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Comment Synthesizer Part 1 – Blofeld - 08/16/11

blofeld synthesizer

Der Waldorf Blofeld Synthesizer

Hallo Leute, nach einer etwas längeren Pause möchte ich eine neue Reihe an Artikel und Beiträge zum Thema Musikinstrumente und co verfassen. Hierbei werde ich einige Synthesizer vorstellen, zum Grossteil aus dem Bereich der „virtuell analogen Synthese“, also digitale Geräte die analogen Sound mehr oder weniger nachbilden, als erstes eröffne ich die neue Synthesizer Rubrik mit einem kleinen Artikel vom Einsteiger für Einsteiger zum äusserst interessanten Waldorf Blofeld Synthesizer:

Den Blofeld gibt es sowohl in der Keyboardversion mit 49 gewichteten Tasten und Aftertouch, als auch als ein kleines Desktopgerät, an dem per Midi-in Eingang ein anderes midifähiges Gerät (oder Sequenzer) angeschlossen werden kann, um dort per Line-Out Klänge zu erzeugen oder aus den vorhandenen „presets“ z.B. über ein Mischpult, Kopfhörer, Soundkarte etc. die Klänge abzuspielen.

Beide Geräte verfügen über mehr als 1000 vorgefertigte Sounds, die in verschiedenen Rubriken / Kategorien geordnet und unterteilt wurden, z.B. Bässe, athmosphärische Klänge usw..

Interessant war für mich bei der Kaufentscheidung die Tatsache, dass das Gerät 16 fach Multitimbral ist, d.h. ich kann per Sequenzer (bei mir z.B. Cubase oder die Mpc 1000) für jeden einzelnen Midikanal im Sequenzer auch einen Sound im Gerät einstellen, ausserdem ist der Preis ist sehr interessant für die gebotene Klangqualität. Das Umstellen der Kanäle im Blofeld ist sehr gut gelöst, über die play-Taste kann ich zum Einen ein „Multi-Init“ einstellen (bennenen usw.) und dort dann mit gedrücktgehaltener Play-Taste dann meine eigene Auswahl für die einzelnen Kanäle einstellen (z.B. Spur 1 Bass, Spur 2 Lead usw.). Anschliessend kann man das Multiprogramm per shift+utility button abspeichern (Danke an Rudi für den Schnellstart-Tipp!), und schon sind meine Einstellungen auch später wieder aufrufbar. Dies ist einer der Vorteile im Vergleich zu reinen analogen Synthesizern, bei denen i.d.R. zwar per Midi gesteuert, jedoch analog aufgenommen werden muss , bevor man das Gerät ausschaltet (je nach Gerät).

Für Firmware-Updates etc. gibt es einen Usb Anschluss, 7 Endlosregler ermöglichen die unterschiedlichen Einstellungen, von der Navigation durch die Menüs, bis zur Modulation und Erstellung eigener Klänge. Klangeinstellungen erfolgen durch eine ablesbare „Matrix“ mit 4 Buttons und durch Untermenüs. Das grafische Display ermöglicht eine einfache und intuitive Bedienung.

Auch in diversen Foren und Youtube kann man sehr viel Begeisterung herauslesen und hören, momentan stellt der Waldorf Blofeld Synthesizer ein sehr preiswertes Gerät dar, welches über ein enormes Potential zur Klangerzeugung verfügt. Die Blofeld Synthesizer gibt es, wie bereits erwähnt als Desktop-Version und Keyboardversion (Schwarz und Weiss).

Bild: Waldorf Blofeld Desktop Synthesizer mit selbstgemachten Holz-Seitenteilen

Side Panels Blofeld

Side Panels Blofeld

Nach einigen Versuchen hab ich für Euch ein kleines Demo aufgenommen, der Blofeld ist hier bei den Bass-Sounds und diversen athmosphärischen Klängen zu hören, der einfache Beat wurde über die Mpc 1000 in Cubase per Midi eingespielt.

Weitere Instrumente im Song sind die Korg Micro-X und Korg Microkorg – Synthesizer, über die ich wahrscheinlich als nächstes einige Artikel schreiben werde.

Zum Thema Mpc sind hier auf der Webseite schon verschiedene Artikel und Tutorials erschienen, ich hoffe der Demosong gefällt Euch, über ein Feedback würde ich mich sehr freuen.

Chillout Demo – Dj Highfly Beach Part 2

DjHighfly-Beach-Part2 by djhighfly

Interessantes Klangdemo bei Youtube

 

Werbung: Blofeld Als Keyboardversion im Shop

WALDORF BLOFELD KEYSBOARD SYNTHESIZER

Werbung / Musik-Hardware / Bilder: Amazon.de* / Akai

AKAI Professional MPK Mini MKIIWerbung: MPC Live im Onlineshop

Comment Mpc 500 – Erster Eindruck - 07/26/10

mpc-500 kaufen

Mpc 500 – Erster Eindruck und Workflow

Hallo Leute, heute mal wieder ein kleiner Bericht zu den Music Production Center – Geräten, in dem Fall die / das Mpc 500. Heute hatte ich bei einem Freund die Gelegenheit, mir mal das Gerät anzuschauen und kurz zu testen. Soviel vorab: Das Gerät hat eine super Verarbeitung und Qualität!

Das Mpc 500 war in der Standardausführung mit 16 Mb Ram und der 128 Mb Cf-Karte ausgestattet und die Autoload-Funktion war auf „on“, also aktiviert. Um den Ramspeicher vollständig zu nutzen haben wir die Autoloadfunktion ersteinmal deaktiviert (Mode + Pad 2 / Load nach rechts scrollen!).

Mpc mit 16 MB Ram

Mpc mit 16 MB Ram / Erweiterbar

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Comment Reason Workshop - 05/20/10

Reason 4 Workshop

Hallo Beat Maker, Musiker und Kreative!

Wie in meinem Artikel zum preiswerten Tonstudio in Berlin bereits kurz angedeutet, möchte ich Einsteigern die Funktionsweisen von Reason (Derzeit in der Version Reason 4.01) in einfachen Workshops anbieten, der Fokus liegt hierbei bei den Grundfunktionen alá „was ist Reason, warum benutzen soviele Musiker das Programm, was sind Samples, was sind Loops, Instrumente, welche Geräte gibt es derzeit im Programm“ und „wie können einfache Beats mit Reason gemacht werden“.

Die Workshops und Tutorials sind primär für Einsteiger (Basics) gedacht, können aber gerne auf Wunsch erweitert werden. Hier kämen dann Themen wie Midi, Audio Import und Export, Sampling und Audioaufnahmen per Rewire Schnittstelle, Refills und Dr.Rex Loops per Recycle sowie Grundfunktionen in Cubase hinzu. Das Angebot gilt auf Tagesbasis für Einzelpersonen oder kleine Gruppen bis 5 Personen. Bei Interesse, schreibt mir doch einfach eine eMail an djhighfly [at] yahoo.de, die Workshops finden in Berlin statt (siehe Artikel zum Tonstudio).

Ich freue mich auf Eure Zuschriften, bis bald!

Dj Highfly / Mai 2010

Comment MPC 5000 – Review - 03/1/10

Mpc-5000

Mpc 5000 – Music Production Center – erster Eindruck

Heute konnte ich im Tonstudio der Kollegen von Bst die Mpc 5000 von Akai begutachten und intensiv ausprobieren. Vielen Dank an der Stelle, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, der Beat ist sehr funky geworden und sollte demnächst unbedingt weitergemacht und erweitert werden!

Also das Gerät ist ebenfalls (wie meine MPC 1000) erst ein paar Tage alt und man staunt wieder einmal, wie schnell man mit diesen Geräten (Mpc 1000, Mpc 2500 SE usw.) Beats und fertige Instumentale / Songs  machen kann, die auch vernünftig klingen und jede Menge Spass machen.

Der erste Beat mit der MPC 5000

Angefangen haben wir, wie so oft, mit dem Hören verschiedener Musikstücke aus unterschiedlichen Genrés. Bei einem Stück haben wir eine interessante Bassline gefunden, die dann in die MPC (Mode + Record) aufgenommen wurde. Die Bassline hatte noch ein einige Drum-Elemente, welche Rudi sehr elegant und flott herausgefiltert hat (Low Pass usw.), sodass wir später nur noch den Bassanteil hatten. Der Loop wurde zurechtgeschnitten (Mode + Trim), in 8 Teile gesliced (Chop Shop) und dann automatisch auf die Pads gelegt, sowie gleichzeitig ein neues Programm daraus erstellt. [ Artikel weiterlesen… ]

2 Comments MPC 1000 – Erster Eindruck - 01/28/10

Hardwaresequenzer und Sampler – Akai Mpc 1000 – Teil 1

 Mpc-1000 black

Hallo Freunde der Musik! Winterzeit ist auch Musikzeit, deshalb möchte ich heute einen kleinen Bericht über die Mpc 1000 schreiben. Videos und Soundbeispiele kommen demnächst noch hinzu.

Einleitung: Die verschiedenen Geräte der Mpc-Serien hatten anfangs Ihre Abkürzung aus den Worten „Midi Production Center“, durch diverse Erweiterungen z.B. im Bereich Sampling steht die Abkürzung heute für „Music Production Center“.  Folgende Modelle sind bisher vom japanischen Hersteller Akai hergestellt und auf den Markt gebracht worden:  MPC 60, MPC 60 II, MPC 500, MPC 1000, MPC 2000, MPC 2000 XL, MPC 2500, MPC 3000, MPC 4000 und die MPC 5000. Die Akai Mpc´s finden besonders im Bereich Hip-Hop / Rap ihre Anwendungen, bekannte Künstler sind z.B. DJ Premier (Gangstarr etc.), Dj Shadow, Dr. Dre und viele weitere Künstler, auch aus anderen Musikbereichen.

Das Akai Mpc 1000

Als ich um 1991 mit dem Erstellen von instrumentalen Beats angefangen habe, kam preislich zu der Zeit nur der Amiga 500 / 600 / 1200 in Frage, zuerst mit 1 Mb Ram  , beim Amiga 1200 war es später dann etwas mehr (20 Mb Festplatte usw.). Gesampled wurde in 8 bit/mono und zumeist Fasttracker oder Ähnliches mit 4 Spuren benutzt, der Soundchip hiess Paula und zum Samplen gab es ein extra Modul. Worauf ich hinaus will: durch die Art und Weise, wie mit Samples / digitalisierten Instrumenten bereits mit dieser bescheidenen Technik umgegangen wurde, fiel es zumindest mir relativ einfach, erste Beats mit der Mpc 1000 zu machen, das Prinzip sieht einfach dargestellt so aus:

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