Posts Tagged ‘Musik Software’

Comment Reason 5 - 10/1/10

Reason 5 und Record 1.5 nun erhältlich

Reason 7

Seit einigen Wochen sind nun Reason 5 und Record 1.5 im Handel erhältlich. Für alle Neueinsteiger: Reason 5  ist ein virtuelles Studiorack / Software-Synthesizer mit dem man umfangreiche Möglichkeiten geboten bekommt, um eigene Songs zu basteln. Zahlreiche Geräte ermöglichen es, komplexe Musikstücke zu erstellen. Neu in Reason 5 ist z.B. der Drum Designer, der Dr. Octo Rex Loop Player. Mit “Record” und Reason 5 hat man die Möglichkeit analoge Signale aufzunehmen und diese in seine Musikstücke z.B. als Wav-Files einzubinden (z.B. Gesang, aufnehmen Gitarre etc.).

Mit Dr. OctoRex kann man nun bis zu 8 Rex-Files einbinden, Rex-Files (zum Erstellen von Dr. Rex Files ist die Software Recycle ebenfalls von der Firma Propellerheads erforderlich!) sind in Slices aufgeteilte Audiodaten, die als einzelne Parts in den Sequenzer eingebunden werden können. Neu bei Dr. OctoRex ist, wie der Name schon sagt, die Möglichkeit nun 8 verschiedene Files (anstatt nur einem) einzubinden und diese nun auch in verschiedenen Tonhöhen, Pan, Pegel, Decay, Reverb, Frequenzen usw. für die einzelnen Slices zu regeln, hier spart man eine Menge Platz im Rack.

Der Kong Drumdesigner ist ein sehr interessantes Gerät um eigene Drums zu erzeugen (MPC – ähnlich) und diese mithilfe der Pads einzuspielen. Hierzu können Drums erzeugt werden oder per NurseRex (kleine Version des Dr. OctoRex) eingespielt werden.

Mit Reason 5 kann man nun auch Samples analog aufnehmen (z.B. mit dem NN-19), dazu steht eine neue Aufnahmefunktion zur Verfügung, aufgenommene Samples können auch bearbeitet werden.

Vorläufiges Fazit: Reason 5 bringt viele neue Funktionen und Tools mit sich die man ausprobieren und entdecken kann. Besonders interessant ist der Drumdesigner und die Aufnahmefunktion, sowie der neue Dr.Rex Player OctoRex, indem die Slices noch besser editiert werden können.

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Akai MPC X / Bild: Thomann.de
Akai - MPC X / Bild: Thomann.de

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Comment Reason 5 und Record 1-5 - 06/25/10

Reason 5 und Record 1.5

Propellerheads kündigt Reason 5 und Record 1.5 an

Hallo Musiker und Beatbastler! Ich habe neulich im Newsletter von Propellerheads die Info erhalten, dass demnächst Reason 5 und Record 1.5 erscheinen. Hier einige Informationen dazu:

Neue Geräte und Funktionen in Reason 5 und Record 1.5:

– Dr. Octo Rex
– Neue Sequenzerfunktionen
– Neptune Pitch Adjuster für Record 1.5
– Live Sampling mit Record 1.5 und Reason
– Kong Drum Designer für Reason 5

Interessant ist bei Reason 5,  dass der Dr. Octo Rex den bisherigen Dr. Rex Player ablöst und durch zahlreiche neue Funktion erweitert wird (wie derName “Octo” schon sagt bis zu 8 Dr Rex Loops in einer Instanz usw.). Hiermit erspart man sich schon einmal eine Menge einzelner Dr Rex Geräte im Sequenzer und bekommt so eine bessere Übersicht. Hier ein kurzes Videos dazu:

Die Neuen Versionen der Programme Reason und Record werden wahrscheinlich im Spätsommer erscheinen, wir halten Euch auf dem Laufenden, gerne könnt Ihr auch den Feed abonnieren oder mich bei Facebook kontaktieren.

Weitere Informationen und Links:

propellerheads.se

Delamar – Reason 5 und Record 1.5: Erste Details

1 Comment Tonstudio Hardware und Software - 04/27/09

tonstudio hardware und software -virtuelle instrumente

 

Hallo Musiker und Hobby-Produzenten,

aufgrund einiger Anfragen, womit wir unsere Musik aufnehmen, und was wir zum Musikmachen für Instrumente, Software – Hardware usw. benutzen, möchte ich Euch heute eine aktuelle Liste vom Tonstudio Equipment vorstellen, welches wir so anwenden und auch weiterempfehlen möchten. Diese Empfehlung ist eher für Hobby und Freizeitmusiker gedacht, die nicht soviel ausgeben möchten, wie man es z.B. in professionellen Studios macht. Der Artikel ist gewissermaßen “Ein preiswertes Tonstudio Teil 2” – Schritt für Schritt zu einem kleinen Tonstudio. Ich versuche die verschiedenen Produkte der Reihe nach aufzulisten, damit man einfacher nachvollziehen kann, in welcher Reihenfolge die Musik produziert werden kann, bzw. wie wir es häufig machen. Vorraussetzung  für den Aufbau des kleinen “Beispiel” – Tonstudios ist ein Notebook oder Desktop-Computer, der ausreichend Leistung hat.

Schritt 1

Die Soundkarte M-Audio ProFire 610 FireWire Audio-Interface

Wir benutzen das Vorgänger-Modell, die M-Audio 410 FireWire, heute würden wir die 610 wählen, da hier mehrere Ein und Ausgänge vorhanden sind und die gesamte Soundkarte noch zusätzliche Features und eine neue Software bietet. Klang bis 24 Bit/192 kHz, das Midi-Interface, die Software usw., also alles vorhanden, um seine Songs in einer guten Qualität zu produzieren und zu hören (am besten über gute Studio Monitore oder Kopfhörer, siehe weiter unten). [ Artikel weiterlesen… ]

Comment Reason4 und Adobe Audition im Rewire-Betrieb - 03/22/09

Hallo Soundtüftler und Produzenten,

heute möchte ich ein wenig über die Verbindung mit Reason (in dem Fall Reason 4.01) und Adobe Audition (1.5) schreiben, um so evtl. ein wenig zum Verständnis dieser Technik beizutragen. Anmerkung: Dieser Artikel ist als kleine Hilfestellung und Einleitung zu verstehen und ersetzt nicht die Benutzung der Handbücher oder die professioneller Bücher / Tutorials, da dort sehr viel umfangreicher und fachgerechter auf die Materie eingegangen wird.

Reason 4 und Adobe Audition 1.5 als Rewire Verbindung

reason4-rewire-adobe-audition-07

Reason als Synthesizer-Applikation verfügt nicht über die Funktion der Audioaufnahme, sondern dient als [ Artikel weiterlesen… ]

1 Comment Reason 4 HipHop Demo - 12/4/07

Hallo HipHop Freunde!

Ich hatte nicht besonders viel Zeit in den letzten Wochen um mir Reason 4 genauer anzuschauen, habe aber mal auf die schnelle ein kleines Electro-HipHop Demo für Euch gemacht und es mit einem Acapella von den Beastie Boys (Crawlspace 108 bpm) unterlegt.

Auf den Webseiten der Beastie Boys kann man sich zahlreiche Acapella Tracks runterladen um daraus eigene Mixe zu erstellen, mehr dazu unter dem genannten Link.

Nun zu meinem Demosong:

Downloaden könnt Ihr Euch das Demo hier.

Insgesamt sind es 12 Spuren, einige davon habe ich dupliziert um dieselben Melodien mit anderen Instrumenten einzuspielen.

Das Demo habe ich ohne Keyboard gemacht, einfach mit der Maus ein paar Noten in den Sequenzer eingetragen, diesmal habe ich mir den Matrix-Sequenzer ein wenig genauer angeschaut und damit die Melodien gespielt. Einige Basslines sind wiederum mit dem Subtractor gespielt.

Beats kommen unter anderem von Dr.Rex, NN19 Sampler und Redrum. Als Mastering Suite habe ich das Default Mastering Suite-Preset gewählt und auf meine Bedürfnisse eingestellt.

reason4-hiphop-demo-djhighfly1

Das Acapella von den Beastie Boys habe ich zuvor in Wav umgewandelt (geht auch per Winamp in den Preferences, mit dem Nullsoft Diskwriter-plug-in!) und dann als Sample in den NN19-Sampler geladen.

Ich hoffe euch gefällt meine Electro-Version, ein wenig Turntablism fehlt natürlich noch 😉

 Viel Spass beim Ausprobieren und Musikmachen!

DjHighfly

Dez.07

Update!

Hallo Leute, Ihr könnt Euch den Beastie Boys Demosong auch hier anhören

Viel Spass damit!

Dj Highfly

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15 Comments Ein preiswertes Tonstudio - 10/2/07

Mischpult mit Soundkarte

Hallo Musikergemeinde 😉

Heute möchte ich Euch einmal einen Überblick über unser Tonstudio, die entsprechende Hard-und Software, sowie zur Einrichtung des Raumes geben.

Tonstudio Synthesizer und MPC

Ein preiswertes Tonstudio

Vorwort:

Preiswert bedeutet hier in jeder Hinsicht “seinen Preis wert”, gute Klangeigenschaften und zahlreiche musikalische Möglichkeiten sollte man schon haben, jedoch sollte die Anschaffung für Normalverdiener und Hobby-Musiker finanziell schon erschwinglich sein.

Auf der Suche nach einem günstigen Online-Shop für Musikinstrumente und Software habe ich diesen Händler gefunden, der auch gute Kritiken in verschiedenen Foren hat. 

Es gibt Mikrofone, welche alleine schon mehr kosten, als unser komplettes Studio, das sind dann wiederum ganz andere Maßstäbe und eher sinnvoll für Profis. Vieles wird heutzutage auch überbewertet, mit ein wenig Know-How und ein Gefühl für gut abgemischte Songs und ein technisches Verständnis reichen oft aus, um mit einfachen Mitteln interessante Alben zu produzieren, es kommt auf die Musik an. Man erinnert sich z.B. an Alben, die damals noch mit dem Amiga 500 produziert wurden, z.B. die Mental Disorda Platten, oder die Hideouz Newcome Alben usw.

Ich glaube, einige Singles von Gunshot wurden auch mit einem Amiga gemacht (kann auch ein Atari St gewesen sein, mit Midi und Samplern / Akai s 2000 etc.). Man bedenke, dass der Amiga mit seinem Soundchip “Paula” nur 8 Bit/Mono hatte, dennoch konnte man mit einigen Tricks die Qualität schon vernünftig steigern, indem z.B. Samples langsam aufgenommen und schneller abgespielt wurden. Vocals wurden jedoch meistens auch damals in professionellen Studios aufgenommen.

Die Austattung:

Momentan werkelt bei uns im Studio (noch) ein Notebook mit recht vernünftigen Werten herum, wie z.B. 4 Gb-Ram und eine recht flotte Cpu. Ein verlgeichbarer Desktop-Pc, der lediglich für die Musikproduktion eingesetzt wird, dürfte aber nichtmehr als 300-400 Eur kosten, zumal wir bei uns eine externe Soundkarte benutzen, die

M-Audio Firewire 410 (M-Audio 610)

Im Test der Zeitschrift “Keys” in der Ausgabe 11/03 hat die M-Audio 410- Soundkarte ganz gut abgeschnitten, bemängelt wurde hier lediglich das man nur zwei Analoge Eingänge hat. Wir sind jedenfalls zufrieden, auch die Bedienung und die Software lässt sich für Gelegenheitsmusiker schnell erlernen.

Der Musik-Pc benötigt demnach nicht einmal eine interne Soundkarte, man kann somit bei der Auswahl und Konfiguration des Musik-Computers diesen Aspekt bei der Zusammenstellung bereits mit einplanen. Meine Empfehlung ist derzeit die M-Audio 610, siehe Bild links.

Update: durch das Anschliessen diverser Synthesizer ist nun auch eine neue Soundkarte fällig geworden, das Phonic Helix Board, mehr dazu in einem gesonderten Artikel!

Die Soundkarte wird demnach an unser Notebook also per Firewire (IEEE 1394) angeschlossen und läuft dann mittels eigener Treiber und Mixer-Software. Es gibt bei M-Audio bereits Treiber für Windows Vista 32 Bit.

Von der Soundkarte gehen Klinkenstecker in einen 4 kanaligen Kopfhörerverstärker mit Monitorregler, dem

PRESONUS HP4

Der Kopfhörerverstärker ist recht edel verabeitet, ist recht schwer vom Gewicht und leistet allgemein eine gute Arbeit. Der Sinn dieses Gerätes ist folgender:

Da wir uns eine Gesangskabine gebaut haben (siehe Artikel zum Bau einer Gesangskabine), in der der/die Sänger/inn einen Kopfhörer mit möglichst lauten Signalen benötigt, eignet sich dieser Kopfhörerverstärker sehr gut dafür, da an das Gerät mehrere Kopfhörer (für die Person die Aufnimmt, der Person in der Gesangskabine + Zuhörer) angeschlossen werden können und einzeln die jeweiligen Lautstärken eingestellt werden können.

Als weitere Funktion soll hierbei noch der Monitor-Mute Schalter erwähnt werden, diesen brauchen wir recht häufig, das wir über Aktive Lautsprecher / Monitore verfügen, womit wir zum nächsten Punkt kommen – Monitore: 

Es handelt sich hierbei um 2 Wege-Aktiv Lautsprecher mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Man erhält hiermit eine 130 Watt Gesamtleistung mit recht guten Klangeigenschaften. Im ca. 15 Quadratmeter kleinen Raum, indem wir unser Studio eingerichtet haben, machen die Lautsprecher einen enormen Druck und reichen vollkommen aus, auch für höhere Ansprüche uneingeschränkt empfehlenswert.

Da es sich hier um eine wichtige Anschaffung handelt, gillt es sich zu vor einem Kauf zu informieren, Testberichte durchzulesen und gegebenfalls die Lautsprecher vor Ort beim favorisierten Händler einmal anzuhören. Anmerkung: Als wir Besuch von anderen Musikern hatten, haben sich von den Kollegen spontan zwei Musiker zum Kauf dieser Lautsprecher entschieden, so überzeugt waren sie vom Sound, sie machen echt was her.

Die Monitore harmonieren sehr gut mit der Soundkarte (gleicher Hersteller M-Audio) und dem Kopfhörerverstärker, da es kaum Umwege bzw. störende Quellen gibt, es gibt hier einen ziemlich direkten Kabel-Weg.

Hier eine Übersicht der angeschlossenen Geräte

Übersicht 1:

Tonstudio-Setup1

Da die Musikproduktion Anfangs auch in die mobile Richtung gehen sollte, eigenen sich somit alle Elemente für einen schnellen Auf-und Abbau. Für das Notebook wurde somit auch eine externe Usb 2.0-Festplatte gewählt.

Die Kopfhörer

Als ebenfalls wichtiges Element gelten für uns die Kopfhörer, hier wurde auf die bekannte Qualität der Firma Beyerdynamic vertraut und Kopfhörer gekauft, welche über sehr gute Eigenschaften verfügen, die

BEYERDYNAMIC DT 770 PRo

und die

BEYERDYNAMIC DT 990 PRO

Es sind beides Studio-Kopfhörer mit sehr guten Klangeigenschaften und hohem Tragekomfort. Man kann hier wirklich stundelang Musik hören ohne das die Kopfhörer als störend empfunden werden.

Auch hier heisst es wieder: Ausprobieren und testen, von uns aus bekommen die Kopfhöhrer eine klare Kaufempfehlung, super Sound auch in den ganz tiefen Bereichen.

Zurück zur Gesangskabine und dessen Einrichtung:

Die Gesangs-Aufnahme in der Gesangskabine

Gesang-Aufnahme

Wir sehen hier einen Auschnitt aus unserer Gesangskabine mit einem RODE NT1-A Großmembran-Mikrofon und dem dazugehörigen Popkiller, sowie die BEYERDYNAMIC DT 770 PRO – Kopfhörer und einem SE ELECTRONICS REFLEXION FILTER.

Unsere Kabine wurde bereits mit Noppenschaumstoff ausgekleidet, der Reflexion Filter sorgt zusätzlich für eine “trockenere” Aufnahme.

Wie das Nt1-A Mikrofon klingen kann, kann man sich sehr gut auf unserer Cd anhören, der Kollege Pillah-K macht mit seinen zur Verfügung stehenden Mitteln (wie z.B. dem Mikrofon) bemerkenswert klare und verständliche Vocal-Aufnahmen. Hinzu kommt natürlich die jahrelange Erfahrung in dem Bereich. Ein Eindruck könnt Ihr Euch hier beim Reinhören unseres Mp3 Cd-Demos verschaffen. Ein Demo zu den Aufnahmen in unserer Kabine und mit unserer Technik erstellte Songs stelle ich Euch bald als Mp3-Datei zum Download zur Verfügung.

Eingabegeräte – Keyboards und Midigeräte

Im Grunde reichen hier wenige Geräte aus, um Noten in das entsprechende Programm einzuspielen, auch hier wurden von uns recht preiswerte Produkte gewählt, z.B. das

Midi -Usb Keyboard

Ein recht einfach zu bedienendes Usb-Keyboard welches auch von unserer Sequenzer-Software “Reason” erkannt wird und somit gleich genutzt werden kann, um Noten (anschlagdynamisch) aufzunehmen. Als weiteres Midi-Keyboard dient ebenfalls der analoge Modeling Synthesizer Microkorg, der Firma Korg. Diesen Synthesizer benutzt z.B. auch die von mir sehr hoch geschätze Gruppe Prodigy.

Korg Microkorg 

Neben seiner Eigenschaft als Midi-Keyboard (per Midikabel direkt an die Soundkarte angeschlossen) kann der Synthesizer auch als analoge Klangquelle genutzt werden. Es gibt hier zahlreiche Presets zu verschiedenen Musikrichtungen (z.B. Drum and Bass, Hip Hop, Techno usw.) und man kann ein Mikrofon anschliessen um einen eingebauten Vocoder zu benutzen.

Als hochwertigen Vocoder werden wir uns dennoch auf die Suche nach einem Roland Svc-350 Vocoder machen, falls zufällig jemand ein gut erhaltenes Gerät zum Verkauf anbieten möchte, würden wir uns freuen ein Angebot zugeschickt zu bekommen.

Es gibt sehr viele Informationen rund um den Mircokorg im Internet, z.B. Videos bei Youtube über den Microkorg.

Möglichkeiten um Drums einzuspielen

Akai Mpd 24

USB/MIDI Controller

Hiermit können wir einzelne Drumpassagen in unseren Sequenzer einspielen, die einzelnen Pads lassen sich auch belegen um zu Beispiel Melodien einzuspielen, wie z.B. eine Bassline oder ähnliches.

Auch hierzu gibt es zahlreiche Internetseiten zu den Themen Drumpads und Midicontroller .

Weitere Aufnahmequellen – Analog

Zum Aufnehmen weiterer analoger Quellen benutzen wir ein Mischpult, womit wir die Möglichkeit haben, einige Quellen wie z.B. die Technics Mk2 Plattenspieler aufzunehmen. Die Plattenspieler selbst sind jeweils an einem 2 Kanal-Mixer angeschlossen. Unsere 2 Kanal-Mixer sind umgebaut und mit einem Kippschalter versehen worden, um eine bestimmte Scratchtechnik (Drills) besser ausüben zu können. Mehr Infos dazu in der Rubrik Djs und Turntablism.

Soundkraft Compact – Kleinmixer

Hier können wir die jeweiligen 2-Kanalmixer anschliessen oder zum Beispiel weitere Quellen wie den Microkorg. Zwischen einem Vestax-2 Kanal Mixer wurde ausserdem noch ein Pioneer Fx 500 angeschlossen um saubere Hall und Echo-Effekte beim Scratchen zu bekommen. Diese Gerät wird jedoch selten zur Aufnahme zwischengeschaltet, da wir Effekte dann eher mit der Audio-Software erstellen, womit wir auch beim Thema Software angekommen sind.

Software zur Musikproduktion

Zum Erstellen von Instrumentalen wird grösstenteils die Software Reason der schwedischen Firma Propellerheads benutzt. Gelegentlich benutzen wir die sogenannte “Rewire-Funktion”, um Reason und das Programm Cubase der Firma Steinberg gleichzeitig zu nutzen.

Da Reason nicht über eine Audioaufnahme-Funktion verfügt, bietet sich dieses Zweiergespann gut an, Von Reason kommen dann die Instrumental-Stücke und mit Cubase (SL) wird Audio aufgenommen (z.B. Vocals, Scratche oder Synthesizer)

Zur Verfügung stehen uns folgende Software-Produkte:

– Reason 3.0 (es gibt nun ein Update auf Reason 4 )
– Update! Reason 4 gibt es hier: Reason 4

– Cubase SL von Steinberg
– Adobe Audition – ehemals Cool Edit
– Propellerheads Recycle
– Hypersonic 2 – Vst Plugin und Stand-Alone Software

Soweit ersteinmal eine Übersicht, ich hoffe Ihr könnt Euch ein Wenig für den Aufbau eines eigenen Studio inspirieren. Hier noch einige Bilder unseres Tonstudios:

tonstudio1

tonstudio2

Plattenspieler-Aufbau

tonstudio3

Gesangskabine

tonstudio4

Usb-Midi-Keyboards

tonstudio5

Notebook mit Adobe Audition 1.5

tonstudio6

Viel Spass mit Eurer Musikproduktion, ich würde mich sehr über Kommentare zu meinem Bericht freuen.

Copyright des Artikels by DjHighfly

DjHighfly 2007

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1 Comment Making of – Hip Hop Konzert DVD - 10/1/07

Hallo Musik und Film-Freunde,

making-of-concert-dvd

Heute möchte ich Euch einen kleinen Einblick in die Arbeit einer Konzert-DVD geben, bzw. Euch ein kleines Making of zu unserer Dvd vorstellen. english-language Eine kurze englischsprachige Version unseres Making of´s findet Ihr hier (For an short english version of our Video-Tutorial click here)

Konzert Dvd – Making of

Wenn man vorhat ein Konzert zu filmen, sollte man sich vorher schon einmal überlegen welche Möglichkeiten man vor Ort hat, ob man z.B. überhaupt filmen darf und wie die Räumlichkeiten gestaltet sind. Im Idealfall ist man gleichzeitig der Veranstalter des Konzertes und kann sich somit den Platz zum Filmen weitestgehend selber aussuchen bzw. vorbereiten.

Kameras

Welche Kameras möchte man benutzen und wieviele? Wir haben für unsere Konzert-DVD zwei verschiedene recht hochwertige Kameras zur Verfügung gehabt, die Canon Xl2 und die Sony HC1, beide Kameras unterstützen den 16:9 Modus. Die Xl2 ist eine sehr hochwertige (leider auch recht teure) Kamera welche ideal für Konzertaufnahmen ist, da man bereits an der Kamera selbst zahreiche Einstellungen für den Ton hat, wie z.B. einen XLR Eingang und verschiedene Regler für den Sound, das Bild ist ebenfalls sehr gut.

canon-xl2 sony-hc1-cam
Canon Xl2: Quelle Canon.de Sony Hc1: Quelle Sony.de

Die Sony Hc1 ist wesentlich preiswerter und kompakter und eignet sich auch für Szenen wo man nicht unbedingt ein Stativ brauch (Publikum, Backstage usw.). Die Bildqualität ist ebenfalls sehr gut, es handelt es sich hierbei um eine HDV-cam (Auflösung HDV 1440 x 1080/50i und MiniDV 720 x 576/50i)

Tonaufnahmen

Oftmals sieht man im Internet Videoaufnahmen (z.b. bei Youtube.com) von Konzerten, wo lediglich eine kleine Dv-Cam benutzt wurde, wo der Ton nicht separat aufgenommen wurde sondern das eingebaute Mikrofon der Cam für die Aufzeichnung des Tons benutzt wurde. Hierbei enstehen sehr oft folgende Probleme:

Konzerte sind meistens sehr laut, die Aufnahmen sind daher meistens übersteuert und man kann mit der Tonaufnahme später nichtmehr viel anfangen, z.B. die Tonspur mit anderen Programmen nachträglich bearbeiten oder die Musik geniessen, es gillt: Hat man einmal eine übersteuerte Tonaufnahme, ist diese im Nachhinein kaum noch zu retten!

Empfehlung: Den Ton so gut es halt irgendwie möglich ist getrennt aufnehmen, dafür bedarf es allerdings die Mithilfe des Tonmischers. Der Tonmischer kann an seinem Mischpult meistens einen Ausgang der gesamten Abmischung bereistellen (Klinke, XLR oder Chinch-Ausgang), damit kann man die Musik dann in einen Minidics-Rec`order`, DAT-Rec`order` oder sonstige Geräte einspeisen. Profis nehmen jedes Instrument bzw. jeden Kanal einzeln auf, um im Nachhinein eine neue Abmischung zu machen oder auch Surround (z.B. Dolby Digital oder DTS) Aufnahmen zu realisieren.

Man sollte dabei beachten, das man die Live-Aufnahme dann auch im richtigen Pegel aufnimmt (Pegel der Aufnahme kontrollieren – Kopfhörer dabei haben). Sämtliche Kabel solte man schon mitbringen, nicht immer kann der Mischer Kabel etc. zur Verfügung stellen, ausserdem sind die Leute hinter den Mischpulten einem enormen Stress ausgesetzt, weshalb man sich möglichst unauffällig verhalten sollte.

Sobald man also die Möglichkeit hat die Musik durchgehend getrennt aufzunehmen (möglichst lange Medien wie Dat-Tapes oder Digital-Rec`order` benutzen, welche man in den Pausen wechseln kann) hat man also schonmal somit das Wichtigste im Kasten, die Musik.

Anmerkung: Wir haben mit unserer Canon Xl2 ganz hinten gestanden und konnten hiermit auch die Musik ganz gut mit aufnehmen. Zum einen hat diese Kamera ein recht gutes und grosses Mikrofon, zum Anderen konnten wir den Eingangspegel manuell runter regeln, dies ist auch bei Neuanschaffungen zu berücksichtigen – das manuelle Einstellen der Audio Eingangslautstärke. Die Tonspur der Kamera konnte hiermit also zusätzlich zu unseren DAT-Aufnahmen benutzt werden, um eine live-Atmosphäre aufrecht zu erhalten (Publikum!) Die Tonspuren wurden später mit Adobe Premiere 2.0 gemischt. Wichtig sind vorhandene Kamera-Tonspuren allemal, da wir die getrennten Ton-Aufnahmen mit denen der Kameras synchronisieren konnten.

Videoaufnahmen

An erster Stelle steht hier in Sachen Zubehör das Stativ. Konzerte dauern manchmal sehr lange (Vorgruppen oder wie in unserem Fall gleich mehrere Gruppen an einem Abend). Die Kamera bei langen Konzerten ruhig in der Hand zu halten ist nicht möglich, daher empfehlen wir die Anschaffung eines Statives. Für kurzzeitige “actionreiche” Aufnahmen (Bühne, Close-Up´s, Publikum usw.) kann man die Kamera in der Hand halten, über ein Stativ freut man sich spätestens wenn man sich die ruhigen Aufnahmen später am Fernseher anschaut. Aufnahmen die nicht verwackelt sind, lassen sich auch einfacher und entpannter zurechtschneiden.

Wir haben für unsere Konzerte in letzter Zeit immer zwei Kameras und zwei Stative gehabt. Eine Kamera stand meistens hinten in der Mitte und eine vorne in der Nähe der Bühne.

Strom bzw.- Akkubetrieb: Wenn man 4-5 Stunden oder mehr filmt, sollte man sich gut vorbereitet haben und ausreichend geladene Akkus dabei haben oder noch besser: Strom aus der Steckdose. In unserem Fall konnten wir nur hinten den Strom aus der Steckdose nutzen, für vorne brauchten wir deshalb mehrere Akkus, die dann z.B. in Pausen zusammen mit den Dv-Tapes gewechselt wurden. Selten mussten wir die Dv-Tapes mitten in einem Auftritt wechseln, da wir zwei Kameras hatten und diese nicht gleichzeitig (kann man zeitlich regeln!) leere Akkus oder volle Tapes hatten, hat man immer den gesamten Auftritt! Man schneidet dann später das Video so, das immer die eine Kameraaufnahme alleine weiterläuft während der Kollege in dem Moment gerade dabei war, das Tape oder den Akku zu wechseln.

Wenn man also häufig Schnitte in seinem Konzert-Video hat sind drei Kameras eigentlich noch besser, das bedarf dann aber schon wesentlich mehr Aufwand.

Für unsere Konzert-Aufnahme haben wir ca. 20 DV-Kassetten (Sony Premium) und ca. 5 Dat-Tapes dabei gehabt.

Die Video-Schnittsoftware und die Hardware

Für unsere Dvd haben wir einen Video-Rechner benutzt, der über eine Athlon-Cpu, eine Matrox Videoschnittkarte und über 3 GB Ram verfügt.

Die Aufnahmen wurden per Firewire (IEEE 1394) direkt auf eine Externe 500 GB-Festplatte überspielt. Es ist zu beachten, das die Festplatte z.B. bei Windows mit Ntfs formatiert ist, Externe Harddisks werden sehr häufig von Anfang an mit FAT32 formatiert, welches Dateien von maximal 4 Gigabytes Grösse erlaubt.

Als Videoschnittsoftware benutzen wir Adobe Premiere 2.0, welches auch Hdv-Material verarbeiten kann. Unsere Videos wurden zwar mit der Sony Hc1 in Hdv aufgzeichnet, jedoch vorerst (aufgrund der Datengrösse) als Dv-Material verwendet.

Multicam-Modus bei Premiere 2.0

adobe-premiere2
Quelle: Adobe.com

Bei Premiere 2.0 kann man den sogenannten Multicam-Modus benutzen, um verschiedene Aufnahmen während des Abspielens zu schneiden. Mehr dazu weiter unten.

Adobe Encore 1.5

adobe-encore1
Quelle: Adobe.com

Es kamen zur Videoschnittsoftware noch einige andere Programme bzw. Plugins zum Einsatz, unter anderem Adobe Encore 1.5 und zwei Plugins der Firma Redgiantsoftware und zwar die knolllightfactory für Licheffekte im Intro der Dvd und Magic Bullet Editors für Farbkorrekturen.

Audiodaten wurden unter anderem mit Adobe Audition 1.5 bearbeitet.

Erstellung des Videos und der DVD:

Die Videos wurden wie bereits erwähnt per Firewire auf den Rechner 1:1 überspielt (man muss also die Videodaten in Echtzeit überspielen) und lagen dann als recht grosse Avi-Daten vor. Eine Minute Avi-Material entspricht dabei ca. einem Gigabyte an Daten.

Diese Videos wurden dann bei Premiere 2.0 in Sequenzen geladen und mittels Multicam-Mode geschnitten (2 verschiedene Kamera-Ansichten). Zuvor wurden die beiden Kameraufnahmen natürlich noch mit den DAT-Aufnahmen und dem Original-Ton der Canon Xl2 (O´Ton) synchronisiert.

Für jede Musikgruppe wurde eine eigene Sequenz angelegt und die Videos wurden anschliessend als Mpg-Datei mit hoher Qualitätseinstellung auf die Festplatte exportiert. Das Gleiche wurde mit den Intros und den Menüs gemacht, Titeln usw. auch gemacht.

Adobe Encore – Fertigstellen einer Dvd

Bei dem Programm Encore 1.5 von Adobe kann man sich Vorlagen auswählen, um daraus ein Dvd-Menü zu erstellen. Wir haben uns eine blanke 16:9 Widescreen-Vorlage ausgesucht um darin unsere Inhalte einzubinden. Als erstes wurden die zahlreichen Videos importiert und dann mittels Thumbnail-Vorschaubildern eingebunden. Die Einstellungen wurden so vorgenommen, dass am Anfang ein Intro mit Musik und Text erscheint, dann kommt ein Video wo das Menü aufgebaut wird und schliesslich das Menü selbst, was sich mehrmals looped.

Die Einzelnen Videos wurden untereinander verknüpft (z.B. das Ende von Video1 geht zum Anfang von Video2 usw.) diese Einstellungen waren recht komplex und stellen später die Bedienung der einzelnen Elemente per Fernbedienung dar (Hauptmenü, Titelmenü usw.)

Ein Pluspunkt von Adobe Encore ist z.B. das man die Qualität seines Videos an das vorhandene Medium automatisch anpassen lassen kann. Wir haben uns für eine Dual-Layer Dvd entschieden und das Programm hat unser Material so angepasst, das es am Ende komplett auf die Dvd passt. Unsere Dvd konnte dann anschliessend auch ins Presswerk gegeben und vervielfältigt werden.

Es wurden dann auch noch grafische Elemente mit Adobe Photshop und Paintshop-Pro erstellt, die z.B. als cover und für Menüs etc.benutzt wurden.

Hinweise und Tipps:

Sehr geholfen hat uns unter anderem auch die Webseite von Hackermovies.com und Slashcam.de , hier findet man sehr viele Informationen rund ums Filmemachen.

Bestellen könnt Ihr die Dvd hier: Hip Hop Konzert-DVD , es gibt hier auch eine Vorschau des Menüs mit Musik und weitere Informationen dazu.

Viel Spass beim Filmen von Konzerten!

Kaufempfehlung: Canon Xl2 und Sony HDR-HC 1 High Definition Camcorder

DjHighfly 2007

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