Roland-JX-305-Synthesizer

Externe Drumkits vom Synthesizer in einer Mpc benutzen

Ich habe in letzter Zeit sehr viel mit verschiedenen Drumkits einiger Synthesizern (z.B. die Drumkits vom Roland Jx-305 oder Emu Pk-6) experimentiert und diese auf meiner Mpc 2500 Se eingespielt. Heute möchte Euch einige Beispiele zur Nutzung von Drumkits per Midi in einer Mpc beschreiben. Wie man die Mpc per Midi verbindet wurde bereits in früheren Artikeln beschrieben.

In diesem Beispiel benutze ich einen digitalen Synthesizer, der in seinen „Presets“ bereits über mehrere Drumkits verfügt, die im jeweiligen „Part“ ausgesucht werden können. Beim Jx-305 ist hierfür der Part 8 vorgesehen, in der Regel werden Drums auf der Midispur 10 eingespielt (wohl eine Art Norm). Bei der Mpc 2500 stelle ich meinen ersten „Track“ auf den entsprechenden Midikanal 10 und kann nun das ausgewählte Drumkit direkt über die Pads spielen. Die Pads lassen sich – wie wir wissen – auf 4 Bänke verteilen, A,B,C und D und können so insgesamt 4×16 = 64 Sounds spielen (Mpc 2500). Beim Durchschalten der Bänke hören wir, das die enstpechenden Drumkits quasi vom Synthesizer auf die Pads verteilt sind und wir können diese nun einzeln auf der MPC aufnehmen.

Einen Track pro Instrument / Schlagzeug-Element vom Drumkit

Damit man zum Einen die Lautstärke der verschiedenen Schlagzeug-Elemente an der Mpc regeln und alle einzelnen Elemente später stummschalten kann ist es empfehlenswert, jedes HiHat, jeden Drum usw. auf einen neuen Track der Mpc zu verteilen, so ist es später viel einfacher die Spuren zu kombieren (HiHat-Spur an/aus, Drums variieren lassen, Modulationen, Sound-Veränderungen usw.).

Mpc Midi Drums

Mpc 2500 - Midi Kanal 10 - einzelne Drumspuren

Wie man auf dem Bild sehen kann, wurden in einer Sequenz verschiedene Drumspuren (Tracks) angelegt, die sich einzeln an- und auschalten lassen mute/solo usw. , die Spuren mit dem Namen „Instr.“ sind hingegen weitere Midikanäle mit anderen Instrumenten (Bass / Leadsound).

Geschwindigkeit/ Synchronisation / Latenz:

Bei vielen Geräten kann die Geschwindigkeit in Bpm (Beats per Minute) eingestellt werden, desweiteren gibt es Funktionen, welche die Midisynchronisation regeln ( Midi Clock), sobald ich beim Jx-305 Synthesizer die selbe Geschwindigkeit wie die meiner Mpc eingestellt habe, laufen auch „bewegte“ Sounds / Arpeggiator etc. synchron zum Beat. Die einzelnen Drumkits lassen sich erstaunlich präzise und nahezu latenzfrei spielen.

Nun kann man seine entsprechenden Pattern/Einstellungen am Synthesizer speichern und einen Namen vergeben, um die Einstellungen später nach dem Ausschalten der Geräte aufrufen zu können. Einfacher ist wahrscheinlich das Abrufen der verschiedenen Bänke und Sounds mittels Midi Progam Chance, Bankselect, MSB, LSB usw., dies wird aber einen eigenen Artikel erfordern, Midi ist in dem Bereich realtiv komplex.

Ich hoffe es sind nützliche Informationen dabei, ich freue mich über Eure Kommentare und über Ergänzungen zum Artikel, viel Spass beim Beatmaking!

Dj Highfly

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