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1 Comment Tonstudio Hardware und Software - 04/27/09

tonstudio hardware und software -virtuelle instrumente

 

Hallo Musiker und Hobby-Produzenten,

aufgrund einiger Anfragen, womit wir unsere Musik aufnehmen, und was wir zum Musikmachen für Instrumente, Software – Hardware usw. benutzen, möchte ich Euch heute eine aktuelle Liste vom Tonstudio Equipment vorstellen, welches wir so anwenden und auch weiterempfehlen möchten. Diese Empfehlung ist eher für Hobby und Freizeitmusiker gedacht, die nicht soviel ausgeben möchten, wie man es z.B. in professionellen Studios macht. Der Artikel ist gewissermaßen „Ein preiswertes Tonstudio Teil 2“ – Schritt für Schritt zu einem kleinen Tonstudio. Ich versuche die verschiedenen Produkte der Reihe nach aufzulisten, damit man einfacher nachvollziehen kann, in welcher Reihenfolge die Musik produziert werden kann, bzw. wie wir es häufig machen. Vorraussetzung  für den Aufbau des kleinen „Beispiel“ – Tonstudios ist ein Notebook oder Desktop-Computer, der ausreichend Leistung hat.

Schritt 1

Die Soundkarte M-Audio ProFire 610 FireWire Audio-Interface

Wir benutzen das Vorgänger-Modell, die M-Audio 410 FireWire, heute würden wir die 610 wählen, da hier mehrere Ein und Ausgänge vorhanden sind und die gesamte Soundkarte noch zusätzliche Features und eine neue Software bietet. Klang bis 24 Bit/192 kHz, das Midi-Interface, die Software usw., also alles vorhanden, um seine Songs in einer guten Qualität zu produzieren und zu hören (am besten über gute Studio Monitore oder Kopfhörer, siehe weiter unten). [ Artikel weiterlesen… ]

Werbung / Musik-Hardware / Bilder: Amazon.de*

Native Instruments Maschine Studio schwarz / Bild: Amazon.de

1 Comment Gesangskabine Aufbau und Skizze - 03/9/09

hiphop-dj-britcore

 
 
 

 
 

 


Hallo Musiker und Tonstudio Bastler,

Heute habe ich einmal zwei Skizzen zu unserer Gesangskabine angefertigt und hoffe Ihr könnt damit etwas anfangen.  Der Bau unserer „Vocal Booth“ ist nunmehr 2 Jahre her, ich versuche so gut ich kann den Aufbau nocheinmal zu beschreiben und anhand der Bilder zu erläutern.

Bild zu unserer Gesangskabine mit Fenster

 

 


Verbaute Materialien:

– Metallwinkel ca. 8 Stück
– Holzprofile ca. 10 Meter
– Zahlreiche Senkschrauben
– Dämmwolle ca. 2-3 Pakete
– Pyramidenschaumstoff  ca. 9 m²
– Funierholzplatten für aussen
– Abdeckplatten für Innen
– Folie für die Dämmwolle
– Silikon und Kleber
– Zierleisten bei Bedarf
– Grosse Scharniere 3 Stück
– Metallverschluss zum Schliessen
– Türknauf aus Holz
– Kleine Nägel
– Kunstoff-Fenster
– Teppichreste für den Boden
– Teppich-Klebeband

Rahmen und deren Funktionen

Der Rahmen 1 dient in unserem Beispiel als Tür. In der Mitte wurde hochkant ein Profil verschraubt, um eine Schräge zu bekommen, damit nicht alle Wände innerhalb der Kabine gegenüberliegend zueinander stehen und der Gesang / Vocals keinen Eigenhall bilden können.  [ Artikel weiterlesen… ]

15 Comments Ein preiswertes Tonstudio - 10/2/07

Mischpult mit Soundkarte

Hallo Musikergemeinde 😉

Heute möchte ich Euch einmal einen Überblick über unser Tonstudio, die entsprechende Hard-und Software, sowie zur Einrichtung des Raumes geben.

Tonstudio Synthesizer und MPC

Ein preiswertes Tonstudio

Vorwort:

Preiswert bedeutet hier in jeder Hinsicht „seinen Preis wert“, gute Klangeigenschaften und zahlreiche musikalische Möglichkeiten sollte man schon haben, jedoch sollte die Anschaffung für Normalverdiener und Hobby-Musiker finanziell schon erschwinglich sein.

Auf der Suche nach einem günstigen Online-Shop für Musikinstrumente und Software habe ich diesen Händler gefunden, der auch gute Kritiken in verschiedenen Foren hat. 

Es gibt Mikrofone, welche alleine schon mehr kosten, als unser komplettes Studio, das sind dann wiederum ganz andere Maßstäbe und eher sinnvoll für Profis. Vieles wird heutzutage auch überbewertet, mit ein wenig Know-How und ein Gefühl für gut abgemischte Songs und ein technisches Verständnis reichen oft aus, um mit einfachen Mitteln interessante Alben zu produzieren, es kommt auf die Musik an. Man erinnert sich z.B. an Alben, die damals noch mit dem Amiga 500 produziert wurden, z.B. die Mental Disorda Platten, oder die Hideouz Newcome Alben usw.

Ich glaube, einige Singles von Gunshot wurden auch mit einem Amiga gemacht (kann auch ein Atari St gewesen sein, mit Midi und Samplern / Akai s 2000 etc.). Man bedenke, dass der Amiga mit seinem Soundchip „Paula“ nur 8 Bit/Mono hatte, dennoch konnte man mit einigen Tricks die Qualität schon vernünftig steigern, indem z.B. Samples langsam aufgenommen und schneller abgespielt wurden. Vocals wurden jedoch meistens auch damals in professionellen Studios aufgenommen.

Die Austattung:

Momentan werkelt bei uns im Studio (noch) ein Notebook mit recht vernünftigen Werten herum, wie z.B. 4 Gb-Ram und eine recht flotte Cpu. Ein verlgeichbarer Desktop-Pc, der lediglich für die Musikproduktion eingesetzt wird, dürfte aber nichtmehr als 300-400 Eur kosten, zumal wir bei uns eine externe Soundkarte benutzen, die

M-Audio Firewire 410 (M-Audio 610)

Im Test der Zeitschrift „Keys“ in der Ausgabe 11/03 hat die M-Audio 410- Soundkarte ganz gut abgeschnitten, bemängelt wurde hier lediglich das man nur zwei Analoge Eingänge hat. Wir sind jedenfalls zufrieden, auch die Bedienung und die Software lässt sich für Gelegenheitsmusiker schnell erlernen.

Der Musik-Pc benötigt demnach nicht einmal eine interne Soundkarte, man kann somit bei der Auswahl und Konfiguration des Musik-Computers diesen Aspekt bei der Zusammenstellung bereits mit einplanen. Meine Empfehlung ist derzeit die M-Audio 610, siehe Bild links.

Update: durch das Anschliessen diverser Synthesizer ist nun auch eine neue Soundkarte fällig geworden, das Phonic Helix Board, mehr dazu in einem gesonderten Artikel!

Die Soundkarte wird demnach an unser Notebook also per Firewire (IEEE 1394) angeschlossen und läuft dann mittels eigener Treiber und Mixer-Software. Es gibt bei M-Audio bereits Treiber für Windows Vista 32 Bit.

Von der Soundkarte gehen Klinkenstecker in einen 4 kanaligen Kopfhörerverstärker mit Monitorregler, dem

PRESONUS HP4

Der Kopfhörerverstärker ist recht edel verabeitet, ist recht schwer vom Gewicht und leistet allgemein eine gute Arbeit. Der Sinn dieses Gerätes ist folgender:

Da wir uns eine Gesangskabine gebaut haben (siehe Artikel zum Bau einer Gesangskabine), in der der/die Sänger/inn einen Kopfhörer mit möglichst lauten Signalen benötigt, eignet sich dieser Kopfhörerverstärker sehr gut dafür, da an das Gerät mehrere Kopfhörer (für die Person die Aufnimmt, der Person in der Gesangskabine + Zuhörer) angeschlossen werden können und einzeln die jeweiligen Lautstärken eingestellt werden können.

Als weitere Funktion soll hierbei noch der Monitor-Mute Schalter erwähnt werden, diesen brauchen wir recht häufig, das wir über Aktive Lautsprecher / Monitore verfügen, womit wir zum nächsten Punkt kommen – Monitore: 

Es handelt sich hierbei um 2 Wege-Aktiv Lautsprecher mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Man erhält hiermit eine 130 Watt Gesamtleistung mit recht guten Klangeigenschaften. Im ca. 15 Quadratmeter kleinen Raum, indem wir unser Studio eingerichtet haben, machen die Lautsprecher einen enormen Druck und reichen vollkommen aus, auch für höhere Ansprüche uneingeschränkt empfehlenswert.

Da es sich hier um eine wichtige Anschaffung handelt, gillt es sich zu vor einem Kauf zu informieren, Testberichte durchzulesen und gegebenfalls die Lautsprecher vor Ort beim favorisierten Händler einmal anzuhören. Anmerkung: Als wir Besuch von anderen Musikern hatten, haben sich von den Kollegen spontan zwei Musiker zum Kauf dieser Lautsprecher entschieden, so überzeugt waren sie vom Sound, sie machen echt was her.

Die Monitore harmonieren sehr gut mit der Soundkarte (gleicher Hersteller M-Audio) und dem Kopfhörerverstärker, da es kaum Umwege bzw. störende Quellen gibt, es gibt hier einen ziemlich direkten Kabel-Weg.

Hier eine Übersicht der angeschlossenen Geräte

Übersicht 1:

Tonstudio-Setup1

Da die Musikproduktion Anfangs auch in die mobile Richtung gehen sollte, eigenen sich somit alle Elemente für einen schnellen Auf-und Abbau. Für das Notebook wurde somit auch eine externe Usb 2.0-Festplatte gewählt.

Die Kopfhörer

Als ebenfalls wichtiges Element gelten für uns die Kopfhörer, hier wurde auf die bekannte Qualität der Firma Beyerdynamic vertraut und Kopfhörer gekauft, welche über sehr gute Eigenschaften verfügen, die

BEYERDYNAMIC DT 770 PRo

und die

BEYERDYNAMIC DT 990 PRO

Es sind beides Studio-Kopfhörer mit sehr guten Klangeigenschaften und hohem Tragekomfort. Man kann hier wirklich stundelang Musik hören ohne das die Kopfhörer als störend empfunden werden.

Auch hier heisst es wieder: Ausprobieren und testen, von uns aus bekommen die Kopfhöhrer eine klare Kaufempfehlung, super Sound auch in den ganz tiefen Bereichen.

Zurück zur Gesangskabine und dessen Einrichtung:

Die Gesangs-Aufnahme in der Gesangskabine

Gesang-Aufnahme

Wir sehen hier einen Auschnitt aus unserer Gesangskabine mit einem RODE NT1-A Großmembran-Mikrofon und dem dazugehörigen Popkiller, sowie die BEYERDYNAMIC DT 770 PRO – Kopfhörer und einem SE ELECTRONICS REFLEXION FILTER.

Unsere Kabine wurde bereits mit Noppenschaumstoff ausgekleidet, der Reflexion Filter sorgt zusätzlich für eine „trockenere“ Aufnahme.

Wie das Nt1-A Mikrofon klingen kann, kann man sich sehr gut auf unserer Cd anhören, der Kollege Pillah-K macht mit seinen zur Verfügung stehenden Mitteln (wie z.B. dem Mikrofon) bemerkenswert klare und verständliche Vocal-Aufnahmen. Hinzu kommt natürlich die jahrelange Erfahrung in dem Bereich. Ein Eindruck könnt Ihr Euch hier beim Reinhören unseres Mp3 Cd-Demos verschaffen. Ein Demo zu den Aufnahmen in unserer Kabine und mit unserer Technik erstellte Songs stelle ich Euch bald als Mp3-Datei zum Download zur Verfügung.

Eingabegeräte – Keyboards und Midigeräte

Im Grunde reichen hier wenige Geräte aus, um Noten in das entsprechende Programm einzuspielen, auch hier wurden von uns recht preiswerte Produkte gewählt, z.B. das

Midi -Usb Keyboard

Ein recht einfach zu bedienendes Usb-Keyboard welches auch von unserer Sequenzer-Software „Reason“ erkannt wird und somit gleich genutzt werden kann, um Noten (anschlagdynamisch) aufzunehmen. Als weiteres Midi-Keyboard dient ebenfalls der analoge Modeling Synthesizer Microkorg, der Firma Korg. Diesen Synthesizer benutzt z.B. auch die von mir sehr hoch geschätze Gruppe Prodigy.

Korg Microkorg 

Neben seiner Eigenschaft als Midi-Keyboard (per Midikabel direkt an die Soundkarte angeschlossen) kann der Synthesizer auch als analoge Klangquelle genutzt werden. Es gibt hier zahlreiche Presets zu verschiedenen Musikrichtungen (z.B. Drum and Bass, Hip Hop, Techno usw.) und man kann ein Mikrofon anschliessen um einen eingebauten Vocoder zu benutzen.

Als hochwertigen Vocoder werden wir uns dennoch auf die Suche nach einem Roland Svc-350 Vocoder machen, falls zufällig jemand ein gut erhaltenes Gerät zum Verkauf anbieten möchte, würden wir uns freuen ein Angebot zugeschickt zu bekommen.

Es gibt sehr viele Informationen rund um den Mircokorg im Internet, z.B. Videos bei Youtube über den Microkorg.

Möglichkeiten um Drums einzuspielen

Akai Mpd 24

USB/MIDI Controller

Hiermit können wir einzelne Drumpassagen in unseren Sequenzer einspielen, die einzelnen Pads lassen sich auch belegen um zu Beispiel Melodien einzuspielen, wie z.B. eine Bassline oder ähnliches.

Auch hierzu gibt es zahlreiche Internetseiten zu den Themen Drumpads und Midicontroller .

Weitere Aufnahmequellen – Analog

Zum Aufnehmen weiterer analoger Quellen benutzen wir ein Mischpult, womit wir die Möglichkeit haben, einige Quellen wie z.B. die Technics Mk2 Plattenspieler aufzunehmen. Die Plattenspieler selbst sind jeweils an einem 2 Kanal-Mixer angeschlossen. Unsere 2 Kanal-Mixer sind umgebaut und mit einem Kippschalter versehen worden, um eine bestimmte Scratchtechnik (Drills) besser ausüben zu können. Mehr Infos dazu in der Rubrik Djs und Turntablism.

Soundkraft Compact – Kleinmixer

Hier können wir die jeweiligen 2-Kanalmixer anschliessen oder zum Beispiel weitere Quellen wie den Microkorg. Zwischen einem Vestax-2 Kanal Mixer wurde ausserdem noch ein Pioneer Fx 500 angeschlossen um saubere Hall und Echo-Effekte beim Scratchen zu bekommen. Diese Gerät wird jedoch selten zur Aufnahme zwischengeschaltet, da wir Effekte dann eher mit der Audio-Software erstellen, womit wir auch beim Thema Software angekommen sind.

Software zur Musikproduktion

Zum Erstellen von Instrumentalen wird grösstenteils die Software Reason der schwedischen Firma Propellerheads benutzt. Gelegentlich benutzen wir die sogenannte „Rewire-Funktion“, um Reason und das Programm Cubase der Firma Steinberg gleichzeitig zu nutzen.

Da Reason nicht über eine Audioaufnahme-Funktion verfügt, bietet sich dieses Zweiergespann gut an, Von Reason kommen dann die Instrumental-Stücke und mit Cubase (SL) wird Audio aufgenommen (z.B. Vocals, Scratche oder Synthesizer)

Zur Verfügung stehen uns folgende Software-Produkte:

– Reason 3.0 (es gibt nun ein Update auf Reason 4 )
– Update! Reason 4 gibt es hier: Reason 4

– Cubase SL von Steinberg
– Adobe Audition – ehemals Cool Edit
– Propellerheads Recycle
– Hypersonic 2 – Vst Plugin und Stand-Alone Software

Soweit ersteinmal eine Übersicht, ich hoffe Ihr könnt Euch ein Wenig für den Aufbau eines eigenen Studio inspirieren. Hier noch einige Bilder unseres Tonstudios:

tonstudio1

tonstudio2

Plattenspieler-Aufbau

tonstudio3

Gesangskabine

tonstudio4

Usb-Midi-Keyboards

tonstudio5

Notebook mit Adobe Audition 1.5

tonstudio6

Viel Spass mit Eurer Musikproduktion, ich würde mich sehr über Kommentare zu meinem Bericht freuen.

Copyright des Artikels by DjHighfly

DjHighfly 2007

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