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Comment Hip Hop Sample Cd - 03/11/13

Rap Sample Cd

Wofür braucht man Sample Cd´s und wie benutzt man diese?  

Hallo werte Beatbastler, Produzenten und Musiker! Heute möchte ich ein wenig über Sample Cd´s schreiben, hierbei insbesondere im Bereich Hip Hop / Rap, wobei die Samples für nahezu alle Musikbereiche eingesetzt werden können. Im Laufe der letzten 20 Jahre habe ich sehr viele Schallplatten (Vinyl) und Cd´s gekauft, um von diesen Drums, Beats und einzelne Effekte in eigene Instrumentale Beats einbauen zu können, irgendwoher müssen ja die Instrumente kommen, sofern man selber nicht über verschiedene Schlagzeuge und Instrumente verfügt oder?

Bei vielen DAW (Digital Audio Workstation) wie Reason, Cubase, Logic, Sonar, Studio One etc. sind bereits eine gewisse Anzahl an Samples vorhanden, diese werden normalerweise aber recht schnell „verbraucht“ und man sucht spezielle Drumkits, Loops und entsprechende Samples für seinen eigenen Stil. Die geläufigsten Formate an Samples sind Wav und Aiff oder neuerdings auch Mp3. Die Klangqualität richtet sich dabei nach der Abtastrate (Samplerate) und nach der Auflösung (Bits per Sample) z.B. 44.1kHz/192bit.

Beat Loop

Hip-Hop Loop

Hip-Hop Loop

Loops, Multisamples, einzelne Samples und Drumkits

Im Bereich der Samplingpakete gibt es unterschiedliche „Sets / bzw. Programme“ die man in die entsprechende Hardware bzw. Software laden kann. Hierfür nutzen die Hersteller zumeist ihre eigenen Formate (File Extension), z.B. Rex-Files ( .rex für Mono oder  .rx2 für Stereo – oft auch als Sliced Samples / zerteilte Wellenformen) oder „sxt“ bedeutet NNXT Patch file, für die Mpc gibt es Programme (.pgm),  usw., im Endeffekt werden die meisten „Sets“ aus Wav-Dateien hergestellt.

Ein Loop wird normalerweise so geschnitten, dass man ihn in einer Schleife abspielen kann. Die verschiedenen Sampler bieten hierbei die Möglichkeit Loop-Punkte zu setzen, oder man spielt die Beats als „one shots“, also setzt den Startpunkt in der Software oder Hardware manuell.  

Einzelne Elemente / Drums aus dem Loop:

Kick / Bassdrum Sample:

Snare Sample:

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Native Instruments Maschine Studio schwarz / Bild: Amazon.de

Comment Was ist ein Sampler – Was sind Samples? - 05/29/12

Was ist ein Sampler

Was ist ein Sampler, wofür brauch man Samples zum Musikmachen?

Sampler, wie wir sie kennen, gibt es schon seit den 70er Jahren. Sie dienen in erster Linie dazu, Töne, Geräusche, Klänge etc. aufzunehmen (Samples = Ausschnitte, Klangbeispiele), um sie anschliessend wieder abspielen zu können, wenn möglich in verschiedenen Tonhöhen. Als Aufnahmegerät kann hierbei z.B. ein Mikrofon oder ein Line-in Eingang benutzt werden. Die Tonhöhe ändert sich durch die Geschwindigkeit, in dem ein Sample abgespielt wird (Pitch). Die Abtastrate der Frequenz bezeichnet die Samplingrate, die Auflösung wird bestimmt durch die Feinheit, mit der die Klang-Prozessoren die Wellenformen abtasten. Erweiterte Techniken der Samplebearbeitungen sind z.B. Time-Stretch,  Slicen und Pitch Shift (Geschwindigkeitsveränderungen bei gleichbleibender Tonhöhe mittels komplexer Algorithmen etc.).

Hardware-Sampler und Software-Sampler

Hier gibt es im Grunde kaum unterschiede, da jeder Sampler – egal ob Hardware oder Software- eine „Soundkarte“ benötigt um arbeiten zu können. Der Hardware-Sampler hat z.B. eine für das Aufnehmen und Abspielen hergestellte Hardware und entsprechend die dafür optimierte Software. Im Computer wird dieser Bereich von der jeweils eingebauten Soundkarte erledigt, die Musik / Sampler – Software greift auf diese zu und man kann in den Optionen der Software die jeweilige Soundkarte aussuchen (Treiber) und konfigurieren. Bekannte Hardware-Sampler sind z.B. Akai S 900, Akai S 2000, Akai S 3000, Akai S 3100, Emu Esi-32, Emu Emulator, Roland S 330, verschiedene Akai MPC, E-mu SP-1200 und viele weitere. Im Bereich der Software z.B. Wavelab, Soundforge, Samplitude, Amiga Fasttracker, LinuxSampler, Audacity (kostenlos), Halion Vst Sampler Plugin, Kontakt usw..

Was wird gesampled / gesamplet?

Im Grunde genommen kann alles aufgenommen werden, was man hören kann, von Meeresrauschen über Vogelgesang bis hin zu komplexen Beats und Elementen aus der Musik. Sinn und Ziel ist es, für seine Musik oder Kompositionen bestimmte Klangelemente zu erhalten und entsprechend einzubinden, welche man evtl. nicht synthetisch herstellen, oder musikalisch selbst nicht in der Lage wäre, eigenständig zu spielen, zum Beispiel ein Sample aus einem Beat. Zu beachten ist hierbei das entsprechende Recht des Künstlers, bei kurzen Elementen z.B. aus Drums sollte es normalerweise keine Probleme geben, da es sich um ein „Instrument“ handelt und weniger um einprägsame Melodien, desweiteren gibt es sehr viele Sample-Cd´s und extra zu diesem Zweck angebotene „Sample Library´s“, die man kaufen oder teilweise auch kostenlos bekommen kann.

Nehmen wir an, ein Schlagzeuger hat in den 60er Jahren einen sehr groovigen Beat gespielt und man möchte  [ Artikel weiterlesen… ]

Comment Mpc 2500 se review Teil 2 - 05/18/12

Mpc 2500 Special Edition

Mpc 2500 SE – Special Edition – Review Teil 2

Hallo Beatbastler, Produzenten und Freunde der Technik. Im einem etwas älteren Beitrag habe ich eine kurze Zusammenfassung zur Mpc 2500 SE geschrieben, heute möchte ich ein wenig genauer auf die Special Edition und die Mpc 2500 im Allgemeinen eingehen und erläutern, worin die Unterschiede zu anderen Modellen bestehen. Der erste und markanteste Unterschied zu den meisten anderen (nicht selbst modifizierten) Modellen ist wahrscheinlich das blaue Display und das Gehäuse in weiss, mit den Seitenteilen in Carbonoptik, sowie das kleine Schild auf der Vorderseite, welches auf die Special Edition hinweist und die schwarzen Pads, die sich übrigens sehr gut spielen lassen. Das Bild oben zeigt das Display mit eigenem Bitmap-Logo (wird beim Start der MPC geladen).

Im Vergleich zur Mpc 1000 ( 2x Midi in und 2x Midi out) befinden sich auf der Rückseite 2 Midi in und 4 Midi out Anschlüsse, welche mit Midi in 1 und 2, sowie Midi out A, B, C, und D beschriftet sind (siehe Bild unten), bei mir sind momentan auch alle Port belegt und 4 Geräte angeschlossen, wovon 2 Synthesizer als „Masterkeyboard“ genutzt werden und sowohl per Midi in und out verbunden sind.

Midi In und Midi out - Anschlüsse

Midi In und Midi out - Anschlüsse

Die Pads lassen sich im Vergleich zur Mpc 1000 etwas „genauer / direkter“ spielen, so mein Eindruck, man könnte sagen sie reagieren etwas besser, viele Mpc 1000 Benutzer nutzen häufig auch ein Pad-Upgrade. Das Display verfügt über mehr Zeilen, wodurch auch Stereo-Samples übersichtlich abgebildet werden können. Das Mutec MK-03 (Akai HDM 10) MPC 1000 HD -Mounting Kit für interne Festplatten war bereits enthalten, und das Gerät kann Problemlos mit einer 2,5 Zoll Fesplatte erweitert werden, was bei mir auch auf Anhieb funktionierte.

Mpc 2500

Mpc 2500 als Special Edition

Erwähnenswert ist evtl. auch das Dvd-Laufwerk, welches ich gerne auch als reines Abspielgerät benutze oder zum Importieren vom Samples benutze, zum Import können auch weiterhin die CompactFlash(R)-Karten benutzt werden, bei der Auslieferung der Geräte ist bereits eine 1 GB Karte mit Drumkits und Samples zum sofortigen Loslegen dabei. Die Special Edition ist nun weitestgehend aus den Shops verschwunden, vom Preis-Leistungsverhältnis würde ich derzeit die „normale“ Mpc 2500 empfehlen, diese gibt es relativ günstig, teilweise auch als „Hip Hop-Edition“ und als Set.

Welches Betriebssystem für die Mpc 2500 ?

Ich denke gelesen zu haben, dass das Betriebssystem der Mpc 2500, sowie der Mpc 1000 das Gleiche ist, bzw. dass die Mainboards der Geräte identisch sind, jedenfalls bietet der bekannte Hersteller der JJ OS Betriebssystem – Software unter dem Link Mpc 2500 JJ OS das kostenpflichtige Betriebssystem (aktuell ist momentan Version 3.18 für JJ OS-XL), sowie eine freie Version an (Free 3.10). Wer viel Zeit mit dem Gerät verbringt und umfangreichere Funktionen nutzen möchte (erweiterte Midi-Funktionen, Grid Editor, Arpeggiator etc.), sollte sich die zusätzliche Anschaffung von ca. 123 Dollar überlegen (Handbuch gibt es auf Englisch als PDF).

Unter diesem Artikel findet Ihr einen Online-Shop, der über einige Angebote zur Mpc 2500 verfügt, schaut doch mal rein, momentan sind viele Sonderangebote auch zu verschiedenen MPC – Modellen im Shop vorhanden.

Soweit der zweite Teil zur Mpc 2500 (SE), viel Spass beim Beatmaking, über Kommentare würde ich mich sehr freuen, die Kommentarfunktion funktioniert momentan auch ohne Anmeldung

Dj Highfly 2012

 

Comment Reason Workshop - 05/20/10

Reason 4 Workshop

Hallo Beat Maker, Musiker und Kreative!

Wie in meinem Artikel zum preiswerten Tonstudio in Berlin bereits kurz angedeutet, möchte ich Einsteigern die Funktionsweisen von Reason (Derzeit in der Version Reason 4.01) in einfachen Workshops anbieten, der Fokus liegt hierbei bei den Grundfunktionen alá „was ist Reason, warum benutzen soviele Musiker das Programm, was sind Samples, was sind Loops, Instrumente, welche Geräte gibt es derzeit im Programm“ und „wie können einfache Beats mit Reason gemacht werden“.

Die Workshops und Tutorials sind primär für Einsteiger (Basics) gedacht, können aber gerne auf Wunsch erweitert werden. Hier kämen dann Themen wie Midi, Audio Import und Export, Sampling und Audioaufnahmen per Rewire Schnittstelle, Refills und Dr.Rex Loops per Recycle sowie Grundfunktionen in Cubase hinzu. Das Angebot gilt auf Tagesbasis für Einzelpersonen oder kleine Gruppen bis 5 Personen. Bei Interesse, schreibt mir doch einfach eine eMail an djhighfly [at] yahoo.de, die Workshops finden in Berlin statt (siehe Artikel zum Tonstudio).

Ich freue mich auf Eure Zuschriften, bis bald!

Dj Highfly / Mai 2010