--> SoundmodulSoundmodul » Tag » Hip Hop Blog - Electro und Britcore - Musik Tutorials

Posts Tagged ‘Soundmodul’

2 Comments Synthesizer Part 10 – Emu Proteus 2000 - 05/2/12

E-MU Proteus 2000 Synthesizer

Proteus 2000 – Synthesizer im Rackformat

Der Proteus 2000 ist ein Synthesizer-Modul aus dem Jahr 1999 /2000 und verfügt über eine Polyphonie von 128 Stimmen (32 fach multitimbral). Das Gerät kommt mit der 32 MB „Composer“ Sound Set – ROM und ist mittels 16-bit DACs erweiterbar auf  128 mb. Mir ist bei dem Gerät gleich die einfache Bedienbarkeit aufgefallen, auch dieser Synthesizer verfügt über die „Audition“-Funktion, mit der man kurze Musikphrasen / Loops der einzelnen Programme abspielen kann, um so einen Eindruck des Klangs und Möglichkeiten bekommt. Sehr gut gelöst ist auch die Belegung der 4 Echtzeitregler mit je 3 Doppelfunktionen. Auf der Rückseite findet man sowohl ein Midi A (midi in /out/thru) und Midi B (in/out), als auch 6 Audioausgänge (Main R/L + 2 x Stereo Sub) und S/PDIF.

Proteus 2000 Synthesizer

Proteus 2000 Menü

Auf der Vorderseite befindet sich (v.l.n.r.) der Kopfhörerausgang und der Volume-Regler, der Button oben links dient zum Umschalten der Funktionen für die Echtzeitregler ( belegt mit je 3 Funktionen). Das zweizeilige Display zeugt die Kategorie, den Velocitywert, die Programmnummer, die Bank und den entsprechenden Namen des einzelnen Sounds an.

Es gibt aus der Proteus-Serie noch den Proteus 2500, sowie eine Keyboardversion, sowie die älteren Modelle Proteus 1 (1989), Proteus 2 Orchestral (1990), Proteus 3 World Instruments (1991) und Proteus FX (1994). Die Effeksektion des Proteus 2000 beinhaltet einen dual Stereo Effektprozessor mit 29 reverb-Typen, 15 delay-Typen, 8 chorus-Typen, 7 flange-Typen und 5 distortion (Verzerrer) Typen. Das Gerät beinhaltet über 1100 Preset-Sounds, wobei sehr viele Musik-Genres abgedeckt werden, aufgrund der guten Filter können auch analoge Synthesizer (Prophet, Oberheim etc.) sehr gut emuliert werden. Per Multimodus können die einzelnen Midikanäle angesteuert werden, einzelne „Sets“ können abgespeichert und später wieder geladen werden.

Soviel zum kurzen Überblick des Proteus 2000, für mich ein interessantes Gerät mit tollen Sounds und einer einfachen Bedienung, über Kommentare würde ich mich wie immer sehr freuen. Hier noch 2 Videos zum Proteus 2000 Synthesizer mit interessanten Preset-Sounds.

 

 

Werbung / Musik-Hardware / Bilder: Amazon.de*

AKAI Professional MPK Mini MKII

Comment Synthesizer Part 9 – Korg Trinity - 04/26/12

TR Rack

Korg Trinity – digital Synthesizer (TR Rackversion)

Der Korg Trinity ist ein 16 fach multitimbraler und 32 stimmiger digitaler Synthesizer aus dem Jahr 1998 (Die 61 Tasten-Keyboard und Workstation-Version kam erstmals im Jahr 1995 auf den Markt). Das Gerät verfügt über 512 Programm – Patches, und 512 Performance – Patches, die Sounds werden über die sogenannte ACCESS (Advanced Control Combined Synthesis System) Synthese generiert, insgesamt befinden sich im Speicher 32 MB an PCM Wellenformen (48kHz Sampling).

Die Effektsektion umfasst 2 Mastereffekte und 8  gleichzeitig einsetzbare Inserteffekte, wovon 14 Rythmus-Algorithmen für die Mastereffekte und ca. 100 Effekt-Algorithmen für die Inserteffekte zur Auswahl stehen. Das Rack hat die Standardgrösse von 19 Zoll breit, bei einer Höheneinheit (1 HE = 44,45 Millimeter) hoch. Das Gerät kann über Midi (Midi in/out/thru) angesteuert werden, zusätzlich gibt es einen Host-Anschluss für den Computer und 4 Audio-Ausgänge. Das Display ist zweizeilig und Hintergrundbeleuchtet, die Schrift ist relativ gross und gut ablesbar.

Tr-Rack Synthesizer

Tr-Rack Menü

Auch dieses Soundmodul eignet sich sehr gut als Studio-Erweiterung. Wenn man bereits über ein Masterkeyboard verfügt kann das Gerät in das bestehende Setup (z.B. in ein Rackgehäuse) integiert werden. Trotz seines Alters klingen die Sounds sehr druckvoll und authentisch, die Patches sind in verschiedene Kategorien unterteilt, als Hauptauswahl gibt es hier die sogenannten „Combis“ und die „Programme“, Combis sind im Multimodus zusammengefasste und als Layer oder Split kombinierte umfangreiche Sounds, die Programme hingegen sind einzelne Sounds wie z.B. Bässe, Gitarren, Piano, Synth usw., auch hier findet man sehr satte Pads und mächtige Bässe etc. zur Auswahl.

Dieser Artikel ist nur eine kleine Übersicht, im nächsten Teil werde ich etwas genauer auf die einzelnen Einstellungen eingehen und evtl auch einen Mp3-Demosong hochladen, untenstehend noch 2 Videos zum tollen Trinity Synthesizer als Überblick:

Korg TR-Rack Motion Synth demos:

Korg TR-Rack per M-Audio Midikeyboard gespielt:

Anmerkung: Korg ist ist ein eingetragenes Warenzeichen
und wird hier auschliesslich zur Beschreibung des Artikels genannt.

Comment Synthesizer Part 6 – Korg Micro X - 04/18/12

Korg Micro X Controller

Der micro X Synthesizer / Controller von Korg

Heute möchte ich ein wenig über den Micro X Synthesizer von Korg schreiben. Es handelt sich hierbei um 16 fach multitimbralen Klangerzeuger mit 25 Tasten (2 Oktaven), der sowohl als Controller für die Computer DAW, als auch standalone eingesetzt werden kann. Der Micro X verfügt über die bekannte Klangerzeugung der Triton Serie (HI-Synthese), die Soundbänke umfassen insg. 64 MB PCM Rom, als Verbindungen findet man auf der Rückseite einen Usb / Midi in/out und 4 seperate Audioausgänge, sowie Damper, Switch und Pedal-Eingänge. Interessant ist die Software, die man (wie bei der Microstation) als Standalone oder als Vst Plugin einsetzen kann, um somit das Gerät über seine Sequenzersoftware steuern und die einzelnen Parameter übersichtlich editieren zu können (Das Plugin wird hierbei als Instrument auf eine entsprechende Midi-Spur geladen).

Korg Micro X

Die Soundbänke des Micro X

Der Synthesziser verfügt über 640 verschiede Programm (Singlesounds) und 384 Combinations (bis zu 8 kombinierte und komplexe Singlesounds, die als Layer, Split etc. zusammengefasst worden sind), also insgesamt ca. 1024 aufrufbare  Sounds. Wer die Sounds der Triton-Serien kennt, wird sehr schnell die Ähnlichkeiten erkennen, druckvolle, kristalklare Sounds, von modern über traditionell, gibt es hier eine grosse Auswahl hochqualitativer Klänge, die 2 polyphonen Arpeggiatoren sorgen für viel Bewegung und rhytmische Strukturen innerhalb der Sounds. Die verschiedenen Sounds sind recht übersichtlich in Kategorien eingeteilt (Category), die oberen Buttons beinhalten 6 Kategorien für die einzelnen Singlesounds /Programme (slow synth, fast synth, lead synth, motion synth, keyboard und guitar), für diese Bänke kann der Audition-Button gedrückt werden, um eine Vorschau der einzelnen Sounds zu bekommen, hier werden kurze Musikphrasen abgespielt, eine sehr gute Funktion!

Soundkategorien

Unterhalb der Programme findet man 3 Buttons für die Combinations, dies sind Bass, SE und Drums. Die vorhandenden Kängen können über insg. 4 Effektkanäle (1 Insert, 2 Master und 1 EQ) mit 89 verschiedenen Algorithmen geroutet werden, um somit umfangreiche und komplexe Klangstrukturen zu erzeugen. Die Sounds umfassen eine grosse Bandreite an Kategorien, die für die meisten Musikrichtungen eine Anwendung finden können.

Einbindung in den Sequenzer

Ich habe den Micro X sowohl in Cubase 6 / Artist, als auch in 2 verschiedene MPC (MPC 1000 und MPC 2500 se) eingebunden, durch das VST-Plugin war das Bearbeiten der Sounds und das Editieren verschiedener Parameter relativ einfach und es sind recht schnell interessante Ergebnisse entstanden, der Vorteil liegt hierbei natürlich in der besseren Lesbarkeit der Menüs und das Abspeichern einzelner Einstellungen und Songs. Bei der MPC habe ich vorläufig ersteinmal jeden Kanal einzeln aufgerufen und ihm einen entsprechenden Sound zugeordnet, über die Kategorie-Übersicht hat man ebenfalls eine schnelle Auswahlmöglichkeit, um passende Klänge für seinen Song zu finden. Man darf hierbei nicht vergessen, sich ein eigenes „Set“ abzuspeichern, wenn man den Song später einmal neu laden möchte, dazu kann man freie Speicherplätze überschreiben, umbennenen etc.., etwas schwer lesbar sind die einzelnen Einstellungen der Kanäle, mit ein wenig Übung ist aber auch dies gut zu beherrschen und durchweg logisch durchdacht.

Fazit: soweit die erste Übersicht meines Korg Micro X, untenstehend 2 Videos, die ein wenig von den Möglichkeiten zeigen sollen, ich bin sehr begeistert von den Sounds und der Kompaktheit des Synthesizers, leider gibt es das Gerät grösstenteils nur noch auf dem Gebrauchtmarkt, einige Shops haben aber noch Restposten auf Lager, nachschauen lohnt sich!

Anmerkung: Korg ist ist ein eingetragenes Warenzeichen
und wird hier auschliesslich zur Beschreibung des Artikels genannt.

1 Comment Synthesizer Part 5 – Korg Microstation - 04/17/12

Korg Microstation Synthesizer

Der Microstation Synthesizer von Korg

Die Microstation ist ein 16 fach multitimbraler Synthesizer mit 61 Tasten / 5 Oktaven und 120 Stimmen. Die Sounds erstrecken sich über 512 Sound-Programme (Singlesounds), 384 Combinations, 48 Drumkits und 256 GM2-Programme. Interessant ist auch hier wieder die Vorhörfunktion (Audition), wo man auf Knopfdruck einzelne Phrasen/Melodien der Singlesounds anhören kann, um so einen besseren Eindruck der Möglichkeiten zu bekommen. Das Gerät verfügt über einen eingebauten 16 Spuren Sequenzer (+ Master), was die Microstation, wie der Name schon sagt, zu einer kleinen Workstation macht. Gepeichert werden die Songs auf einer Sd-Karte. Aufgenommen werden die Songs dann per Step-Eingabe oder im Loop-Modus / optische Eventanzeige. In diesem Artikel erläutere ich einfach mal einige einfache Bedienungsschritte:

Der Synthesizer als Soundmodul

Ich habe mir den Synthesizer besorgt, weil mir zum Einen die Sounds und der polyphone Arpeggiator sehr gut gefallen, und zum Anderen kann man mittels Sequenzer auch ohne Pc oder weitere Hardware Ideen umsetzen und aufzeichnen (Midinoten). In diesem Artikel gehe ich auf die Benutzung der einzelnen Kanäle und das Abspeichern des Templates ein wenig genauer ein.

Cutoff Resonance Eg Release

Man hat die Möglichkeit über den SEQ-Button verschiedene Einstellungen für seinen Song vorzunehmen, z.B. die Songlänge, die Namen der einzelnen Tracks, Kopieren, einfügen usw. genauere Beschreibungen hierzu im Handbuch oder als Pdf, wichtig für mich war hier ersteinmal die Einstellungen für „Templates“, dort werden die einzelnen Kanäle eingestellt oder man kann vordefinierte Templates laden. In meinen ersten Stunden am Synthesizer habe ich einfach im Sequenzermodus über die Buttons 1-16 für jeden Kanal einen Sound ausgesucht, um die einzelnen Kanäle per Midi anzusteuern, das hat sehr einfach funktioniert und schon zu anständigen Ergebnissen geführt.

Dabei wird jeder Singlesound auf einen Kanal geladen und am Sequenzer (bei mir die Mpc 2500 se) angesteuert, man kann das Template dann unter einen eigenen Namen abspeichern. Es ist ebenfalls möglich sogenannte Combis / Kombinationen in diese Templates zu laden, bei den Combis werden je nach Einstellung z.B. mehrere Singleprogramme übereinander gelegt (Layer) oder auf die Tastatur verteilt (Split), so nimmt man sehr häufig die linke Hälfte für den Bass usw., rechts dann Leads etc., auch ist eine Einstellung möglich, welche die Anschlagstärke der einzelnen Sounds regelt (Velocity).

Über die Transportbuttons kann man eigene Songs aufnehmen, dies funktioniert im Loop-Modus oder per Stepeingabe. Weitere Informationen bieten die sehr interessanten Tutorialvideos von Korg und einige andere Videos im Internet. Die Tastatur lässt sich trotz der kleinen Tasten sehr gut spielen. Im zweiten Teil gehe ich etwas genauer auf die einzelnen Funktionen ein, dies ist erstmal eine kleine Übersicht, auf jeden Fall sind die Presetsounds sehr interessant und von der Technik her ähnlich wie die der grossen M50-Workstation. Momentan benutze ich das Gerät als Soundmodul, um für die Mpc verschiedene Kanäle mit interessanten Sounds aufnehmen zu können, später erstelle ich eigene Kombinationen und werde auch den (etwas schwer zu bedienenden) internen Sequenzer ausführlicher Testen. Natürlich lassen sich die Sounds auch bearbeiten (Cutoff und co). Es macht sehr viel Spass Combinationen zu laden und per Arpeggiator vorhandene Beat-Muster abzuspielen, um einfach auch zu üben, denn wie wir wissen: Übung macht den Meister 😉

Vorläufiges Fazit: Ein sehr feiner und kompakter Synthesizer / Rompler, mit sehr interessanten Sounds, die Audition Vorhörfunktion von 383 Sequenzen macht viel Freude und gibt einen guten Einblick auf die Verwendung von Klängen und Instrumenten (Lernfunktion!) und für mich sind auf jedenfall die Flächen und spacigen Sounds, sowie die Bässe und einige andere Features sehr passend für die Musik, die ich machen möchte, Brot – und Butter – Sounds (Piano, Strings etc.) gibt es ebenfalls reichlich, sowie jede Menge sehr gelungene Drumkits, auch per Mpc konnte ich diese sehr einfach spielen und benutzen, dabei nicht vergessen das Template der Microstation zu speichern. Achso: zum Synthie gibt es noch eine Software zum Editieren (Standalone) oder als VST-Plugin!

Interessante Videos zur Korg Microstation:

 

Anmerkung: Korg ist  ist ein eingetragenes Warenzeichen
und wird hier auschliesslich zur Beschreibung des Artikels genannt.

 

|