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Comment JD-XI Synthesizer Tutorial Part 1 - 07/7/16

JD-XI - Synthesizer Tutorial

Heute möchte ich mal ein wenig über den JD-XI Synthesizer von Roland schreiben, den ich mittlerweile sehr gerne zusammen mit der MPC oder im Standalone-Betrieb benutze.  Ich werde hier ersteinmal kurz auf die elementaren Funktionen vom JD-XI eingehen, wenn Euch der Artikel interessiert, kann ich gerne in einem weiteren Artikel etwas genauer auf die Details eingehen.

Der JD-XI Synthesizer im Standalone-Betrieb

Einfach erklärt: Der Analog/Digital Crossover Synthesizer kann 4 Tracks auf einen internen Sequenzer aufnehmen. Es handelt sich dabei um einen Pattern Sequenzer mit Lauflichtprogrammierung (ähnlich dem TR-8 Drumcomputer aus der Roland Aira Serie etc.) Die einzelnen Spuren beinhalten den Digital Synth 1, Digital Synth 2, die Drums und einen Analog Synth. Es gibt also zwei Tracks, die mit einer Auswahl an Synthesizer Sounds wie Strings / Pads, Bass, Lead, Keyboard, FX etc. bespielt werden können. Ein weiterer Track ist für Drums reserviert, man kann hier aus einer Auswahl von 33 Drumkits auswählen und Drums einspielen. Der vierte Part ist ein analoger Synthesizer, der sich sehr gut für das Einspielen von Bass – und Leadsounds eignet.

JD-XI - Synthesizer Tracks

JD-XI – Synthesizer Tracks

Die Polyphony beträgt 129 Stimmen, wovon 128 für die Digital Synths und Drum Kits reserviert sind, und eine für den Analog Synth. Jeder Track kann einzeln ausgewählt werden, über den Pattern Sequencer hat man die Möglichkeit entweder per Real Time Recording oder Step Recording den jeweiligen Track einzuspielen. Ein Metronom hilft dabei, den Takt zu halten. Über die – Tone + Buttons kann in den einzelnen Tracks das entsprechende Instrument ausgewählt werden. Ein Drehregler hilft dabei, verschiedene Sounds aus einzelnen Kategorien zu finden (nur bei den digitalen Synth 1+2).

Der analoge Synthesizer hingegen hat eigene Einstellungen für den jeweiligen Oscillator und Sub OSC, sowie analoge Filter (LPF, HPF, BPF und PKG). Es gibt verschiedene Effekte wie z.B. Distortion, Fuzz, Compressor, Bitcrusher, Flanger, Phaser, Ring Mod und Slicer, sowie Delay und Reverb. Interessant an der Stelle ist die Möglichkeit, die Effekte auch auf die einzelnen Elemente der PCM Drumkits legen zu können. [ Artikel weiterlesen… ]

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Comment MPC – Beatmaking Workshop in Berlin - 12/12/15

Mpc Workshop- Tonstudio

Hallo liebe Musikfreunde! Ich habe im Januar 2010 meinen ersten Artikel zur MPC 1000 und später zahlreiche Tutorials zum Thema Beatmaking geschrieben. Mittlerweile haben mich doch einige Rückfragen zum Thema „Beatmaking“ bzw. Musikmachen mit der MPC (Music / Midi Production Center) erreicht. Insbesondere Einsteiger haben es am Anfang – aufgrund der Komplexität der Geräte – nicht immer einfach, einen dauerhaft motivierenden Einstieg zu finden. Meine Erfahrungen konnte ich bisher mit der MPC 1000, MPC 500, MPC 5000, MPC 2500 SE und der MPC Studio sammeln. Der Fokus ist bei mir im Laufe der Jahre immer mehr in Richtung „externe analoge und digitale Hardware“ gewandert. Für mich gibt es ständig was zu lernen und ich freue mich dabei natürlich, wenn man auf Gleichgesinnte trifft.

MPC – Workshop für Einsteiger

Mpc 2500 / Music Production Center

Mpc 2500 / Music Production Center

Für Einsteiger / Anfänger habe ich in letzter Zeit ein kleines Konzept entwickelt, um die verschiedenen Schritte beim Aufbau eigenener Beats und Instrumentale anschaulich und ohne „Fachchinesisch“ zu vermitteln. Insbesondere das Verbinden der MPC mit externen Midigeräten macht dabei besonders viel Spass, auch dabei kann man ein relativ umfangreiches Thema zumindest auf die „ersten Schritte“ vereinfacht darstellen. Komplizierter wird es dann, wenn man bei diversen Synthesizern mittels subtraktiver Synthese, FM etc. eigene Klänge erstellen und einsetzen möchte.

Im Bereich der Synthesizer bin ich noch permanent am dazulernen und beschränke mich in den Workshops und Tutorials auf Presets und einfache Klangveränderungen, dem Arrangieren, Laden und Abspeichern von Sounds und Songs. [ Artikel weiterlesen… ]

Comment Drumkits vom Synthesizer benutzen - 06/29/12

Roland-JX-305-Synthesizer

Externe Drumkits vom Synthesizer in einer Mpc benutzen

Ich habe in letzter Zeit sehr viel mit verschiedenen Drumkits einiger Synthesizern (z.B. die Drumkits vom Roland Jx-305 oder Emu Pk-6) experimentiert und diese auf meiner Mpc 2500 Se eingespielt. Heute möchte Euch einige Beispiele zur Nutzung von Drumkits per Midi in einer Mpc beschreiben. Wie man die Mpc per Midi verbindet wurde bereits in früheren Artikeln beschrieben.

In diesem Beispiel benutze ich einen digitalen Synthesizer, der in seinen „Presets“ bereits über mehrere Drumkits verfügt, die im jeweiligen „Part“ ausgesucht werden können. Beim Jx-305 ist hierfür der Part 8 vorgesehen, in der Regel werden Drums auf der Midispur 10 eingespielt (wohl eine Art Norm). Bei der Mpc 2500 stelle ich meinen ersten „Track“ auf den entsprechenden Midikanal 10 und kann nun das ausgewählte Drumkit direkt über die Pads spielen. Die Pads lassen sich – wie wir wissen – auf 4 Bänke verteilen, A,B,C und D und können so insgesamt 4×16 = 64 Sounds spielen (Mpc 2500). Beim Durchschalten der Bänke hören wir, das die enstpechenden Drumkits quasi vom Synthesizer auf die Pads verteilt sind und wir können diese nun einzeln auf der MPC aufnehmen.

Einen Track pro Instrument / Schlagzeug-Element vom Drumkit

Damit man zum Einen die Lautstärke der verschiedenen Schlagzeug-Elemente an der Mpc regeln und alle einzelnen Elemente später stummschalten kann ist es empfehlenswert, jedes HiHat, jeden Drum usw. auf einen neuen Track der Mpc zu verteilen, so ist es später viel einfacher die Spuren zu kombieren (HiHat-Spur an/aus, Drums variieren lassen, Modulationen, Sound-Veränderungen usw.).

Mpc Midi Drums

Mpc 2500 - Midi Kanal 10 - einzelne Drumspuren

Wie man auf dem Bild sehen kann, wurden in einer Sequenz verschiedene Drumspuren (Tracks) angelegt, die sich einzeln an- und auschalten lassen mute/solo usw. , die Spuren mit dem Namen „Instr.“ sind hingegen weitere Midikanäle mit anderen Instrumenten (Bass / Leadsound).

Geschwindigkeit/ Synchronisation / Latenz:

Bei vielen Geräten kann die Geschwindigkeit in Bpm (Beats per Minute) eingestellt werden, desweiteren gibt es Funktionen, welche die Midisynchronisation regeln ( Midi Clock), sobald ich beim Jx-305 Synthesizer die selbe Geschwindigkeit wie die meiner Mpc eingestellt habe, laufen auch „bewegte“ Sounds / Arpeggiator etc. synchron zum Beat. Die einzelnen Drumkits lassen sich erstaunlich präzise und nahezu latenzfrei spielen.

Nun kann man seine entsprechenden Pattern/Einstellungen am Synthesizer speichern und einen Namen vergeben, um die Einstellungen später nach dem Ausschalten der Geräte aufrufen zu können. Einfacher ist wahrscheinlich das Abrufen der verschiedenen Bänke und Sounds mittels Midi Progam Chance, Bankselect, MSB, LSB usw., dies wird aber einen eigenen Artikel erfordern, Midi ist in dem Bereich realtiv komplex.

Ich hoffe es sind nützliche Informationen dabei, ich freue mich über Eure Kommentare und über Ergänzungen zum Artikel, viel Spass beim Beatmaking!

Dj Highfly

DjHighfly – experimentell 175 dnb dez 11 by djhighfly

2 Comments Synthesizer Part 10 – Emu Proteus 2000 - 05/2/12

E-MU Proteus 2000 Synthesizer

Proteus 2000 – Synthesizer im Rackformat

Der Proteus 2000 ist ein Synthesizer-Modul aus dem Jahr 1999 /2000 und verfügt über eine Polyphonie von 128 Stimmen (32 fach multitimbral). Das Gerät kommt mit der 32 MB „Composer“ Sound Set – ROM und ist mittels 16-bit DACs erweiterbar auf  128 mb. Mir ist bei dem Gerät gleich die einfache Bedienbarkeit aufgefallen, auch dieser Synthesizer verfügt über die „Audition“-Funktion, mit der man kurze Musikphrasen / Loops der einzelnen Programme abspielen kann, um so einen Eindruck des Klangs und Möglichkeiten bekommt. Sehr gut gelöst ist auch die Belegung der 4 Echtzeitregler mit je 3 Doppelfunktionen. Auf der Rückseite findet man sowohl ein Midi A (midi in /out/thru) und Midi B (in/out), als auch 6 Audioausgänge (Main R/L + 2 x Stereo Sub) und S/PDIF.

Proteus 2000 Synthesizer

Proteus 2000 Menü

Auf der Vorderseite befindet sich (v.l.n.r.) der Kopfhörerausgang und der Volume-Regler, der Button oben links dient zum Umschalten der Funktionen für die Echtzeitregler ( belegt mit je 3 Funktionen). Das zweizeilige Display zeugt die Kategorie, den Velocitywert, die Programmnummer, die Bank und den entsprechenden Namen des einzelnen Sounds an.

Es gibt aus der Proteus-Serie noch den Proteus 2500, sowie eine Keyboardversion, sowie die älteren Modelle Proteus 1 (1989), Proteus 2 Orchestral (1990), Proteus 3 World Instruments (1991) und Proteus FX (1994). Die Effeksektion des Proteus 2000 beinhaltet einen dual Stereo Effektprozessor mit 29 reverb-Typen, 15 delay-Typen, 8 chorus-Typen, 7 flange-Typen und 5 distortion (Verzerrer) Typen. Das Gerät beinhaltet über 1100 Preset-Sounds, wobei sehr viele Musik-Genres abgedeckt werden, aufgrund der guten Filter können auch analoge Synthesizer (Prophet, Oberheim etc.) sehr gut emuliert werden. Per Multimodus können die einzelnen Midikanäle angesteuert werden, einzelne „Sets“ können abgespeichert und später wieder geladen werden.

Soviel zum kurzen Überblick des Proteus 2000, für mich ein interessantes Gerät mit tollen Sounds und einer einfachen Bedienung, über Kommentare würde ich mich wie immer sehr freuen. Hier noch 2 Videos zum Proteus 2000 Synthesizer mit interessanten Preset-Sounds.