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Comment MPC Live – Synthesizer verbinden und Midi einrichten - 06/30/17

MPC Live - MicroKorg XL+

Hallo Freunde der Musik! Heute möchte ich auf einige Einstellungen eingehen, um mit der MPC Live per Midi einen Synthesizer steuern zu können.  Für den Anfang habe ich den Microkorg XL+ benutzt und jeden Track auf der MPC Live einzeln aufgenommen. Hierfür waren für jeden Track zwei Schritte nötig, zum Einen eine Midiaufnahme, zum Anderen eine Audioaufnahme, dazu später mehr.

Zuerst wird der Synthesizer über zwei Standard-Midikabel und einem Audiokabel (6,3 mm Klinke) verbunden.  Der Midi-out vom Synthesizer wird mit dem Midi-in der MPC verbunden, der Midi-in widerum mit dem Midi-out. Das hat zur Folge, daß der Synthesizer über den Midi-out die Noten und Reglerbewegungen (Cutoff, Pitch, Modulationsrad etc.) an die MPC senden kann. Umgekehrt kann die MPC über ihren Midi-out u.A. die Geschwindigkeit mitteilen (sync/tempo) und auch diverse Befehle (Control Change Messages – Data Bytes). So lassen sich u.A. die einzelnen Sounds vom Synthesizer auch über die Pads der MPC spielen. Midi überträgt allerdings keine Audiodaten, sondern ausschließlich reine Informationen (Notenlängen, welche Note gespielt wurde usw.).

Midi-Verbindung vom Synthesizer zur MPC Live

MicroKorg XL -Midi in/out + Audio out

MicroKorg XL -Midi in/out und Audio out

Auf dem oberen Bild sieht man die beiden Midikabel (in und out), sowie die 6,3mm Klinkenstecker. In meinem Fall habe ich Patchkabel benutzt. Wenn man verschiedenfarbige Midikabel benutzt, kann man sie bei einem größeren Setup besser voneinander unterscheiden.

MPC Live - Midi in/out

MPC Live – Midi in/out

Das blaue Midikabel geht demnach vom Synthesizer MIDI OUT in den MIDI IN der MPC und umgekehrt. Das Audiokabel wird sowohl zum Hören der Synthesizerklänge, als auch zum Aufnehmen der jeweiligen Spur (Track) benötigt und wird mit dem Eingang der MPC verbunden. Der kleine Schalter links auf dem Bild wird auf die Position „Line“ gestellt. Etwas weiter links gibt es noch einen Record Volume-Regler, womit die Lautstärke des eingehenden Signals eingestellt werden kann. [ Artikel weiterlesen… ]

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AKAI Professional MPK Mini MKII

Comment MPC Live – Das mobile Setup - 06/26/17

MPC Live - Mobile Setup
Hallo liebe Freunde der MPC! Heute möchte ich die Tutorial-Serie für die MPC Live fortsetzen und dabei mein mobiles Setup beschreiben. Einer der Gründe für die Anschaffung der neuen MPC war für mich die Möglichkeit, Musik auch unterwegs und unabhängig vom Stromnetz machen zu können. Viele Ideen hat man spontan und ein Hochfahren des Computers und das Laden der Programme, sowie (in meinem Fall) Einstellungen im Bereich der Aktiv-Lautsprecher und Peripheriegeräte wie Mixer, Synthesizer usw. kann den kreativen Fluss durchaus unterbrechen.

Andererseits kann die MPC Live natürlich auch in ein bestehendes / stationäres Setup eingebunden werden, man hat also die Wahl, wie man arbeiten möchte.

In meinem Artikel „Portable Scratching“ habe ich bereits einen mobilen Plattenspieler und einen Bluetooth-Lautsprecher vorgestellt. Beide Geräte kann ich nun auch für die MPC Live benutzen. Der Plattenspieler kann sowohl über den Phono-Eingang (Chinch-Anschlüsse rot/weiß), als auch über Klinke an die MPC angeschlossen werden. Für den Klinkeanschluß des Plattenspielers benötigt man das entsprechende Kabel oder Adapter (Y Kabel- Miniklinke 3,5 mm oder 6,3 mm).

In meinem Beispiel habe ich die MPC Live mit einem 10 Watt Bluetooth – Lautspecher per Miniklinke-Kabel verbunden, welches beim Lautsprecher im Lieferumfang dabei war. Die Akkulaufzeit der MPC wird mit bis zu 6 Stunden angegeben, ein Akkubetrieb von ca. 4-5 Stunden sollten in der Praxis durchaus realistisch sein. Der Bluetooth – Lautsprecher hat ähnliche Akkukapazitäten, wodurch beide Geräte von der Laufzeit her gut harmonieren. Der Klang ist dabei auch in Ordnung.

MPC Live - Akku

Sobald man die MPC hochfährt, kann man im Main-Menü auf der oberen rechten Seite ein Akkusymbol antippen. Es öffnet sich dann ein Popup mit der Bezeichnung „System Resources“. Hier kann der Akkustand, der CPU Status (Beanspruchung) und der verwendete Arbeitspeicher (RAM) eingesehen werden. Es lohnt sich, hin und wieder ein Blick in diese Infos zu werfen, da sich Abstürze und Fehler oftmals ereignen können, wenn sowohl die CPU, als auch der Arbeitspeicher zu sehr beansprucht werden, oder ausgelastet sind. Die MPC hat einen Arbeitspeicher mit einer Größe von 2GB. Als Chipsatz kommt bei der Live wohl ein Rockchip RK3288 zum Einsatz. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment JD-XI Synthesizer Tutorial Part 1 - 07/7/16

JD-XI - Synthesizer Tutorial

Heute möchte ich mal ein wenig über den JD-XI Synthesizer von Roland schreiben, den ich mittlerweile sehr gerne zusammen mit der MPC oder im Standalone-Betrieb benutze.  Ich werde hier ersteinmal kurz auf die elementaren Funktionen vom JD-XI eingehen, wenn Euch der Artikel interessiert, kann ich gerne in einem weiteren Artikel etwas genauer auf die Details eingehen.

Der JD-XI Synthesizer im Standalone-Betrieb

Einfach erklärt: Der Analog/Digital Crossover Synthesizer kann 4 Tracks auf einen internen Sequenzer aufnehmen. Es handelt sich dabei um einen Pattern Sequenzer mit Lauflichtprogrammierung (ähnlich dem TR-8 Drumcomputer aus der Roland Aira Serie etc.) Die einzelnen Spuren beinhalten den Digital Synth 1, Digital Synth 2, die Drums und einen Analog Synth. Es gibt also zwei Tracks, die mit einer Auswahl an Synthesizer Sounds wie Strings / Pads, Bass, Lead, Keyboard, FX etc. bespielt werden können. Ein weiterer Track ist für Drums reserviert, man kann hier aus einer Auswahl von 33 Drumkits auswählen und Drums einspielen. Der vierte Part ist ein analoger Synthesizer, der sich sehr gut für das Einspielen von Bass – und Leadsounds eignet.

JD-XI - Synthesizer Tracks

JD-XI – Synthesizer Tracks

Die Polyphony beträgt 129 Stimmen, wovon 128 für die Digital Synths und Drum Kits reserviert sind, und eine für den Analog Synth. Jeder Track kann einzeln ausgewählt werden, über den Pattern Sequencer hat man die Möglichkeit entweder per Real Time Recording oder Step Recording den jeweiligen Track einzuspielen. Ein Metronom hilft dabei, den Takt zu halten. Über die – Tone + Buttons kann in den einzelnen Tracks das entsprechende Instrument ausgewählt werden. Ein Drehregler hilft dabei, verschiedene Sounds aus einzelnen Kategorien zu finden (nur bei den digitalen Synth 1+2).

Der analoge Synthesizer hingegen hat eigene Einstellungen für den jeweiligen Oscillator und Sub OSC, sowie analoge Filter (LPF, HPF, BPF und PKG). Es gibt verschiedene Effekte wie z.B. Distortion, Fuzz, Compressor, Bitcrusher, Flanger, Phaser, Ring Mod und Slicer, sowie Delay und Reverb. Interessant an der Stelle ist die Möglichkeit, die Effekte auch auf die einzelnen Elemente der PCM Drumkits legen zu können. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment MPC – Beatmaking Workshop in Berlin - 12/12/15

Mpc Workshop- Tonstudio

Hallo liebe Musikfreunde! Ich habe im Januar 2010 meinen ersten Artikel zur MPC 1000 und später zahlreiche Tutorials zum Thema Beatmaking geschrieben. Mittlerweile haben mich doch einige Rückfragen zum Thema „Beatmaking“ bzw. Musikmachen mit der MPC (Music / Midi Production Center) erreicht. Insbesondere Einsteiger haben es am Anfang – aufgrund der Komplexität der Geräte – nicht immer einfach, einen dauerhaft motivierenden Einstieg zu finden. Meine Erfahrungen konnte ich bisher mit der MPC 1000, MPC 500, MPC 5000, MPC 2500 SE und der MPC Studio sammeln. Der Fokus ist bei mir im Laufe der Jahre immer mehr in Richtung „externe analoge und digitale Hardware“ gewandert. Für mich gibt es ständig was zu lernen und ich freue mich dabei natürlich, wenn man auf Gleichgesinnte trifft.

MPC – Workshop für Einsteiger

Mpc 2500 / Music Production Center

Mpc 2500 / Music Production Center

Für Einsteiger / Anfänger habe ich in letzter Zeit ein kleines Konzept entwickelt, um die verschiedenen Schritte beim Aufbau eigenener Beats und Instrumentale anschaulich und ohne „Fachchinesisch“ zu vermitteln. Insbesondere das Verbinden der MPC mit externen Midigeräten macht dabei besonders viel Spass, auch dabei kann man ein relativ umfangreiches Thema zumindest auf die „ersten Schritte“ vereinfacht darstellen. Komplizierter wird es dann, wenn man bei diversen Synthesizern mittels subtraktiver Synthese, FM etc. eigene Klänge erstellen und einsetzen möchte.

Im Bereich der Synthesizer bin ich noch permanent am dazulernen und beschränke mich in den Workshops und Tutorials auf Presets und einfache Klangveränderungen, dem Arrangieren, Laden und Abspeichern von Sounds und Songs. [ Artikel weiterlesen… ]