Korg Microstation Synthesizer

Der Microstation Synthesizer von Korg

Die Microstation ist ein 16 fach multitimbraler Synthesizer mit 61 Tasten / 5 Oktaven und 120 Stimmen. Die Sounds erstrecken sich über 512 Sound-Programme (Singlesounds), 384 Combinations, 48 Drumkits und 256 GM2-Programme. Interessant ist auch hier wieder die Vorhörfunktion (Audition), wo man auf Knopfdruck einzelne Phrasen/Melodien der Singlesounds anhören kann, um so einen besseren Eindruck der Möglichkeiten zu bekommen. Das Gerät verfügt über einen eingebauten 16 Spuren Sequenzer (+ Master), was die Microstation, wie der Name schon sagt, zu einer kleinen Workstation macht. Gepeichert werden die Songs auf einer Sd-Karte. Aufgenommen werden die Songs dann per Step-Eingabe oder im Loop-Modus / optische Eventanzeige. In diesem Artikel erläutere ich einfach mal einige einfache Bedienungsschritte:

Der Synthesizer als Soundmodul

Ich habe mir den Synthesizer besorgt, weil mir zum Einen die Sounds und der polyphone Arpeggiator sehr gut gefallen, und zum Anderen kann man mittels Sequenzer auch ohne Pc oder weitere Hardware Ideen umsetzen und aufzeichnen (Midinoten). In diesem Artikel gehe ich auf die Benutzung der einzelnen Kanäle und das Abspeichern des Templates ein wenig genauer ein.

Cutoff Resonance Eg Release

Man hat die Möglichkeit über den SEQ-Button verschiedene Einstellungen für seinen Song vorzunehmen, z.B. die Songlänge, die Namen der einzelnen Tracks, Kopieren, einfügen usw. genauere Beschreibungen hierzu im Handbuch oder als Pdf, wichtig für mich war hier ersteinmal die Einstellungen für „Templates“, dort werden die einzelnen Kanäle eingestellt oder man kann vordefinierte Templates laden. In meinen ersten Stunden am Synthesizer habe ich einfach im Sequenzermodus über die Buttons 1-16 für jeden Kanal einen Sound ausgesucht, um die einzelnen Kanäle per Midi anzusteuern, das hat sehr einfach funktioniert und schon zu anständigen Ergebnissen geführt.

Dabei wird jeder Singlesound auf einen Kanal geladen und am Sequenzer (bei mir die Mpc 2500 se) angesteuert, man kann das Template dann unter einen eigenen Namen abspeichern. Es ist ebenfalls möglich sogenannte Combis / Kombinationen in diese Templates zu laden, bei den Combis werden je nach Einstellung z.B. mehrere Singleprogramme übereinander gelegt (Layer) oder auf die Tastatur verteilt (Split), so nimmt man sehr häufig die linke Hälfte für den Bass usw., rechts dann Leads etc., auch ist eine Einstellung möglich, welche die Anschlagstärke der einzelnen Sounds regelt (Velocity).

Über die Transportbuttons kann man eigene Songs aufnehmen, dies funktioniert im Loop-Modus oder per Stepeingabe. Weitere Informationen bieten die sehr interessanten Tutorialvideos von Korg und einige andere Videos im Internet. Die Tastatur lässt sich trotz der kleinen Tasten sehr gut spielen. Im zweiten Teil gehe ich etwas genauer auf die einzelnen Funktionen ein, dies ist erstmal eine kleine Übersicht, auf jeden Fall sind die Presetsounds sehr interessant und von der Technik her ähnlich wie die der grossen M50-Workstation. Momentan benutze ich das Gerät als Soundmodul, um für die Mpc verschiedene Kanäle mit interessanten Sounds aufnehmen zu können, später erstelle ich eigene Kombinationen und werde auch den (etwas schwer zu bedienenden) internen Sequenzer ausführlicher Testen. Natürlich lassen sich die Sounds auch bearbeiten (Cutoff und co). Es macht sehr viel Spass Combinationen zu laden und per Arpeggiator vorhandene Beat-Muster abzuspielen, um einfach auch zu üben, denn wie wir wissen: Übung macht den Meister 😉

Vorläufiges Fazit: Ein sehr feiner und kompakter Synthesizer / Rompler, mit sehr interessanten Sounds, die Audition Vorhörfunktion von 383 Sequenzen macht viel Freude und gibt einen guten Einblick auf die Verwendung von Klängen und Instrumenten (Lernfunktion!) und für mich sind auf jedenfall die Flächen und spacigen Sounds, sowie die Bässe und einige andere Features sehr passend für die Musik, die ich machen möchte, Brot – und Butter – Sounds (Piano, Strings etc.) gibt es ebenfalls reichlich, sowie jede Menge sehr gelungene Drumkits, auch per Mpc konnte ich diese sehr einfach spielen und benutzen, dabei nicht vergessen das Template der Microstation zu speichern. Achso: zum Synthie gibt es noch eine Software zum Editieren (Standalone) oder als VST-Plugin!

Interessante Videos zur Korg Microstation:

 

Anmerkung: Korg ist  ist ein eingetragenes Warenzeichen
und wird hier auschliesslich zur Beschreibung des Artikels genannt.

 

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