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Comment Was ist ein Sampler – Was sind Samples? - 05/29/12

Was ist ein Sampler

Was ist ein Sampler, wofür brauch man Samples zum Musikmachen?

Sampler, wie wir sie kennen, gibt es schon seit den 70er Jahren. Sie dienen in erster Linie dazu, Töne, Geräusche, Klänge etc. aufzunehmen (Samples = Ausschnitte, Klangbeispiele), um sie anschliessend wieder abspielen zu können, wenn möglich in verschiedenen Tonhöhen. Als Aufnahmegerät kann hierbei z.B. ein Mikrofon oder ein Line-in Eingang benutzt werden. Die Tonhöhe ändert sich durch die Geschwindigkeit, in dem ein Sample abgespielt wird (Pitch). Die Abtastrate der Frequenz bezeichnet die Samplingrate, die Auflösung wird bestimmt durch die Feinheit, mit der die Klang-Prozessoren die Wellenformen abtasten. Erweiterte Techniken der Samplebearbeitungen sind z.B. Time-Stretch,  Slicen und Pitch Shift (Geschwindigkeitsveränderungen bei gleichbleibender Tonhöhe mittels komplexer Algorithmen etc.).

Hardware-Sampler und Software-Sampler

Hier gibt es im Grunde kaum unterschiede, da jeder Sampler – egal ob Hardware oder Software- eine „Soundkarte“ benötigt um arbeiten zu können. Der Hardware-Sampler hat z.B. eine für das Aufnehmen und Abspielen hergestellte Hardware und entsprechend die dafür optimierte Software. Im Computer wird dieser Bereich von der jeweils eingebauten Soundkarte erledigt, die Musik / Sampler – Software greift auf diese zu und man kann in den Optionen der Software die jeweilige Soundkarte aussuchen (Treiber) und konfigurieren. Bekannte Hardware-Sampler sind z.B. Akai S 900, Akai S 2000, Akai S 3000, Akai S 3100, Emu Esi-32, Emu Emulator, Roland S 330, verschiedene Akai MPC, E-mu SP-1200 und viele weitere. Im Bereich der Software z.B. Wavelab, Soundforge, Samplitude, Amiga Fasttracker, LinuxSampler, Audacity (kostenlos), Halion Vst Sampler Plugin, Kontakt usw..

Was wird gesampled / gesamplet?

Im Grunde genommen kann alles aufgenommen werden, was man hören kann, von Meeresrauschen über Vogelgesang bis hin zu komplexen Beats und Elementen aus der Musik. Sinn und Ziel ist es, für seine Musik oder Kompositionen bestimmte Klangelemente zu erhalten und entsprechend einzubinden, welche man evtl. nicht synthetisch herstellen, oder musikalisch selbst nicht in der Lage wäre, eigenständig zu spielen, zum Beispiel ein Sample aus einem Beat. Zu beachten ist hierbei das entsprechende Recht des Künstlers, bei kurzen Elementen z.B. aus Drums sollte es normalerweise keine Probleme geben, da es sich um ein „Instrument“ handelt und weniger um einprägsame Melodien, desweiteren gibt es sehr viele Sample-Cd´s und extra zu diesem Zweck angebotene „Sample Library´s“, die man kaufen oder teilweise auch kostenlos bekommen kann.

Nehmen wir an, ein Schlagzeuger hat in den 60er Jahren einen sehr groovigen Beat gespielt und man möchte  [ Artikel weiterlesen… ]

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Comment reason 4 unter windows 7 - 04/13/10

Reason 4 unter Windows 7 – Erster Eindruck

Hallo Beat Maker und Musiker, ich hatte die Möglichkeit Reason 4 auf einem neuen System (Windows 7, Home, 64 Bit) zu installieren und zu testen. Soviel vorweg, alles läuft wie gehabt, keinerlei Probleme. Das System ist ein Asus N61JQ-JX011V Notebook, mit einem Intel Core i7-720QM Prozessor, 4 Gb DDR 3 Ram und einer ATI Mobility Radeon HD 5730 mit 1024 MB Ram und HDMI Anschluss. Als einer der ersten Notebooks verfügt das Asus N61JQ-JX011V über einen Usb 3.0 Anschluss, man darf gespannt sein, welche Geräte in naher Zukunft auf dem Markt erscheinen. [ Artikel weiterlesen… ]

2 Comments MPC 1000 – Erster Eindruck - 01/28/10

Hardwaresequenzer und Sampler – Akai Mpc 1000 – Teil 1

 Mpc-1000 black

Hallo Freunde der Musik! Winterzeit ist auch Musikzeit, deshalb möchte ich heute einen kleinen Bericht über die Mpc 1000 schreiben. Videos und Soundbeispiele kommen demnächst noch hinzu.

Einleitung: Die verschiedenen Geräte der Mpc-Serien hatten anfangs Ihre Abkürzung aus den Worten „Midi Production Center“, durch diverse Erweiterungen z.B. im Bereich Sampling steht die Abkürzung heute für „Music Production Center“.  Folgende Modelle sind bisher vom japanischen Hersteller Akai hergestellt und auf den Markt gebracht worden:  MPC 60, MPC 60 II, MPC 500, MPC 1000, MPC 2000, MPC 2000 XL, MPC 2500, MPC 3000, MPC 4000 und die MPC 5000. Die Akai Mpc´s finden besonders im Bereich Hip-Hop / Rap ihre Anwendungen, bekannte Künstler sind z.B. DJ Premier (Gangstarr etc.), Dj Shadow, Dr. Dre und viele weitere Künstler, auch aus anderen Musikbereichen.

Das Akai Mpc 1000

Als ich um 1991 mit dem Erstellen von instrumentalen Beats angefangen habe, kam preislich zu der Zeit nur der Amiga 500 / 600 / 1200 in Frage, zuerst mit 1 Mb Ram  , beim Amiga 1200 war es später dann etwas mehr (20 Mb Festplatte usw.). Gesampled wurde in 8 bit/mono und zumeist Fasttracker oder Ähnliches mit 4 Spuren benutzt, der Soundchip hiess Paula und zum Samplen gab es ein extra Modul. Worauf ich hinaus will: durch die Art und Weise, wie mit Samples / digitalisierten Instrumenten bereits mit dieser bescheidenen Technik umgegangen wurde, fiel es zumindest mir relativ einfach, erste Beats mit der Mpc 1000 zu machen, das Prinzip sieht einfach dargestellt so aus:

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