindungen findet man auf der Rückseite einen Usb / Midi in/out und 4 seperate Audioausgänge, sowie Damper, Switch und Pedal-Eingänge. Interessant ist die Software, die man (wie bei der Microstation) als Standalone oder als Vst Plugin einsetzen kann, um somit das Gerät über seine Sequenzersoftware steuern und die einzelnen Parameter übersichtlich editieren zu können (Das Plugin wird hierbei als Instrument auf eine entsprechende Midi-Spur geladen).

Korg Micro X

Die Soundbänke des Micro X

Der Synthesziser verfügt über 640 verschiede Programm (Singlesounds) und 384 Combinations (bis zu 8 kombinierte und komplexe Singlesounds, die als Layer, Split etc. zusammengefasst worden sind), also insgesamt ca. 1024 aufrufbare  Sounds. Wer die Sounds der Triton-Serien kennt, wird sehr schnell die Ähnlichkeiten erkennen, druckvolle, kristalklare Sounds, von modern über traditionell, gibt es hier eine grosse Auswahl hochqualitativer Klänge, die 2 polyphonen Arpeggiatoren sorgen für viel Bewegung und rhytmische Strukturen innerhalb der Sounds. Die verschiedenen Sounds sind recht übersichtlich in Kategorien eingeteilt (Category), die oberen Buttons beinhalten 6 Kategorien für die einzelnen Singlesounds /Programme (slow synth, fast synth, lead synth, motion synth, keyboard und guitar), für diese Bänke kann der Audition-Button gedrückt werden, um eine Vorschau der einzelnen Sounds zu bekommen, hier werden kurze Musikphrasen abgespielt, eine sehr gute Funktion!

Soundkategorien

Unterhalb der Programme findet man 3 Buttons für die Combinations, dies sind Bass, SE und Drums. Die vorhandenden Kängen können über insg. 4 Effektkanäle (1 Insert, 2 Master und 1 EQ) mit 89 verschiedenen Algorithmen geroutet werden, um somit umfangreiche und komplexe Klangstrukturen zu erzeugen. Die Sounds umfassen eine grosse Bandreite an Kategorien, die für die meisten Musikrichtungen eine Anwendung finden können.

Einbindung in den Sequenzer

Ich habe den Micro X sowohl in Cubase 6 / Artist, als auch in 2 verschiedene MPC (MPC 1000 und MPC 2500 se) eingebunden, durch das VST-Plugin war das Bearbeiten der Sounds und das Editieren verschiedener Parameter relativ einfach und es sind recht schnell interessante Ergebnisse entstanden, der Vorteil liegt hierbei natürlich in der besseren Lesbarkeit der Menüs und das Abspeichern einzelner Einstellungen und Songs. Bei der MPC habe ich vorläufig ersteinmal jeden Kanal einzeln aufgerufen und ihm einen entsprechenden Sound zugeordnet, über die Kategorie-Übersicht hat man ebenfalls eine schnelle Auswahlmöglichkeit, um passende Klänge für seinen Song zu finden. Man darf hierbei nicht vergessen, sich ein eigenes “Set” abzuspeichern, wenn man den Song später einmal neu laden möchte, dazu kann man freie Speicherplätze überschreiben, umbennenen etc.., etwas schwer lesbar sind die einzelnen Einstellungen der Kanäle, mit ein wenig Übung ist aber auch dies gut zu beherrschen und durchweg logisch durchdacht.

Fazit: soweit die erste Übersicht meines Korg Micro X, untenstehend 2 Videos, die ein wenig von den Möglichkeiten zeigen sollen, ich bin sehr begeistert von den Sounds und der Kompaktheit des Synthesizers, leider gibt es das Gerät grösstenteils nur noch auf dem Gebrauchtmarkt, einige Shops haben aber noch Restposten auf Lager, nachschauen lohnt sich!

 

 

 

Anmerkung: Korg ist ist ein eingetragenes Warenzeichen
und wird hier auschliesslich zur Beschreibung des Artikels genannt.

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1 Comment Synthesizer Part 5 – Korg Microstation - 04/17/12

Korg Microstation Synthesizer

Der Microstation Synthesizer von Korg

Die Microstation ist ein 16 fach multitimbraler Synthesizer mit 61 Tasten / 5 Oktaven und 120 Stimmen. Die Sounds erstrecken sich über 512 Sound-Programme (Singlesounds), 384 Combinations, 48 Drumkits und 256 GM2-Programme. Interessant ist auch hier wieder die Vorhörfunktion (Audition), wo man auf Knopfdruck einzelne Phrasen/Melodien der Singlesounds anhören kann, um so einen besseren Eindruck der Möglichkeiten zu bekommen. Das Gerät verfügt über einen eingebauten 16 Spuren Sequenzer (+ Master), was die Microstation, wie der Name schon sagt, zu einer kleinen Workstation macht. Gepeichert werden die Songs auf einer Sd-Karte. Aufgenommen werden die Songs dann per Step-Eingabe oder im Loop-Modus / optische Eventanzeige. In diesem Artikel erläutere ich einfach mal einige einfache Bedienungsschritte:

Der Synthesizer als Soundmodul

Ich habe mir den Synthesizer besorgt, weil mir zum Einen die Sounds und der polyphone Arpeggiator sehr gut gefallen, und zum Anderen kann man mittels Sequenzer auch ohne Pc oder weitere Hardware Ideen umsetzen und aufzeichnen (Midinoten). In diesem Artikel gehe ich auf die Benutzung der einzelnen Kanäle und das Abspeichern des Templates ein wenig genauer ein.

Cutoff Resonance Eg Release

Man hat die Möglichkeit über den SEQ-Button verschiedene Einstellungen für seinen Song vorzunehmen, z.B. die Songlänge, die Namen der einzelnen Tracks, Kopieren, einfügen usw. genauere Beschreibungen hierzu im Handbuch oder als Pdf, wichtig für mich war hier ersteinmal die Einstellungen für “Templates”, dort werden die einzelnen Kanäle eingestellt oder man kann vordefinierte Templates laden. In meinen ersten Stunden am Synthesizer habe ich einfach im Sequenzermodus über die Buttons 1-16 für jeden Kanal einen Sound ausgesucht, um die einzelnen Kanäle per Midi anzusteuern, das hat sehr einfach funktioniert und schon zu anständigen Ergebnissen geführt.

Dabei wird jeder Singlesound auf einen Kanal geladen und am Sequenzer (bei mir die Mpc 2500 se) angesteuert, man kann das Template dann unter einen eigenen Namen abspeichern. Es ist ebenfalls möglich sogenannte Combis / Kombinationen in diese Templates zu laden, bei den Combis werden je nach Einstellung z.B. mehrere Singleprogramme übereinander gelegt (Layer) oder auf die Tastatur verteilt (Split), so nimmt man sehr häufig die linke Hälfte für den Bass usw., rechts dann Leads etc., auch ist eine Einstellung möglich, welche die Anschlagstärke der einzelnen Sounds regelt (Velocity).

Über die Transportbuttons kann man eigene Songs aufnehmen, dies funktioniert im Loop-Modus oder per Stepeingabe. Weitere Informationen bieten die sehr interessanten Tutorialvideos von Korg und einige andere Videos im Internet. Die Tastatur lässt sich trotz der kleinen Tasten sehr gut spielen. Im zweiten Teil gehe ich etwas genauer auf die einzelnen Funktionen ein, dies ist erstmal eine kleine Übersicht, auf jeden Fall sind die Presetsounds sehr interessant und von der Technik her ähnlich wie die der grossen M50-Workstation. Momentan benutze ich das Gerät als Soundmodul, um für die Mpc verschiedene Kanäle mit interessanten Sounds aufnehmen zu können, später erstelle ich eigene Kombinationen und werde auch den (etwas schwer zu bedienenden) internen Sequenzer ausführlicher Testen. Natürlich lassen sich die Sounds auch bearbeiten (Cutoff und co). Es macht sehr viel Spass Combinationen zu laden und per Arpeggiator vorhandene Beat-Muster abzuspielen, um einfach auch zu üben, denn wie wir wissen: Übung macht den Meister ;)

Vorläufiges Fazit: Ein sehr feiner und kompakter Synthesizer / Rompler, mit sehr interessanten Sounds, die Audition Vorhörfunktion von 383 Sequenzen macht viel Freude und gibt einen guten Einblick auf die Verwendung von Klängen und Instrumenten (Lernfunktion!) und für mich sind auf jedenfall die Flächen und spacigen Sounds, sowie die Bässe und einige andere Features sehr passend für die Musik, die ich machen möchte, Brot – und Butter – Sounds (Piano, Strings etc.) gibt es ebenfalls reichlich, sowie jede Menge sehr gelungene Drumkits, auch per Mpc konnte ich diese sehr einfach spielen und benutzen, dabei nicht vergessen das Template der Microstation zu speichern. Achso: zum Synthie gibt es noch eine Software zum Editieren (Standalone) oder als VST-Plugin!

Interessante Videos zur Korg Microstation:

 

Anmerkung: Korg ist  ist ein eingetragenes Warenzeichen
und wird hier auschliesslich zur Beschreibung des Artikels genannt.

 

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