Comment MPC Live – Verbindung mit dem Minibrute Analog Synthesizer - 08/4/17

MPC Live - Minibrute Synthesizer

Herzlich Willkommen zum Minibrute Synthesizer – und MPC Live Tutorial. In einem früheren Artikel bin ich bereits auf die Merkmale des Minibrute Analog Synthesizers eingegangen. Heute möchte ich das Gerät zusammen mit der MPC Live nutzen und ein paar meiner Schritte erläutern.

Ohne zu sehr auf die Details des Minibrute einzugehen sei noch kurz erwähnt, daß es sich um einen monophonen analogen Synthesizer handelt, mit dem man sehr gut Bässe und Leadsounds erzeugen kann. In der Praxis nutze ich den Synthesizer z.B. für druckvolle Bässe oder auch mal für Arpeggios mit verschiedenen Leadsounds. Da der Synthesizer monotimbral ist, muss ich – um mehrere Sounds in einem Track zu erstellen – per Overdubverfahren bzw. im Bereich der Audio-Mehrspuraufnahme arbeiten. D.h. ich nehme jede Spur einzeln und getrennt voneinander auf.

Der Minibrute wird per Midikabel mit der MPC Live verbunden (siehe Synthesizer verbinden), ein Monokabel reicht für die Audioübertragung  aus. Bei der MPC Live wird beim Audioeingang unter den Audio Config-Einstellungen der Kanal ausgewählt, an dem der Minibrute angeschlossen wurde. Auf dem Bild sieht man den Master Out (mono).

Arturia MiniBrute - Connections

Arturia MiniBrute – Anschlüsse Audio – Mono Ausgang

Ich habe den Synthesizer per Patchkabel (im Bild ganz oben das grüne Audiokabel) an den Line-in der MPC bei R angeschlossen. Dies entspricht in den Audioeinstellungen der MPC den Channel 2 (mono). Generell kann man festhalten, daß Mono gewisse Vorteile gegenüber Stereo hat, z.B. haben Mono-Audiofiles die Hälfte der Datengröße im Vergleich zu Stereo-Files. Auch im Mix ist eine gewisse Mono-Summe sinnvoll, zuviel Stereo kann für Verwirrungen sorgen. Bässe, Kick, Snare, Vocals werden i.d.R. auch in Mono aufgenommen. [ Artikel weiterlesen… ]

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Comment MPC Live – Verbindung mit dem TR-8 Drumcomputer - 08/2/17

MPC Live - Roland TR-8

Hallo Freunde der elektronischen Musik! Heute möchte ich kurz auf die Nutzung der MPC Live in Verbindung mit dem TR-8 Drumcomputer von Roland eingehen. Der TR-8 (Rhythm Performer) aus der Aira-Serie ist ein Drumcomputer, welcher ab Werk die Sounds der originalen Roland 808 und 909 digital per „Analog Circuit Behavior“ (ACB)-Technologie recht authentisch emuliert.

Midi –  und Audioeinstellungen

Die Verbindung der TR-8 mit der MPC Live erfolgt genauso, wie z.B. die Verbindung mit einem Synthesizer (siehe Synthesizer verbinden und einrichten). Ein Midikabel geht von der TR-8 Midi-Out in den Midi-in der MPC und vom Midi-in der Tr-8 in den Midi-Out der MPC.

Roland TR-8 - Midi und Audio

Roland TR-8 – Midi und Audio

Der Audioausgang der TR-8 geht in den Line-In der MPC. Um die einzelnen Schlagzeugelemente hören zu können, stelle ich eine Midispur bei der MPC auf Kanal 10 (Standard für Drums). [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC Live – Controller Mode Software 2.0 – Teil 2 - 08/1/17

MPC Live - Controller Mode Slice

Hallo Freunde der MPC! Heute möchte ich erneut auf das Arbeiten mit der MPC Live im Controller Mode eingehen. Ich habe die letzten Stunden an der MPC Live damit verbracht, verschiedene Funkbeats aus meinem Archiv zu schneiden (Trim) und diese per CHOP in mehrere Teile zu unterteilen. Während der Arbeit mit der Software ist mir aufgefallen, daß die Entwickler anscheinend eine bestimmte Reihenfolge beim Starten der MPC und der 2.0 Software vorgesehen haben.

Am besten funktioniert es bei mir, wenn ich erst die MPC starte, ein empty project wähle und dann im MENÜ oben das „MPC“-Symbol für die Verbindung mit dem Computer wähle. Erst wenn die MPC einen Computer sucht, starte ich die Software am PC. Beim Beenden gehe ich zuerst beim Gerät auf „Switch To Standalone Mode“ und beende dann die Software, da es sonst zu Abstürzen kam. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC Live – Zubehör - 07/17/17

MPC Live - Laptop Kuehler

MPC Live – Laptop Kuehler

Hallo liebe Nutzer der MPC Live! Heute möchte ich eine Reihe an Zubehör für die MPC Live auflisten. Neben der Möglichkeit, die MPC Live mobil zu nutzen, kann man das Gerät natürlich auch stationär z.B. im Studio einsetzen. Hierfür wünschen sich viele Anwender bspw. eine Abdeckung als Staubschutz, eine schräge Auflage, oder für die mobile Nutzung einen externen Akku, ein Case / Koffer bzw. Tasche usw..  Folgende Produkte konnte ich bisher selber testen oder habe durch Foren erfahren, daß andere Anwender damit gute Erfahrungen gemacht haben.

Laptopkühler für die MPC Live:

AUKEY Laptop Kühler 12-17 Zoll / Bild: Amazon.de

Laptop Kühler 12-17 Zoll / Bild: Amazon.de

Für das Aufstellen (und Kühlen) eignet sich ein Laptopkühler (Cooling Pad), den ich bereits für mein Notebook und die MPC Live getestet habe. Die MPC liegt stabil auf dem Notebook Kühlpad und man kann fünf verschiedene Neigungswinkel (bis zu sehr schräg) einstellen. Zwei ausklappbare Winkel vermeiden das Herunterrutschen der MPC.

Interessant ist an der Stelle, daß die USB-Anschlüsse der MPC dafür geeignet sind, den Laptopkühler mit Strom (5 Volt) zu versorgen. Sobald ich ein USB-Kabel verbunden habe, konnte ich über ein kleines Rad sowohl die vier großen Lüfter, als auch die blauen LED´s anschalten. Das kleine Rad verstellt die Drehzahl der Lüfter, sodaß man sie sehr langsam / leise drehen lassen kann. [ Artikel weiterlesen… ]

2 Comments MPC Live – Sampling / Programme erstellen Teil 1 - 07/17/17

MPC Live - Sampler

Hallo Freunde der MPC. Heute widme ich mich einem etwas komplexeren Thema – ein Thema, daß die MPC u.A. so bekannt und beliebt gemacht hat, dem Sampling. In einem älteren Artikel bin ich bereits auf das Thema Was ist ein Sampler – Was sind Samples? ansatzweise eingegangen. Hier möchte ich mich auf die MPC Live bzw. MPC X konzentrieren, beide Geräte benutzen die gleiche Software. Die MPC (oder das MPC / Music Production Center) ist ein Sampler, der es ermöglicht, die aufgenommenen Samples zu zerteilen, um sie über die Pads abzuspielen und um die eingespielten Noten in einzelne Tracks dabei aufzuzeichnen.

In meinem Tutorial bzw. Beispiel Teil 1 werde ich mich auf das Samplen eines Drumloops und dem Erstellen eines Programmes aus diesem Drumloop beschränken. Das erstellte Programm bildet die Basis für ein Instrumental. Man kann nach dem Aufnehmen (Samplen) eines Beats die einzelnen Bestandteile (Kick, HiHat, Snare etc.) mit Hilfe von Slices (Stücke) auf die einzelnen Pads legen und somit den originalen Beat neu einspielen. Der neu eingespielte Beat kann sich dabei drastisch vom Originalen unterscheiden, da zum einen die Anordnung eine komplett neue sein kann, zum Anderen kann auch die Geschwindigkeit verändert werden.

MPC Live – Samplen von Vinyl

MPC Live - Sampler / Vinyl

MPC Live – Sampler / Plattenspieler

Um Samples von externen Quellen (z.B. Plattenspieler, Cd-Player, Smartphone etc.) aufnehmen zu können, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Ich benutze einen Plattenspieler mit Massekabel, den ich an den Phono-Eingang angeschlossen habe. Das Massekabel wird an den entsprechenden Anschluß (Ground) gesteckt und festgedreht. Der Auswahlschalter auf der Rückseite der MPC wird auf „Phono“ gestellt. [ Artikel weiterlesen… ]