Posts Tagged ‘Drumcomputer’

Comment Drumcomputer – Roland AIRA TR-8 - 06/1/15

Roland - Aira Tr-8 - Drumcomputer / Rhytm Performer

Hallo liebe Freunde der Musik, heute schreibe ich mal wieder ein wenig über das Produzieren von Musik, bzw. Beats. Wer sich für Drumcomputer interessiert, kennt vielleicht die seltenen und recht teueren Geräte Tr-808, Tr-909 etc. , die es leider nur noch auf dem Gebrauchtmarkt zu sehr hohen Preisen gibt. Insbesondere die TR-808 hat für mich einen besonderen Stellenwert, da z.B. Electro Funk und Miami Bass, bzw. Musik aus den 80er Jahren  etc.  meine Lieblings – Genres darstellen. Im Bereich Oldschool – Hip Hop ist die 808 sehr häufig für die fetten Beats verantwortlich.

Roland Tr-8 Drumcomputer

Roland Tr-8 Drumcomputer

Da sich viele von uns wahrscheinlich keine originalen 808 und 909 – Drumcomputer leisten können, schaut man gerne mal hier und da nach verschiedenen Alternativen.  Sehr interessant finde ich z.B. den analogen Drumcomputer mit Sequenzer MFB-522 (Manfred Fricke Berlin), ein sehr kompaktes Gerät zu einem fairen Preis.  Vor einiger Zeit kam ein weiterer “Clone” heraus und zwar die TR-8 von Roland. Es handelt sich dabei um einen digitalen Drumcomputer, der über – mehr oder weniger – komplexe Algorithmen den analogen Sound emuliert. Roland nennt dies die Analog Circuit Behavior (ACB)-Technologie.

Ich möchte jetzt nicht sämtliche Details der Tr-8 auflisten, eine Übersicht der Features findet man z.B. bei Roland. Ich kann Euch aber nach einigen Wochen des Ausprobierens schon einmal versichern, daß sich die Tr-8 – insbesondere im Verbund mit der MPC 2500 – leicht bedienen lässt und sehr authentisch klingt. Es gibt verschiedene Drumkits / Drum-Sets, die sich bereits ab Werk im Gerät befinden. Man hat z.B. unterschiedliche Drumkits der Tr-808, Tr-909, über Updates können weitere Kits berühmter Drumcomputer ebenfalls per USB in das Gerät geladen werden. Die aktuelle Firmware ist momentan die TR-8 System Update Version 1.12, auf der Seite findet man auch die entsprechenden Treiber für seinen Computer (Mac und PC). [ Artikel weiterlesen… ]

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Akai MPC X / Bild: Thomann.de
Akai - MPC X / Bild: Thomann.de

Werbung: MPC Live im Onlineshop / Bild: Thomann.de
Akai - MPC Live / Bild: Thomann.de

 

2 Comments Mpc Pads reinigen - 06/7/12

Mpc 2500 Pads reinigen

Reinigen der Pads von verschiedenen Mpc´s

Hallo Beatbastler und Besitzer einer Mpc (oder ähnliche Beatmaschinen, die Pads haben)! Heute möchte ich Euch kurz einen Tipp geben, wie ihr die Pads ein wenig sauber machen könnt, vielen Dank an der Stelle an meinen alten Kumpel Rudi, der mich auf die Idee gebracht hat.

Besonders die schwarzen Pads (im Beispiel hier die Mpc 2500 als special edition) neigen dazu Staub magisch anzuziehen, eine einfache und effektive Variante diese sauber zu bekommen, ist ein handelsüblicher Fusselroller, wie man ihn auch für Kleidungsstücke benutzt (zur Entfernung von Staub und Fusseln von Kleidung und Polstern). So ein Teil kostet vielleicht 1-2 Euro und ist sehr effektiv, meiner hält nun schon seit Wochen und die Pads sind immer schön sauber!

Das wars soweit, kurz und knackig, über Eure Kommentare und Ideen würde ich mich sehr freuen!

Dj Highfly

1 Comment Synthesizer Part 2 – Mc 505 Groovebox - 03/30/12

Mc-505-Groovebox

Die Mc-505 Groovebox von Roland

Hallo Leute, heute möchte ich meine kleine Synthesizer-Serie mit der legendären Mc-505 Groovebox fortführen. Im eigentlichen Sinne ist die Groovebox weit mehr als ein Synthesizer, denn wie der Name schon sagt: es gibt hier ordentlich Groove, also auch einiges an Möglichkeiten um Drumspuren, Pattern, Sequenzen usw. intern im Gerät aufzunehmen, da ich für die Drums eher die MPC benutze beschränkt sich mein Anwendungsgebiet grösstenteils auf die Nutzung der Synthese, den vorhandenen Sounds und deren Einstellmöglichen, kurz gesagt: Als Groovebox Neuling benutze ich die Mc-505 ersteinmal als Midi-Soundmodul (multitimbraler Klangerzeuger mit mehreren Midispuren).

Das Vorläufermodell der Mc-505 war die bekannte Mc-303 aus dem Jahr 1996, welche maßgeblich für verschiedene bekannte Sounds im Bereich der Dancemusik verantwortlich ist.

Sequenzer, Rompler, Synthesizer und Drumcomputer in einem Gerät

 

Mc-505-Groovebox

Mc-505-Groovebox

Es empfiehlt sich auf jeden Fall der Anschluss eines Midikeyboards, um so bequemer die Noten spielen zu können. Über die Taster wird auch mittels Lauflichtprogrammierung (rote LED) die Stepeingabe für die Drums usw. vorgenommen. Ich finde die Bedienung der Mc 505 im Vergleich zur MPC relativ umfangreich, habe aber noch nicht sonderlich viel Zeit damit verbracht (zumindest mit dem Sequenzer).

Sehr interessant und einfach zu bedienen ist der Arppegiator, dessen Noten sich auch per Midi senden lassen und so z.B. mit einem externen Sequenzer aufzeichnen lassen. Das Gerät ist voll mit Demo-Pattern und RPS (Realtime Phrase Sequence) -Pattern, sowie den vorhandenen Sounds (Preset und User – Bänke).

Nun zu den Spezifikationen der Mc 505:

– 64-stimmig polyphon, Filter, ADSR-Hüllkurve
– 714  Dance Music Patterns
– 512 Sounds und 26 Rhythm Sets (Drum und Synthsounds)
– D-Beam Controller zur Kontrolle von Effekten und Tönen durch Hand- und Körperbewegungen
– Drei unabhängige, synchronisierbare Effektprozessoren, Arpeggiator
– Megamix (Kombinieren von div. Pattern)
– Midi Implementation / Sequenzer / Mixer etc.

Dies ist ersteinmal eine kleine Übersicht, ich werde den Artikel erweitern, sobald ich das Gerät besser behersche, mir gefallen besonders die Sounds und Einstellmöglichkeiten mittels Filter, Effekte usw. klingt echt super, hier noch ein paar kleine Videos zur Mc 505, welche maßgeblich dazu beigetragen haben, dass ich mir so ein Gerät auf dem Gebrauchtmarkt gekauft habe (Tipp zum Kauf einer gebrauchten Mc 505: auf ein funktionierendes Display achten, diese sind gerne mal deffekt, lassen sich aber austauschen!):

Viel Spass beim Musikmachen!

Anmerkung: Roland ist ein eingetragenes Warenzeichen der ROLAND CORPORATION in den USA und/oder anderen Ländern und wird hier zur Beschreibung des Artikels genannt.

Comment Reason 5 - 10/1/10

Reason 5 und Record 1.5 nun erhältlich

Reason 7

Seit einigen Wochen sind nun Reason 5 und Record 1.5 im Handel erhältlich. Für alle Neueinsteiger: Reason 5  ist ein virtuelles Studiorack / Software-Synthesizer mit dem man umfangreiche Möglichkeiten geboten bekommt, um eigene Songs zu basteln. Zahlreiche Geräte ermöglichen es, komplexe Musikstücke zu erstellen. Neu in Reason 5 ist z.B. der Drum Designer, der Dr. Octo Rex Loop Player. Mit “Record” und Reason 5 hat man die Möglichkeit analoge Signale aufzunehmen und diese in seine Musikstücke z.B. als Wav-Files einzubinden (z.B. Gesang, aufnehmen Gitarre etc.).

Mit Dr. OctoRex kann man nun bis zu 8 Rex-Files einbinden, Rex-Files (zum Erstellen von Dr. Rex Files ist die Software Recycle ebenfalls von der Firma Propellerheads erforderlich!) sind in Slices aufgeteilte Audiodaten, die als einzelne Parts in den Sequenzer eingebunden werden können. Neu bei Dr. OctoRex ist, wie der Name schon sagt, die Möglichkeit nun 8 verschiedene Files (anstatt nur einem) einzubinden und diese nun auch in verschiedenen Tonhöhen, Pan, Pegel, Decay, Reverb, Frequenzen usw. für die einzelnen Slices zu regeln, hier spart man eine Menge Platz im Rack.

Der Kong Drumdesigner ist ein sehr interessantes Gerät um eigene Drums zu erzeugen (MPC – ähnlich) und diese mithilfe der Pads einzuspielen. Hierzu können Drums erzeugt werden oder per NurseRex (kleine Version des Dr. OctoRex) eingespielt werden.

Mit Reason 5 kann man nun auch Samples analog aufnehmen (z.B. mit dem NN-19), dazu steht eine neue Aufnahmefunktion zur Verfügung, aufgenommene Samples können auch bearbeitet werden.

Vorläufiges Fazit: Reason 5 bringt viele neue Funktionen und Tools mit sich die man ausprobieren und entdecken kann. Besonders interessant ist der Drumdesigner und die Aufnahmefunktion, sowie der neue Dr.Rex Player OctoRex, indem die Slices noch besser editiert werden können.

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Comment Mpc 500 – Erster Eindruck - 07/26/10

mpc-500 kaufen

Mpc 500 – Erster Eindruck und Workflow

Hallo Leute, heute mal wieder ein kleiner Bericht zu den Music Production Center – Geräten, in dem Fall die / das Mpc 500. Heute hatte ich bei einem Freund die Gelegenheit, mir mal das Gerät anzuschauen und kurz zu testen. Soviel vorab: Das Gerät hat eine super Verarbeitung und Qualität!

Das Mpc 500 war in der Standardausführung mit 16 Mb Ram und der 128 Mb Cf-Karte ausgestattet und die Autoload-Funktion war auf “on”, also aktiviert. Um den Ramspeicher vollständig zu nutzen haben wir die Autoloadfunktion ersteinmal deaktiviert (Mode + Pad 2 / Load nach rechts scrollen!).

Mpc mit 16 MB Ram

Mpc mit 16 MB Ram / Erweiterbar

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4 Comments Mpc 1000 – Beat Making Tutorial Part 4 - 02/10/10

beatmaking-vestax-mixer-britcore

Mpc 1000 – Beat Making Tutorial Part 4

Willkommen zum vierten Teil des Beat Making Tutorial!

Im Tutorial Teil 3 haben wir unsere aufgenommen Samples zurechtgeschnitten, in einzelne Regionen unterteilt (Slices / Chops), sowie einzelne Samples oder als komplettes Programm abgespeichert und unterschiedliche Komponenten auf unsere verschiedenen Tracks gelegt. Das Ganze wurde dann per “Entire Memory” in ein neues Verzeichnis auf unsere CF-Card gespeichert.

Tracks, Sequenzen und ein kompletter Instrumental-Song

Heute möchte ich beschreiben, wie wir unsere einzelnen Tracks auf mehre Sequenzen verteilen, um anschliessend daraus im “Song-Menü” einen Beat mit einem Intro und einigen sich abwechselnden Parts erstellen. Ich hoffe, beim Schreiben lerne ich noch etwas dazu und freue mich über Tipps und Tricks von Euch. Anmerkung: Bitte unbedingt das ausführlichere original MPC Akai Handbuch lesen!

MPC_Track_Mute

Tracks Solo/Mute spielen: Der Aufbau der einzelnen Tracks sah bisher vor, dass wir die einzelnen Elemente vom Beat auf die jeweiligen Tracks verteilt haben (Track 1: Kick, Track 2: Snare, Track 3: HiHat usw.), um diese separat im “Livespiel” an-und ausschalten zu können, dafür gibt es die “Track Mute” Funktion (siehe Bild), in der man die einzelnen Tracks während des Abspielens mit Hilfe der einzelnen Pads aktivieren – und deaktivieren kann (wird häufig auch im Live-Einsatz benutzt). [ Artikel weiterlesen… ]

6 Comments Mpc 1000 – Beat Making Tutorial 1 - 02/2/10

mpc 1000

Mpc 1000 – Beatmaking Tutorial 1 (Für Einsteiger)

Hallo Musiker, Beatmaker, Hip Hop Fans!

Nach meinem ersten Eindruck zur Mpc 1000 möchte ich heute ein kleines Tutorial über das “Beat making” mit der mpc 1000 machen, auf den anderen Mpc´s dürfte die Vorangehensweise ähnlich oder fast gleich sein (z.B. Mpc 2500 usw.). Als Betriebssystem (OS) wurde auf dem vorliegenden Gerät das JJ OS 1, ver. 4.99L installiert, mit dem Akai Betriebssystem (2.13) ist der Ablauf fast identisch und sollte zum gleichen Ergebnis führen. Ich beschreibe ersteinmal die ersten Schritte zu einem einfachen Beat, der mit den ausgelieferten Samples der Akai 128 MB Compact Flash-Speicherkarte gemacht werden kann (Drum Kits, einzelne Samples, Programme ect).

Samples / Instrumente und Programme laden

Nach dem Einschalten der Mpc befindet man sich im Hauptmenü und hat mit der “Mode”-Taste die Möglichkeit, verschiedene Menüpunkte zu öffnen. Wird die Mode-Taste gedrückt, blinkt sie und man kann durch das Drücken der verschiedenen Pads die Menüs auswählen, wir starten hier ersteinmal mit dem Pad 2, über dem man auch die gelbe Schrift “Load” sehen kann, um ein Sample zu laden und einem Pad zuzuweisen. Insgesamt stehen uns 16 Pads pro Bank (Bank A, B, C und D) zur verfügung, also insgesamt 64 Samples (oder Layer).

mpc1000_load_menue_pgm

Im Load Menü können wir nun mit den Pfeiltasten navigieren und uns durch die Verzeichnisse bewegen, die sich bereits auf der mitgelieferten Karte befinden. Auf der Karte (Load: Memory Card) sieht man das Verzeichnis Drum&Percussion, Internal und Misc Programs. Wir gehen ins Verzeichnis Drum&Percussion und scrollen mit dem “Data wheel” nach unten zum Ordner TR808_Kit, welches wir öffnen. Hier sehen wir eine Auflistung verschiedener Samples 808 Clap.wav usw. und eine .PGM Datei, welches eine Programmdatei ist, die sämtliche Samples als ein komplettes “Set” lädt. Man kann auch eigenes Sets als Programmdatei abspeichern, dazu später mehr. Im vorliegenden Programm wurden alle Samples vereint und den entprechenden Pads zugewiesen. Wir laden die TR808 Kit.PGM – Datei mit der Funktionstaste F5 (do it) und bekommen bekommen ein neues Fenster, in dem man festlegen kann, ob man das Programm inklusive der enthaltenen Samples laden möchte (with samples) oder ohne (program only) und ob wir vorhandene Samples ersetzen möchten, wir möchten dies tun und klicken erneut auf F5. [ Artikel weiterlesen… ]

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