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Comment MPC – Beatmaking Workshop in Berlin - 12/12/15

Mpc Workshop- Tonstudio

Hallo liebe Musikfreunde! Ich habe im Januar 2010 meinen ersten Artikel zur MPC 1000 und später zahlreiche Tutorials zum Thema Beatmaking geschrieben. Mittlerweile haben mich doch einige Rückfragen zum Thema „Beatmaking“ bzw. Musikmachen mit der MPC (Music / Midi Production Center) erreicht. Insbesondere Einsteiger haben es am Anfang – aufgrund der Komplexität der Geräte – nicht immer einfach, einen dauerhaft motivierenden Einstieg zu finden. Meine Erfahrungen konnte ich bisher mit der MPC 1000, MPC 500, MPC 5000, MPC 2500 SE und der MPC Studio sammeln. Der Fokus ist bei mir im Laufe der Jahre immer mehr in Richtung „externe analoge und digitale Hardware“ gewandert. Für mich gibt es ständig was zu lernen und ich freue mich dabei natürlich, wenn man auf Gleichgesinnte trifft.

MPC – Workshop für Einsteiger

Mpc 2500 / Music Production Center

Mpc 2500 / Music Production Center

Für Einsteiger / Anfänger habe ich in letzter Zeit ein kleines Konzept entwickelt, um die verschiedenen Schritte beim Aufbau eigenener Beats und Instrumentale anschaulich und ohne „Fachchinesisch“ zu vermitteln. Insbesondere das Verbinden der MPC mit externen Midigeräten macht dabei besonders viel Spass, auch dabei kann man ein relativ umfangreiches Thema zumindest auf die „ersten Schritte“ vereinfacht darstellen. Komplizierter wird es dann, wenn man bei diversen Synthesizern mittels subtraktiver Synthese, FM etc. eigene Klänge erstellen und einsetzen möchte.

Im Bereich der Synthesizer bin ich noch permanent am dazulernen und beschränke mich in den Workshops und Tutorials auf Presets und einfache Klangveränderungen, dem Arrangieren, Laden und Abspeichern von Sounds und Songs. [ Artikel weiterlesen… ]

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Comment Drumkits vom Synthesizer benutzen - 06/29/12

Roland-JX-305-Synthesizer

Externe Drumkits vom Synthesizer in einer Mpc benutzen

Ich habe in letzter Zeit sehr viel mit verschiedenen Drumkits einiger Synthesizern (z.B. die Drumkits vom Roland Jx-305 oder Emu Pk-6) experimentiert und diese auf meiner Mpc 2500 Se eingespielt. Heute möchte Euch einige Beispiele zur Nutzung von Drumkits per Midi in einer Mpc beschreiben. Wie man die Mpc per Midi verbindet wurde bereits in früheren Artikeln beschrieben.

In diesem Beispiel benutze ich einen digitalen Synthesizer, der in seinen „Presets“ bereits über mehrere Drumkits verfügt, die im jeweiligen „Part“ ausgesucht werden können. Beim Jx-305 ist hierfür der Part 8 vorgesehen, in der Regel werden Drums auf der Midispur 10 eingespielt (wohl eine Art Norm). Bei der Mpc 2500 stelle ich meinen ersten „Track“ auf den entsprechenden Midikanal 10 und kann nun das ausgewählte Drumkit direkt über die Pads spielen. Die Pads lassen sich – wie wir wissen – auf 4 Bänke verteilen, A,B,C und D und können so insgesamt 4×16 = 64 Sounds spielen (Mpc 2500). Beim Durchschalten der Bänke hören wir, das die enstpechenden Drumkits quasi vom Synthesizer auf die Pads verteilt sind und wir können diese nun einzeln auf der MPC aufnehmen.

Einen Track pro Instrument / Schlagzeug-Element vom Drumkit

Damit man zum Einen die Lautstärke der verschiedenen Schlagzeug-Elemente an der Mpc regeln und alle einzelnen Elemente später stummschalten kann ist es empfehlenswert, jedes HiHat, jeden Drum usw. auf einen neuen Track der Mpc zu verteilen, so ist es später viel einfacher die Spuren zu kombieren (HiHat-Spur an/aus, Drums variieren lassen, Modulationen, Sound-Veränderungen usw.).

Mpc Midi Drums

Mpc 2500 - Midi Kanal 10 - einzelne Drumspuren

Wie man auf dem Bild sehen kann, wurden in einer Sequenz verschiedene Drumspuren (Tracks) angelegt, die sich einzeln an- und auschalten lassen mute/solo usw. , die Spuren mit dem Namen „Instr.“ sind hingegen weitere Midikanäle mit anderen Instrumenten (Bass / Leadsound).

Geschwindigkeit/ Synchronisation / Latenz:

Bei vielen Geräten kann die Geschwindigkeit in Bpm (Beats per Minute) eingestellt werden, desweiteren gibt es Funktionen, welche die Midisynchronisation regeln ( Midi Clock), sobald ich beim Jx-305 Synthesizer die selbe Geschwindigkeit wie die meiner Mpc eingestellt habe, laufen auch „bewegte“ Sounds / Arpeggiator etc. synchron zum Beat. Die einzelnen Drumkits lassen sich erstaunlich präzise und nahezu latenzfrei spielen.

Nun kann man seine entsprechenden Pattern/Einstellungen am Synthesizer speichern und einen Namen vergeben, um die Einstellungen später nach dem Ausschalten der Geräte aufrufen zu können. Einfacher ist wahrscheinlich das Abrufen der verschiedenen Bänke und Sounds mittels Midi Progam Chance, Bankselect, MSB, LSB usw., dies wird aber einen eigenen Artikel erfordern, Midi ist in dem Bereich realtiv komplex.

Ich hoffe es sind nützliche Informationen dabei, ich freue mich über Eure Kommentare und über Ergänzungen zum Artikel, viel Spass beim Beatmaking!

Dj Highfly

DjHighfly – experimentell 175 dnb dez 11 by djhighfly

Comment Synthesizer Part 9 – Korg Trinity - 04/26/12

TR Rack

Korg Trinity – digital Synthesizer (TR Rackversion)

Der Korg Trinity ist ein 16 fach multitimbraler und 32 stimmiger digitaler Synthesizer aus dem Jahr 1998 (Die 61 Tasten-Keyboard und Workstation-Version kam erstmals im Jahr 1995 auf den Markt). Das Gerät verfügt über 512 Programm – Patches, und 512 Performance – Patches, die Sounds werden über die sogenannte ACCESS (Advanced Control Combined Synthesis System) Synthese generiert, insgesamt befinden sich im Speicher 32 MB an PCM Wellenformen (48kHz Sampling).

Die Effektsektion umfasst 2 Mastereffekte und 8  gleichzeitig einsetzbare Inserteffekte, wovon 14 Rythmus-Algorithmen für die Mastereffekte und ca. 100 Effekt-Algorithmen für die Inserteffekte zur Auswahl stehen. Das Rack hat die Standardgrösse von 19 Zoll breit, bei einer Höheneinheit (1 HE = 44,45 Millimeter) hoch. Das Gerät kann über Midi (Midi in/out/thru) angesteuert werden, zusätzlich gibt es einen Host-Anschluss für den Computer und 4 Audio-Ausgänge. Das Display ist zweizeilig und Hintergrundbeleuchtet, die Schrift ist relativ gross und gut ablesbar.

Tr-Rack Synthesizer

Tr-Rack Menü

Auch dieses Soundmodul eignet sich sehr gut als Studio-Erweiterung. Wenn man bereits über ein Masterkeyboard verfügt kann das Gerät in das bestehende Setup (z.B. in ein Rackgehäuse) integiert werden. Trotz seines Alters klingen die Sounds sehr druckvoll und authentisch, die Patches sind in verschiedene Kategorien unterteilt, als Hauptauswahl gibt es hier die sogenannten „Combis“ und die „Programme“, Combis sind im Multimodus zusammengefasste und als Layer oder Split kombinierte umfangreiche Sounds, die Programme hingegen sind einzelne Sounds wie z.B. Bässe, Gitarren, Piano, Synth usw., auch hier findet man sehr satte Pads und mächtige Bässe etc. zur Auswahl.

Dieser Artikel ist nur eine kleine Übersicht, im nächsten Teil werde ich etwas genauer auf die einzelnen Einstellungen eingehen und evtl auch einen Mp3-Demosong hochladen, untenstehend noch 2 Videos zum tollen Trinity Synthesizer als Überblick:

Korg TR-Rack Motion Synth demos:

Korg TR-Rack per M-Audio Midikeyboard gespielt:

Anmerkung: Korg ist ist ein eingetragenes Warenzeichen
und wird hier auschliesslich zur Beschreibung des Artikels genannt.

1 Comment Synthesizer Part 5 – Korg Microstation - 04/17/12

Korg Microstation Synthesizer

Der Microstation Synthesizer von Korg

Die Microstation ist ein 16 fach multitimbraler Synthesizer mit 61 Tasten / 5 Oktaven und 120 Stimmen. Die Sounds erstrecken sich über 512 Sound-Programme (Singlesounds), 384 Combinations, 48 Drumkits und 256 GM2-Programme. Interessant ist auch hier wieder die Vorhörfunktion (Audition), wo man auf Knopfdruck einzelne Phrasen/Melodien der Singlesounds anhören kann, um so einen besseren Eindruck der Möglichkeiten zu bekommen. Das Gerät verfügt über einen eingebauten 16 Spuren Sequenzer (+ Master), was die Microstation, wie der Name schon sagt, zu einer kleinen Workstation macht. Gepeichert werden die Songs auf einer Sd-Karte. Aufgenommen werden die Songs dann per Step-Eingabe oder im Loop-Modus / optische Eventanzeige. In diesem Artikel erläutere ich einfach mal einige einfache Bedienungsschritte:

Der Synthesizer als Soundmodul

Ich habe mir den Synthesizer besorgt, weil mir zum Einen die Sounds und der polyphone Arpeggiator sehr gut gefallen, und zum Anderen kann man mittels Sequenzer auch ohne Pc oder weitere Hardware Ideen umsetzen und aufzeichnen (Midinoten). In diesem Artikel gehe ich auf die Benutzung der einzelnen Kanäle und das Abspeichern des Templates ein wenig genauer ein.

Cutoff Resonance Eg Release

Man hat die Möglichkeit über den SEQ-Button verschiedene Einstellungen für seinen Song vorzunehmen, z.B. die Songlänge, die Namen der einzelnen Tracks, Kopieren, einfügen usw. genauere Beschreibungen hierzu im Handbuch oder als Pdf, wichtig für mich war hier ersteinmal die Einstellungen für „Templates“, dort werden die einzelnen Kanäle eingestellt oder man kann vordefinierte Templates laden. In meinen ersten Stunden am Synthesizer habe ich einfach im Sequenzermodus über die Buttons 1-16 für jeden Kanal einen Sound ausgesucht, um die einzelnen Kanäle per Midi anzusteuern, das hat sehr einfach funktioniert und schon zu anständigen Ergebnissen geführt.

Dabei wird jeder Singlesound auf einen Kanal geladen und am Sequenzer (bei mir die Mpc 2500 se) angesteuert, man kann das Template dann unter einen eigenen Namen abspeichern. Es ist ebenfalls möglich sogenannte Combis / Kombinationen in diese Templates zu laden, bei den Combis werden je nach Einstellung z.B. mehrere Singleprogramme übereinander gelegt (Layer) oder auf die Tastatur verteilt (Split), so nimmt man sehr häufig die linke Hälfte für den Bass usw., rechts dann Leads etc., auch ist eine Einstellung möglich, welche die Anschlagstärke der einzelnen Sounds regelt (Velocity).

Über die Transportbuttons kann man eigene Songs aufnehmen, dies funktioniert im Loop-Modus oder per Stepeingabe. Weitere Informationen bieten die sehr interessanten Tutorialvideos von Korg und einige andere Videos im Internet. Die Tastatur lässt sich trotz der kleinen Tasten sehr gut spielen. Im zweiten Teil gehe ich etwas genauer auf die einzelnen Funktionen ein, dies ist erstmal eine kleine Übersicht, auf jeden Fall sind die Presetsounds sehr interessant und von der Technik her ähnlich wie die der grossen M50-Workstation. Momentan benutze ich das Gerät als Soundmodul, um für die Mpc verschiedene Kanäle mit interessanten Sounds aufnehmen zu können, später erstelle ich eigene Kombinationen und werde auch den (etwas schwer zu bedienenden) internen Sequenzer ausführlicher Testen. Natürlich lassen sich die Sounds auch bearbeiten (Cutoff und co). Es macht sehr viel Spass Combinationen zu laden und per Arpeggiator vorhandene Beat-Muster abzuspielen, um einfach auch zu üben, denn wie wir wissen: Übung macht den Meister 😉

Vorläufiges Fazit: Ein sehr feiner und kompakter Synthesizer / Rompler, mit sehr interessanten Sounds, die Audition Vorhörfunktion von 383 Sequenzen macht viel Freude und gibt einen guten Einblick auf die Verwendung von Klängen und Instrumenten (Lernfunktion!) und für mich sind auf jedenfall die Flächen und spacigen Sounds, sowie die Bässe und einige andere Features sehr passend für die Musik, die ich machen möchte, Brot – und Butter – Sounds (Piano, Strings etc.) gibt es ebenfalls reichlich, sowie jede Menge sehr gelungene Drumkits, auch per Mpc konnte ich diese sehr einfach spielen und benutzen, dabei nicht vergessen das Template der Microstation zu speichern. Achso: zum Synthie gibt es noch eine Software zum Editieren (Standalone) oder als VST-Plugin!

Interessante Videos zur Korg Microstation:

 

Anmerkung: Korg ist  ist ein eingetragenes Warenzeichen
und wird hier auschliesslich zur Beschreibung des Artikels genannt.